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Strategien gegen die Kaufunlust

Einzelhandel

Der Shutdown Light hat die Haupteinkaufsstraßen der Republik verwaisen lassen. Laut dem Einzelhandelsverband HDE liegen die Frequenzen um 40 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Was tun?
 
Viele 1A-City-Lauflagen sowie Einkaufszentren klagen unter starken Frequenzeinbrüchen. Ohne Gastronomie und Kultur zieht es kaum noch Publikum in die Innenstädte. Zumal gerade die kaufkräftige ältere Kundschaft aus Sorge vor Infektion das befürchtete Getümmel lieber meidet. Das belegt auch eine aktuelle Umfrage des Nachrichtenmagazins Spiegel. 40 Prozent der Befragten gaben an, seit dem Shutdown weniger einkaufen zu gehen. Jeder Dritte bevorzugt momentan lokale Geschäfte vor Ort. Doch es gibt Möglichkeiten, der Situation Paroli zu bieten. Kleine, kreative Händler machen es vor. Sie vernetzen sich und haben sich zu lokalen Online-Portalen zusammengeschlossen. Denn viele haben keine eigene Webseite, wollen aber ihren Kunden, die lokale Händler bevorzugen, entgegenkommen. Logistikdienstleister erledigen die Auslieferung der Bestellungen. Eine andere Möglichkeit ist die Video-Beratung, wie sie die Unternehmensberatung Walter Lehmkühler gemeinsam mit der GZ beim ersten Lockdown im Frühjahr für Juwelieren etabliert hat. Bewährt haben sich auch Gutscheinsysteme wie Local Heroes, um die Kaufkraft vor Ort zu binden und nicht an Amazon und Co zu verlieren. Ein weiterer Weg zum Kunden ist die Online-Terminvereinbarung, die den Kaufwilligen die Möglichkeit gibt, exklusiv und sicher vor Corona im Geschäft beraten zu werden. Man vermeidet gerade jetzt im Weihnachtsgeschäft unnötigen Andrang und kann so die Zahl der gleichzeitig im Geschäft anwesenden Personen an die Vorgaben anpassen. Die Optikerkette Fielmann macht es vor. Denkbar sind auch persönliche Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail. Gemeinsam ist man auf jedenfalls stärker: Die Initiative "Händler helfen Händlern" mit über 3000 Teilnehmern auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn ermöglicht den Austausch von Ideen und Konzepten über den Tellerrand der Branchen hinweg. Viele Tipps finden sich in der GZ. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, auch in Corona-Zeiten den Draht zum Kunden zu halten.

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Juwelier Willer Hamburger des Tages

Hamburger des Tages

Juwelier Rolf-Detlef Willer wurde vom Hamburg Journal des NDR am 13. Januar zum Hamburger des Tages gekürt.

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Juwelier klagt gegen Bundesregierung

Coronakrise

Juwelier Jürgen Grün mit Filialen in Crailsheim und Ansbach will gegen die Ungleichbehandlung der Überbrückungshilfen III für November und Dezember klagen.

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Boris Palmer warnt vor Verödung der Innenstädte

Coronakrise

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) macht sich in einem Brandbrief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) große Sorgen um Deutschlands Innenstädte.

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Lockdown bis weit in den März hinein?

Coronakrise

Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet mit einer Verlängerung der Einschränkungen, wie heute bekannt wurde. Eventuell droht der Lockdown je nach Infektionsgeschehen noch über zweieinhalb Monate zu gehen.

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HDE-Umfrage: Für rund 80 Prozent der Einzelhändler reichen die Hilfen nicht aus

Umfrage

Das Jahr 2021 könnte für viele vom Lockdown betroffenen Handelsunternehmen in der Insolvenz enden. So zeigt eine aktuelle HDE-Trendumfrage unter 1.500 Händlern, dass rund 80 Prozent der Händler davon ausgehen, dass die derzeitigen Hilfsmaßnahmen nicht zur Existenzsicherung reichen. Knapp 60 Prozent der Unternehmen in den Innenstädten stehen ohne weitere staatliche Hilfen vor dem Aus. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert deshalb weiterhin dringend eine Anpassung der Überbrückungshilfen durch den Bundesfinanzminister.

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Korrektur der PGM-Preise in 2021?

Platin

Südafrika verzeichnet einen starken Anstieg von Corona Neuinfektionen. Damit drohen Minenschließungen, auch wenn das Heraeus eher für unwahrscheinlich hält. Allerdings droht Ungemach von der Nachfrageseite.

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Rückenwind für Gold?

Goldpreis

Obwohl die Demokraten die beiden Senatssitze in Georgia gewannen, was eigentlich positiv für Goldpreis war, konnte der starke Preisanstieg vom Jahresbeginn nicht gehalten werden.

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Matthias Heimberg wird Geschäftsführer bei Binder

Friedrich Binder GmbH & Co. KG

Die Friedrich Binder GmbH & Co. KG ernennt Matthias Heimberg zum weiteren Geschäftsführer, für Vertrieb und Marketing, wie die Firma in einer Pressemitteilung verkündet.

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Handelsverbände schicken Brandbrief an Kanzlerin

Brandbrief

Die Präsidenten des HDE sowie der Landes- und Bundesfachverbände wenden sich in einem Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder. Darin erkennen die Unterzeichner ausdrücklich an, dass der Gesundheitsschutz in Zeiten der Pandemie oberste Priorität hat, monieren jedoch in aller Deutlichkeit, dass die versprochenen Hilfsleistungen nicht bei den Handelsunternehmen ankommen. Der von den Schließungen betroffene Einzelhandel sehe sich deshalb ohne Zukunftsperspektive und in akuter Existenzgefahr.

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Die Luxusmarke Tiffany meldet einen neuen Rekord

Umsatzplus

Die Umsätze beim Schmuckverkäufer Tiffany liefen zu Weihnachten so gut wie nie. Während Europäer und Amerikaner weniger kauften, boomte das Geschäft in China.

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