Das Magazin für Schmuck und Uhren

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Tupperparty statt Juwelier?

Thomas Sabo

Laut Bundesverband Direktvertrieb Deutschland (BDD) waren Home- oder Verkaufspartys nach Tupperware-Vorbild mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von etwa 6,7 Prozent in den Jahren 2008 bis 2017 sehr erfolgreich.

Thomas Sabo startet im Herbst mit dem Konzept You & Friends mit dieser Vertriebsform. Dabei sei eine enge Zusammenarbeit mit Partnern im Fachhandel vorgesehen, „um gemeinsam dem Frequenzrückgang in den Innenstädten zu begegnen und den Endkundenkontakt in bislang unbesetzten Marktbereichen zu intensivieren.“

Ist damit ein Zug ins Rollen gekommen, auf den in absehbarer Zeit weitere Schmuck- und Uhrenanbieter aufspringen werden? GZ hat nachgefragt und eindeutige Antworten bekommen: Claudia Kühn (Marketing & Communication), TWC Uhren GmbH, sagt: „Ein Vertrieb in diese Richtung ist derzeit nicht in Planung. Grund hierfür ist unsere oberste Priorität – der Fachhandel. Nicht ohne Grund verzichten wir auf einen TWC-Onlineshop und setzen weiterhin ganz auf unsere Partner vor Ort.“ Auch Georg Plum, Geschäftsführer von M&M Germany, findet deutliche Worte: „Für uns ist diese Vertriebsstrategie keine Option. Solange wir weiterhin auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Fachhändlern vertrauen dürfen, sehen wir keine Notwendigkeit, diese mit einer solchen Direktvertriebsstrategie der ‚Mobilen Juweliere’ zu hintergehen.“

Joachim Dünkelmann, Geschäftsführer des BVJ, ergänzt: „Mir fehlt derzeit die Fantasie, zu erkennen, wie dieser Schritt dem Handel bei der Bekämpfung von Frequenzrückgängen helfen sollte. Aus Handelssicht ist jeder Lieferant, der direkt an den Endverbraucher verkauft, auch ein Wettbewerber.“

Diese und weitere relevante Themen finden Sie in der Mai-Ausgabe Ihrer GZ Goldschmiede Zeitung.

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ifo Geschäftsklimaindex gefallen

Geschäftsklimaindex

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 90,1 Punkte gefallen, nach 92,2 Punkten im Dezember. Die Unternehmer beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter als im Vormonat. Auch ihre Erwartungen fielen pessimistischer aus. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft vorläufig beendet.

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Proteste zeigen Wirkung

Einzelhandel

Die Proteste des Handels gegen die Corona-Politik, insbesondere die schleppend anlaufenden Hilfen zeigen Wirkung. Der HDE forderte wiederholt mehr Tempo: Der vom Shutdown betroffene Einzelhandel verliere an jedem geschlossenen Verkaufstag im Januar durchschnittlich 600 Millionen Euro Umsatz.

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Längerer Lockdown lässt Wirtschaft stagnieren

ifo Institut

Durch die Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar dürfte die Wirtschaft im ersten Vierteljahr stagnieren. Das geht aus neuesten Schätzungen des ifo Instituts hervor.

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Florian Henkel zieht sich von Clarity & Success zurück

Clarity & Success

Der Erfinder eines der erfolgreichsten Warenwirtschaftssysteme für Juweliere verkündete Anfang des Jahres einen Ausstieg aus dem Unternehmen.

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Lockdown-Verlängerung: HDE fordert schnelle Hilfen

Handelsverband Deutschland (HDE)

Angesicht der beschlossenen Verlängerung des Lockdowns mahnt der Handelsverband Deutschland (HDE) jetzt die schnelle Umsetzung der Verbesserungen bei der staatlichen Überbrückungshilfe an.

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Schmuckgoldnachfrage schwächelt

Goldnachfrage

Die physischen Goldabrufe von der Shanghai Gold Exchange sind auf das tiefste Niveau seit acht Jahren gefallen, meldet Heraeus.

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MCH Group: CEO Stadlwieser wirft das Handtuch

MCH Group

Nach nicht mal zwei Jahren reicht der Chef der MCH-Group, Bernd Stadlwieser, die Kündigung ein. „Unterschiedliche Vorstellungen“ zwischen ihm und Teilen des Verwaltungsrats hätten laut einem offenen Schreiben von Stadlwieser zu diesem Schritt am vergangenen Freitag geführt.

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Zeit, Süddeutsche, Welt, Handelsblatt, RTL u.a. berichten

Brandbrief

Der am Montag an die Bundeskanzlerin Angela Merkel verschickte offene Brief der GZ stieß auf ein enormes Medienecho. 264 Branchenangehörige hatten die Petition unterschrieben, welche die Wiedereröffnung der Geschäfte und schnelle Finanzhilfen für den Handel forderte.

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Brandbrief an die Kanzlerin ist raus

Offener Brief

Die GZ hat eine Petition gestartet, die in einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidenten der Länder mündet. 264 Branchenangehörige haben das Schreiben, welches ein Ende des Lockdowns zum 1. Februar sowie ein schnelles, unbürokratisches Anlaufen der versprochenen Finanzhilfen fordert, innerhalb von wenigen Tagen unterschrieben.

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Uhren und Schmuck im Krisenmodus

IFH Köln

Der neue Branchenfokus Schmuck und Uhren des Instituts für Handelsforschung IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung betrachtet den Markt, seine Entwicklung, Warengruppen und Vertriebswege und gibt zudem eine Prognose bis 2025 und zeigt: Das letzte Jahrzehnt im Schmuck- und Uhrenmarkt war von einer Aufholjagd geprägt, die seines gleichen sucht.

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