Das Magazin für Schmuck und Uhren

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Foto: Galeria Kaufhof GmbH

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Solide Entwicklung bei Gewerberäumen

Immobilienmarkt

Die Kaufhof-Übernahme trieb den Markt an, für Investments in Handelsimmobilien war das erste Halbjahr 2019 positiv, so ein Bericht des kanadischen Immobilienspezialisten Colliers International.
 
Die nüchternen Zahlen für den Investmentmarkt für Einzelhandelsimmobilien in Deutschland klingen positiv. Nach Angaben von Colliers International lag das Transaktionsvolumen zur Jahresmitte bei 4,9 Mrd. Euro. Im Ranking der vergangenen 10 Jahre ist dies das viertbeste Halbjahresergebnis. Colliers International spricht von einer „soliden Entwicklung“, die sich auch in einem Plus von 12 Prozent gegenüber dem Zehnjahres-Durchschnitt widerspiegelt. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 liegt der Anstieg um 39 Prozent. Mit einem Marktanteil von 20 Prozent belegt das Einzelhandelssegment damit den zweiten Platz im Gewerbeimmobilien-Markt hinter Büro-Immobilien mit 49 Prozent. Industrie- und Logistik-Immobilien folgen mit lediglich 10 Prozent sowie Hotels und Gewerbegrundstücke mit jeweils 7 Prozent. „Dennoch kann das Segment nicht vollumfänglich an der außerordentlichen Dynamik am Gesamt-Investmentmarkt Deutschlands partizipieren“, sagt Dirk Hoenig-Ohnsorg, Head of Retail Investment bei Colliers International. Dabei seien die makroökonomischen Rahmenbedingungen für den heimischen Handel weiter sehr positiv angesichts einer starken Binnenkonjunktur, hohem Beschäftigungsgrad, sehr niedrigen Verbraucherpreisen und insgesamt gutem Konsumklima, das sich in einer hohen Anschaffungsneigung widerspiegelt. Jenseits der Zahlen für den gesamten Markt stach vor allem die Komplettübernahme aller 57 Kaufhof-Warenhäuser durch die Signa Holding heraus. Mit einem Volumen von mehr als einer Milliarde Euro war der Transfer mit Abstand der größte im ersten Halbjahr 2019. Bereits im Herbst vergangenen Jahres hatte das österreichische Immobilien- und Handelsunternehmen 50 Prozent von der kanadischen Hudson’s Bay Company, weiteren Joint-Venture-Partnern und der Galeria Kaufhof AG selbst übernommen.

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Proteste zeigen Wirkung

Einzelhandel

Die Proteste des Handels gegen die Corona-Politik, insbesondere die schleppend anlaufenden Hilfen zeigen Wirkung. Der HDE forderte wiederholt mehr Tempo: Der vom Shutdown betroffene Einzelhandel verliere an jedem geschlossenen Verkaufstag im Januar durchschnittlich 600 Millionen Euro Umsatz.

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Längerer Lockdown lässt Wirtschaft stagnieren

ifo Institut

Durch die Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar dürfte die Wirtschaft im ersten Vierteljahr stagnieren. Das geht aus neuesten Schätzungen des ifo Instituts hervor.

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Florian Henkel zieht sich von Clarity & Success zurück

Clarity & Success

Der Erfinder eines der erfolgreichsten Warenwirtschaftssysteme für Juweliere verkündete Anfang des Jahres einen Ausstieg aus dem Unternehmen.

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Lockdown-Verlängerung: HDE fordert schnelle Hilfen

Handelsverband Deutschland (HDE)

Angesicht der beschlossenen Verlängerung des Lockdowns mahnt der Handelsverband Deutschland (HDE) jetzt die schnelle Umsetzung der Verbesserungen bei der staatlichen Überbrückungshilfe an.

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Schmuckgoldnachfrage schwächelt

Goldnachfrage

Die physischen Goldabrufe von der Shanghai Gold Exchange sind auf das tiefste Niveau seit acht Jahren gefallen, meldet Heraeus.

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MCH Group: CEO Stadlwieser wirft das Handtuch

MCH Group

Nach nicht mal zwei Jahren reicht der Chef der MCH-Group, Bernd Stadlwieser, die Kündigung ein. „Unterschiedliche Vorstellungen“ zwischen ihm und Teilen des Verwaltungsrats hätten laut einem offenen Schreiben von Stadlwieser zu diesem Schritt am vergangenen Freitag geführt.

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Zeit, Süddeutsche, Welt, Handelsblatt, RTL u.a. berichten

Brandbrief

Der am Montag an die Bundeskanzlerin Angela Merkel verschickte offene Brief der GZ stieß auf ein enormes Medienecho. 264 Branchenangehörige hatten die Petition unterschrieben, welche die Wiedereröffnung der Geschäfte und schnelle Finanzhilfen für den Handel forderte.

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Brandbrief an die Kanzlerin ist raus

Offener Brief

Die GZ hat eine Petition gestartet, die in einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidenten der Länder mündet. 264 Branchenangehörige haben das Schreiben, welches ein Ende des Lockdowns zum 1. Februar sowie ein schnelles, unbürokratisches Anlaufen der versprochenen Finanzhilfen fordert, innerhalb von wenigen Tagen unterschrieben.

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Uhren und Schmuck im Krisenmodus

IFH Köln

Der neue Branchenfokus Schmuck und Uhren des Instituts für Handelsforschung IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung betrachtet den Markt, seine Entwicklung, Warengruppen und Vertriebswege und gibt zudem eine Prognose bis 2025 und zeigt: Das letzte Jahrzehnt im Schmuck- und Uhrenmarkt war von einer Aufholjagd geprägt, die seines gleichen sucht.

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Swarovski setzt den Sparstift an und schließt Shops

Swarovski

Der Tiroler Kristallkonzern will 33 von 102 Shops in Österreich sowie weltweit 750 der 3000 Läden schließen.

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