Das Magazin für Schmuck und Uhren

Wirtschaft

Gruppenbild zeigt Joachim Zorn, Vorsitzender des Fachausschusses Wirtschaft und Technik, Horst Eberhardt, Geschäftsführer des ZV, Ernst Gottlieb, Präsident des ZV, Albert Fischer, Vizepräsident des ZV, und Dr. Norbert Sieber, Präsidiumsmitglied (v. l.).

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Uhrmacherverband setzt auf die GZ

Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik, Bundesinnung der Uhrmacher Deutschland

Ab dem 1. Januar 2016 ist die GZ Goldschmiede Zeitung das offizielle Organ des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik, Bundesinnung der Uhrmacher Deutschland. Die Hintergründe dieser Entscheidung beleuchtet ZV-Präsident Ernst Gottlieb im Interview.


„Ein Wechsel nach 40 Jahren

Zusammenarbeit, so eine Entscheidung fiel uns nicht leicht.“

GZ: Wie kamen Sie auf die Idee, die GZ als offizielles Verbandsorgan in Betracht zu ziehen?
Ernst Gottlieb: Wir beobachten den Fachzeitschriftenmarkt ganz genau und haben nun ein neues Fachorgan gefunden, welches unseren Ansprüchen gerecht wird und mit branchenrelevanten Themen punktet. Wir haben den seit Jahren wachsenden Anteil der Uhrenberichterstattung in der GZ registriert. Hier findet sich wirklich alles von A bis Z, was unsere Branche bewegt. Und das in einem sehr kompetenten Rahmen. Uns war schnell klar: Mit der GZ erreichen wir breitere Kreise.

Wie kam es dann zur endgültigen Entscheidung?
Nach 40 Jahren Zusammenarbeit mit der UJS fiel uns die Entscheidung zum Wechsel nicht leicht. Aber bei der GZ, so wie sie sich heute präsentiert, stimmt einfach alles. In meiner Brust schlagen ja zwei Herzen: das des Uhrmachermeisters und das des Goldschmiedemeisters, denn ich bin beides. So wie auch die Leserschaft der GZ, die oft ebenfalls in beiden Segmenten kompetent ist. Dies wissen wir aus den Auswertungen der Abonnentenstatistik. Daher ist diese Zeitschrift perfekt für uns, um Verbandsnachrichten zu kommunizieren. Hier haben wir die geringsten Streuverluste. Zudem stimmt einfach auch die Chemie zwischen den Verantwortlichen, insbesondere auch zwischen dem Herausgeber und Chefredakteur Christian Jürgens und uns, dem Präsidium. Wir spüren: Hier weht ein frischer Wind, genau wie in unserem Verband. Hier gibt es wie bei uns eine tolle, gut aufgestellte Mannschaft, die bereit ist, zu neuen Ufern aufzubrechen. Ich denke, unser Slogan „Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam Zukunft gestalten“ ist auch für die neue Zusammenarbeit maßgeblich.

Was erwarten Sie von der GZ als Ihrem Verbandsorgan?
Ganz klar geht es uns in erster Linie darum, unsere Botschaften in die Branche zu tragen. Wir wollen Mitglieder wie auch die Nicht-Mitglieder erreichen. Was gibt es Neues aus dem Zentralverband? Welche Strategien verfolgen wir zum Beispiel bei der Ersatzteilversorgung? Wir haben einen exklusiven Liefervertrag mit der Swatch Group und anderen nationalen und internationalen Herstellern abgeschlossen und bieten die für die Belieferung notwendige Zertifizierung und Weiterbildung an. Das hat auch kein anderer Verband in Europa bislang auf die Beine gestellt. Die jüngste Folge: Der Landesverband Südtirol ist geschlossen dem ZV beigetreten. Auch die Engländer haben bei uns bereits angeklopft. Wir sind also eine schlagkräftige Interessensvertretung, die viel zu bieten und damit auch viel zu berichten hat.

Wie langfristig ist die Organschaft ausgelegt?
Wir streben eine lange Partnerschaft an und haben uns daher für viele Jahre festgelegt. Unseren Verband zeichnet trotz allem Wandel Kontinuität aus. Wir, also Vize-Präsident Albert Fischer, Präsidiumsmitglied Dr. Norbert Sieber sowie unser Geschäftsführer Horst Eberhardt und der Vorsitzendes des Fachausschusses Wirtschaft und Technik, Joachim Zorn, sind sehr glücklich mit dieser Entscheidung. Uns vertrauen unsere Mitglieder. Und wir vertrauen der GZ Goldschmiede Zeitung.


DER ZENTRALVERBAND AUF EINEN BLICK

Der Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik ist die einzige Organisation in Deutschland, die sich in dieser Form für das Uhrmacherhandwerk einsetzt. Dem Verband gelang ein einzigartiger Coup: In intensiven Verhandlungen mit der Swatch Group hat der ZV eine Exklusiv-Vereinbarung für die Belieferung mit Ersatzteilen erzielt. Damit ist die Interessensvertretung europaweit die einzige Institution, die über dieses Privileg verfügt und an die zertifizierten Mitglieder weitergeben kann. Mitglieder kommen zudem in den Genuss von 25 Prozent Preisabschlag auf Reparaturen und Ersatzteile bei Maurice Lacroix. Günstige Versicherungskonditionen erhalten Mitglieder exklusiv bei der Mannheimer Versicherung und Inter Versicherungen. Branchenbezogene Werbemittel sind weitere handfeste Vorteile. Er berät in Schadens- und Versicherungsfällen und erstellt Gutachten. Und der Zentralverband informiert regelmäßig zu fachlichen, rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Themen – ab sofort auch in der GZ.

von Axel Henselder

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