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Reiner und Julian Seume, Geschäftsführer von Elysée Uhren, übernehmen den Vertrieb der Uhrenmarken aus der SMB-Gruppe

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SMB-Gruppe

Preiswerte Uhren werden immer wichtiger

Reiner und Julian Seume, Geschäftsführer von Elysée Uhren in Düsseldorf, übernehmen für die französische SMB -Gruppe den Vertrieb in Deutschland und Österreich. Im GZ-Gespräch erläutert Reiner Seume die Pläne mit den Marken, zu denen Go, Certus, Hector und Joalia zählen.

GZ: Warum haben Sie sich für die Partnerschaft mit der SMB-Gruppe entschieden?
Reiner Seume: Ich bin schon vor etwa zehn Jahren auf Certus aufmerksam geworden und fand es bemerkenswert, wie viele Neuheiten von dieser Marke kommen und wie hoch die Qualität im Vergleich zum Preis ist. Seit wir in engerem Kontakt zur SMB-Gruppe stehen, weiss ich, dass dies für alle Marken der Gruppe gilt: Die Produkte sind von hoher Qualität. Zudem passen die Produkte der SMB-Gruppe gut zu uns, da das Sortiment nicht mit unserer Marke Elysée kollidiert, die ja den Schwerpunkt auf Mechanik legt.

„Die Produkte & Marken

sind von hoher Qualität.“

Sie sind von den SMB-Marken also sehr überzeugt. Was überzeugt den Juwelier?
Preiswertere Uhren werden für den Handel immer wichtiger. Ein Juwelier muss auch in den Preisgruppen unter 100 Euro Endverbraucherpreis präsent sein. Dies ging in der Vergangenheit häufig zulasten der Qualität. Die SMB-Marken zeigen, dass es anders geht. Zudem sind nicht nur die Produkte, auch die Zusammenarbeit und Belieferung des Handels aussergewöhnlich. Der Juwelier erhält Uhren bereits auf einen C-Clip aufgespannt und mit Preis ausgezeichnet. Er kann die Uhr also direkt aufstellen und verkaufen, was für ihn eine enorme Zeitersparnis bedeutet. Nach dem Verkauf wird die Uhr in eine dekorative Box verpackt – auch ein Plus für den Juwelier. Überhaupt wird der Händler durch Display-Material und Vitrinen unterstützt. Wichtig für den Fachhandel ist auch die sehr hohe Marge. Bei den SMB-Marken stimmt kaufmännisch alles: Umsatz, Lagerumschlagshäufigkeit und Ertrag!

Go ist eine der SMB-Marken, die auch durch den Auftritt im Verkauf überzeugt

Welche Marken umfasst damit Ihr Angebot?
Im Mittelpunkt steht Go – das steht für „Girl only“. Die Marke bietet modische Designs für Frauen zu Preisen zwischen 39,90 und 119 Euro für eine Keramikuhr. Certus hat eine klassische Herren- und Damenkollektion mit Uhren für 39 bis 109 Euro und Kinderuhren ab 29 Euro. Die Marke Hector steht für ausdrucksstarke Herrenuhren zu Preisen zwischen 39 bis 159 Euro, während Tekday junge, bunte, bis 10 atm wasserdichte Uhren bietet, teilweise mit Silikonbändern. Diese Modelle kosten ab 29 Euro. Zudem bieten wir mit Joalia ein Schmuckbandsortiment mit Metallbändern, preislich zwischen 59 und 99 Euro.

Welche Pläne haben Sie mit diesen Marken?
Wir bauen einen flächendeckenden Aussendienst auf. In Deutschland werden sechs Mitarbeiter für die Juweliere da sein, in Österreich zwei. Der Service wird künftig nicht mehr über Frankreich erfolgen, sondern in Deutschland stattfinden. Bei der Bestellung unterstützt uns ein Computerprogramm, das nur Uhren anbietet, die am Lager sind. Bestellte Ware wird sofort reserviert und innerhalb eines Tages verschickt, sodass der Kunde sie innerhalb von zwei Tagen im Geschäft hat.

von Iris Wimmer-Olbort

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GIA findet gefälschte Diamanten

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Das Gemmological Institute of America GIA hat kürzlich eine Reihe von Diamanten entdeckt, deren Rundisten mit gefälschten Lasergravuren versehen waren.

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Corona stärkt die Händlerbindung

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Der aktuelle Corona Consumer Check des Handelsforschungsinstituts IFH Köln zeigt: Vor allem junge Konsumenten haben in der Pandemie eine stärkere Beziehung zu Händlern – online wie offline – aufgebaut.

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Einzelhandel enttäuscht über Corona-Gipfel

Mit Enttäuschung und Unverständnis reagiert der Handelsverband Deutschland (HDE) auf die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern. Die für eine Öffnung der Geschäfte vorgeschriebene stabile Inzidenz von 50 sei nicht flächendeckend in Sichtweite, Click & Meet könne die Händler nicht einmal annähernd retten. Die damit weitgehend geschlossenen Handelsunternehmen werden bis Ende März im Vergleich zu 2019 weitere zehn Milliarden Euro Umsatz verlieren.

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HDE Brief an das Kanzleramt: Wiedereröffnung zum 8. März gefordert

In einem Schreiben an das Bundeskanzleramt machen HDE-Präsident Josef Sanktjohanser und HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth die große Enttäuschung des Einzelhandels über den aktuellen Entwurf für die weiteren Corona-Maßnahmen deutlich.

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Neuer Auftritt für Dein-Juwelier.de

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Die Vermarktungsplattform Dein-Juwelier.de wurde einem umfangreichen Relaunch unterzogen und die Cross Selling-Möglichkeiten mit anderen Produktbereichen ausgebaut.

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Silberförderung zieht an

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Nach Angaben von „The Silver Institute“ wird sich die Silberproduktion 2021 auf 866 Mio. Unzen (26.936t) erholen und das höchste Volumen der vergangen fünf Jahre erreichen.

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Indischer Silberschmuck bleibt gefragt

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Während der weltweiten Lockdowns stiegen Indiens Silberschmuckexporte von April bis Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 51% auf 1,53 Mrd. US-Dollar, berichtet das Gem & Jewellery Export Promotion Council (GJEPC). Der Export von Silberschmuck war eine der wenigen Ausfuhrkategorien, die in einer der schwierigsten Phase der Geschichte im positiven Bereich blieben.

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Jochen Müller wird 70

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Am morgigen Samstag, den 27. Februar feiert Jochen Müller, Präsident der „Diamant- und Edelsteinbörse Idar-Oberstein“,  seinen 70. Geburtstag. Dies ist ein willkommener Anlass, um die vielfältigen Verdienste eines der bedeutendsten Vertreter und Repräsentanten der hiesigen Schmuck- und Edelsteinindustrie Revue passieren zu lassen.

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Hälfte der Geschäfte bangt um Existenz

Handelsverband Deutschland (HDE)

Der derzeit geschlossene Einzelhandel fordert die Bundesregierung sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten dazu auf, den angekündigten Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown sehr zeitnah zu präsentieren. Der Handelsverband Deutschland (HDE) und die ihm zugehörigen Unternehmen erwarten einen realistischen Stufenplan, der die rasche Öffnung der Geschäfte ermöglichen soll. Wie schwierig die Lage für viele Händler im Lockdown ist, zeigt eine aktuelle HDE-Umfrage unter mehr als 2000 Händlern. Demnach sieht sich mehr als jedes zweite Unternehmen ohne weitere Hilfen in Insolvenzgefahr.

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GfK: Konsumklima stagniert

GfK-Studie

Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt sich im Februar uneinheitlich und wenig verändert. Die Konjunkturerwartung legt etwas zu, während Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung leichte Einbußen hinnehmen müssen. Folglich prognostiziert GfK für März 2020 einen Wert von 9,8 Punkten und damit 0,1 Zähler weniger als im Februar dieses Jahres (9,9 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Februar 2020.

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Schweizer Uhrenexporte wieder im Minus

Schweizer Uhrenexporte

Nach der Aufholjagd im zweiten Halbjahr 2020 musste die Schweizer Uhrenindustrie im Januar wieder einen herben Rückschlag hinnehmen. Laut dem Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie gaben die Ausfuhren zum Jahresauftakt um 11 Prozent nach.

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„Personal Shopping ist Schritt in richtige Richtung!“

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Der Handelsverband Juweliere (BVJ) begrüßt die aktuelle Entscheidung des Ministerrats Rheinland-Pfalz zur Ermöglichung von „Personal Shopping" ab dem 1. März. Demnach können Handelsunternehmen nach vorheriger Termin-Vereinbarung Einzelberatungen für Mitglieder eines Hausstands in den Geschäftsräumen anbieten.

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Marco Tomasetta ist neuer Creative Director von Montblanc

Montblanc

Nicolas Baretzki, CEO von Montblanc, gibt die Ernennung von Marco Tomasetta zum Creative Director bekannt. Er übernimmt die Stelle am 1. März 2021.

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Indien beflügelt Goldnachfrage

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Die indischen Goldimporte starten stark ins neue Jahr, so Heraeus.

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ifo Geschäftsklima steigt

ifo Geschäftsklimaindex

Die Stimmung unter den Managern in Deutschland hat sich merklich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 92,4 Punkte gestiegen, nach 90,3 Punkten im Januar. Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage fielen positiver aus. Zudem sind die pessimistischen Stimmen mit Blick auf die kommenden Monate deutlich weniger geworden. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich trotz Lockdown robust, vor allem wegen der starken Industriekonjunktur.

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Geschäft geöffnet

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Die Trauringschmiede durfte ihren Hauptsitz in Köln unter Auflagen wieder öffnen.

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