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WGC: Investoren treiben Goldnachfrage

Goldpreis

Die Goldnachfrage stieg im ersten Quartal um ein Prozent auf 1.083,8 Tonnen gegenüber dem Vorjahreszeitraum, getrieben vor allem durch Investoren. Die Schmucknachfrage nach Gold hingegen brach um 39 Prozent ein. Das berichtet der World Gold Council WGC.

Die weltweite COVID-19-Pandemie hat die Nachfrage nach Gold in sicheren Häfen angeheizt und die deutliche Schwäche der Schmucknachfrage ausgeglichen. Der Ausbruch des Coronavirus war laut WGC der größte Einflussfaktor auf die Goldnachfrage. Als sich das Ausmaß der Pandemie - und ihre möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen - abzeichnete, suchten die Anleger nach sicheren Häfen. Gold-Backed-ETFs (Gold-ETFs) verzeichneten enorme Zuflüsse (+ 298 t), was die weltweiten Bestände an diesen Produkten auf ein neues Rekordhoch von 3.185 t brachte. Die Gesamtinvestitionen in Barren und Münzen gingen auf 241,6 t (-6% im Jahresvergleich) zurück. Die Nachfrage nach Barren sank um 19% (auf 150,4 t), dafür stiegen die die Verkäufe von Goldmünzen an Privatanleger um 36% auf 76,9 t. Wenig überraschend sank die Nachfrage nach Schmuck aufgrund der weltweiten Shutdowns, sie fiel im Jahresvergleich um 39% auf ein Rekordtief von 325,8 t. Dies liegt 42% unter dem Fünfjahresdurchschnitt von 558,1 t. Der Wert der weltweiten Nachfrage sank im Jahresvergleich um 26% auf ein 10-Jahrestief von 16,6 Mrd. US-Dollar, trotz eines vierteljährlichen durchschnittlichen Goldpreises von 1.582,8 US-Dollar je Unze. Fast ausnahmslos verzeichneten die Schmuckmärkte auf der ganzen Welt Verluste im Jahresvergleich, da die Auswirkungen des Coronavirus die Folgen der hohen und stark steigenden Goldpreise noch verstärkten. Chinas Schmucknachfrage im ersten Quartal ging im Jahresvergleich um 65% auf 64 t zurück. Der COVID-19-Ausbruch, der im Januar einen bedeutenden Einfluss hatte, senkte die Schmucknachfrage auf den niedrigsten Stand seit mehr als 13 Jahren. Die Schmucknachfrage in Europa war schwach, zweistellige Rückgänge an der Tagesordnung. Die Nachfrage im ersten Quartal fiel im Jahresvergleich um 15% auf ein Rekordtief von 10,8 t. Es überrascht nicht, dass die Verluste in Italien (-22% im Jahresvergleich) und im Vereinigten Königreich (-20% im Jahresvergleich) am stärksten ausgeprägt waren. In Deutschland fiel die Nachfrage der Schmuckindustrie nach dem gelben Edelmetall um acht Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Einzelhandelsumsätze in Großbritannien waren bereits im Januar und Februar schwach, bevor COVID-19 im März die Wirtschaft lähmte. Die Zentralbanken kauften weiterhin Gold in erheblichen Mengen, wenn auch zu einem niedrigeren Kurs als im ersten Quartal 2019: Die Nettokäufe beliefen sich auf 145 t (-8% im Jahresvergleich). Das Virus verursachte zudem eine Störung der Goldversorgung: Die Minenproduktion fiel auf ein Fünfjahrestief von 795,8 t (-3% im Jahresvergleich).

 

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Nomos Glashütte: Neuer Geschäftsführer für Vertriebsmarketing

Nomos Glashütte

 

Neue Struktur für die Kommunikation von Nomos Glashütte: Ihre Kreativ- und Designabteilung Berlinerblau aus Berlin wird sich künftig auf das Vertriebsmarketing der sächsischen Marke konzentrieren. Dafür erhält die Unternehmenstochter von Nomos einen neuen Geschäftsführer: Rainer Schilling übernimmt die Leitung von Berlinerblau.

 

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Genfer Uhrensalon: Fabienne Lupo verlässt FHH

Genfer Uhrensalon

15 Jahre lang war sie Präsidentin und CEO der Fondation de la Haute Horlogerie (FHH) und hat erfolgreich Projekte auf den Weg gebracht – nun verlässt Fabienne Lupo die Stiftung.

 

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Goldpreis: Der Boom geht weiter

Goldpreis

Der Goldpreis bewegt sich über der 2.000-Dollar-Marke auf historisch hohem Niveau. Die Degussa Goldhandel rechnet sogar mit einem Kurs von 2.700 US-Dollar je Feinunze bis Mitte 2021. Der Grund: Die Sorge vor Instabilitäten des Finanzsystems nimmt zu.

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Digitalisierung: HDE fordert 100 Millionen Euro

Einzelhandel

Angesichts der Vorschläge von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur Digitalisierung des innerstädtischen Einzelhandels fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) ein mit 100 Millionen Euro ausgestattetes Förderprogramm. Viele mittelständischen Händler hätten ansonsten mitten in der Corona-Krise nicht die finanziellen Möglichkeiten, ihr Geschäft zukunftsfest zu machen.

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Goldrallye stockt

Goldpreis

Nach einer starken Rallye geriet der Anstieg des Goldpreises vergangene Woche kurz vor der 2000-Dollar-Marke ins Stocken, berichtet Heraeus.

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Was man im Scheidgutgeschäft nicht machen sollte

Recycling

Das Recycling von edelmetallhaltigen Abfällen ist Vertrauenssache. Aber, das Misstrauen ist aufgrund einiger, weniger unseriöser Marktteilnehmer groß. Wurde alles richtig gewogen? Stimmen die Analysen? Stimmen die Kurse? Eine Checklist könnte beiden Seiten bei der seriösen Scheidgutabwicklung helfen.

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ifo Institut: Corona digitalisiert die deutsche Wirtschaft

ifo Institut

Bei der Mehrheit der deutschen Unternehmen (55 Prozent) hat die Corona-Pandemie den digitalen Wandel vorangetrieben. Das ist das Ergebnis der aktuellen Randstad ifo Personalleiterbefragung.

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WGC: Goldnachfrage weiter im Sinkflug

Goldnachfrage

Laut den jüngsten Statistiken des World Gold Council WGC sind die Goldschmuckverkäufe im zweiten Quartal um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingebrochen. Im ersten Halbjahr hat sich die Nachfrage nach Geschmeide aus dem gelben Edelmetall sogar halbiert.

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Corona-Regeln: HDE-Präsident appelliert an Verantwortungsgefühl

Coronaregeln

Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen der letzte Tage mahnt der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser, wieder mehr Disziplin bei der Einhaltung der Coronaregeln an, um die Gefahr einer zweiten Pandemiewelle zu minimieren. Bei einem zweiten Lockdown seien viele Handelsunternehmen nicht mehr zu retten.

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HDE-Konsumbarometer steigt weiter

HDE-Konsumbarometer

Wie schon in den vergangenen Monaten bleibt die Verbraucherstimmung auch im August nach dem starken Einbruch zu Beginn der Coronakrise auf Erholungskurs. Allerdings verlangsamt sich das Tempo des Anstiegs im Vergleich zum Vormonat, berichtet der Handelsverband HDE.

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