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Warnung wegen vermehrten Einbruchdiebstählen

Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V.

In den letzten Wochen verzeichnet die Branche eine massive Zunahme an Einbruchdiebstählen und versuchten Einbruchdiebstählen. Darauf weist der Handelsverband Juweliere (BVJ) in Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Versicherungsmakler Dr. E. Wirth & Co. hin. Juwelieren wird empfohlen, die Sicherheitsmaßnahmen des Unternehmens mit gesteigerter Wachsamkeit zu verfolgen.

„Gerade jetzt scheinen die Werte unserer Branche verstärkt auch Ziel krimineller Energien zu werden", warnt BVJ-Geschäftsführer Joachim Dünkelmann. „Es empfiehlt sich, die Begehrlichkeiten außerhalb der Geschäftszeiten weitestmöglich zu vermindern und die Nachtauslage in den Schaufenstern auf das notwendige Minimum zu reduzieren. Vor allem erhöhte Einzelwerte gilt es angemessen zu sichern." Kaufanreize durch Nachtauslagen sind laut dem Verband durch die stark rückläufige Frequenz in den Innenstädten außerhalb der Ladenöffnungszeiten derzeit ohnehin erschwert zu erzielen. 

Bei den Tathergängen handelt es sich laut den Versicherungsspezialisten von Dr. E. Wirth & Co. zumeist um "unprofessionelles" Vorgehen ohne geplanten Ablauf. Dies gehe aus den verwendeten Werkzeugen wie Kanaldeckeln, Steinen oder Äxten sowie den Tatabläufen hervor. Betroffen sind zumeist kleinere bis mittlere Betriebe, aber auch Top-Juweliere in 1A-Lagen. Tatzeiten sind vor allem nachts und am Wochenende. Oftmals bleiben die versuchten Einbruchdiebstähle aufgrund der hohen Sicherheitsstandards bei Juwelieren, Schmuck- und Uhrenfachgeschäften erfolglos. Die Sachschäden an Schaufenstern, Türen und Fassaden seien jedoch trotzdem oft erheblich. Dünkelmann: „Die Branche hat die letzten Jahrzehnte in Sachen Sicherheit kontinuierlich aufgerüstet. Bei der derzeit erhöhten Gefährdungslage müssen wir trotzdem reagieren - auch um eine Beeinträchtigung des so wichtigen Saisongeschäfts zu vermeiden." Der Handel der Branche erzielt in "normalen" Jahren bis zu einem Viertel des Jahresumsatzes in den Monaten November und Dezember. 

Mitglieder des Verbandes können sich in Schutz- und Versicherungsfragen durch Dr. E. Wirth & Co. beraten lassen. 

Der Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V. (BVJ) ist die berufspolitische und fachliche Interessenvertretung des Fachhandels der Branche in Deutschland. Der Verband vertritt die Interessen von über 9.000 Einzelhandelsunternehmen. Der BVJ gehört zum Fachbereich Technik der Einzelhandelsorganisation und ist dem Handelsverband Deutschland (HDE) angeschlossen. 

Weitere Informationen bei: 

Bundesverband der Juweliere,
Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V. (BVJ)
Joachim Dünkelmann (Geschäftsführer) Tel. 02 21 / 2 71 66 – 0
bvj@einzelhandel-ev.de

 

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HDE-Umfrage unter Innenstadthändlern

Existenzangst

Der zweite Lockdown entwickelt sich für viele Händler zum Desaster, denn für einen Großteil der innerstädtischen Händler beginnt das neue Jahr mit Existenznot. Wie die aktuelle Trendumfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) zeigt, bangen knapp zwei Drittel der Innenstadthändler um ihre Existenz.

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HDE lehnt Verlängerung der Gewährleistung im Handel ab

Gewährleistung

Der Handelsverband Deutschland (HDE) lehnt eine von der Bundesjustizministerin vorgeschlagene Verlängerung der Gewährleistungsfrist beim Kauf von hochwertigen Gütern im Einzelhandel entschieden ab. Eine solche Änderung würde für die derzeit ohnehin von der Coronakrise schwer getroffenen Nicht-Lebensmittelhändler eine Zusatzbelastung in Millionenhöhe auslösen. Zudem würden Änderungen im Gewährleistungsrecht nicht dazu führen, dass die Lebensdauer von Produkten oder deren Reparierbarkeit zunehmen würde.

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Faire Wettbewerbsbedingungen statt Digitalsteuer

Digitalsteuer

Entgegen einem Vorschlag des Bundesvorsitzenden der Grünen, Robert Habeck, sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) keine Notwendigkeit für die Einführung einer Digitalsteuer.

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Senkung der Mehrwertsteuer hat Konsum kaum stimuliert

Umfrage des ifo-Instituts

Die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer hat die Konsumausgaben laut Umfragen des ifo-Instituts nur wenig stimuliert.

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Schweizer Uhrenexporte fast wieder auf Niveau von 2019

Schweizer Uhrenmarkt

Der Rückgang der Schweizer Uhrenexporte hat sich in den letzten Monaten peu á peu verlangsamt. Im November lag das Minus nur noch bei 3,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Rückkehr zur Normalität verdanken die Eidgenossen vor allem den chinesischen Verbrauchern. 

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Positiver Ausblick für Edelmetalle

Goldpreis

Die expansive Geldpolitik rund um den Globus hat allen Edelmetallen im vergangenen Jahr eine positive Kursbilanz beschert. Und auch 2021 startet vielversprechend: Befeuert von einem schwächelnden US-Dollar startet der Goldpreis mit einer Rally ins neue Jahr, springt über die 1.900er Marke und klettert scheinbar mühelos bis auf 1.952 US-Dollar je Unze. Das niedrige Zinsumfeld dürfte den Goldpreis im Jahresverlauf weiter unterstützen, berichtet Heraeus.

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HDE fordert klare Zukunftsperspektiven

Coronakrise

Angesichts der Beschlüsse zu einer Verlängerung des Lockdowns im Non-Food-Handel fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) einen klaren Fahrplan zur Wiedereröffnung der Geschäfte und eine Anpassung der staatlichen Hilfen. Außerdem sollte die Einschränkung der Bewegungsfreiheit in Hotspots auf einen Umkreis von 15km rund um den Wohnort nicht für den Einkauf sowie Click & Collect gelten.

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Der Unmut wächst

Kommentar

Der Lockdown geht in die Verlängerung und ein Ende der Beschränkungen ist nicht in Sicht. Impfungen könnten die Rettung bringen, wenn es denn ausreichend Stoff dafür gäbe. Ein Kommentar zur aktuellen Situation von Axel Henselder.

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Lockdown geht in die Verlängerung

Coronakrise

Laut Informationen, die unter anderem der Bild-Zeitung vorliegen, soll der Lockdown auf der morgigen Ministerpräsidentenkonferenz bis zum 31. Januar verlängert werden.

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HDE fordert Perspektive für den Handel

Coronakrise

Eine aktuelle Trendumfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) unter mehr als 700 Händlern zeigt, dass sich knapp zwei Drittel der Innenstadthändler in Existenzgefahr sehen. Nun sprechen alle Anzeichen dafür, dass der Shutdown, der bis zum 10. Januar befristet war, in die Verlängerung geht. Mit dramatischen Folgen für den innerstädtischen Handel.

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