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Silber überflügelt Gold

Heraeus

Der Silberpreis stieg in der vergangenen Woche auf über 22 $/oz an und erreichte damit den höchsten Stand seit sieben Jahren, berichtet Heraeus.

Das 1980 erreichte Allzeithoch von 49,45 $/oz bleibt jedoch in weiter Ferne. Nachdem sich der Silberpreis im bisherigen Jahresverlauf weitgehend schwächer als der Goldpreis entwickelt hatte, verzeichnete er nun einen schwungvollen Anstieg um mehr als 75% ausgehend vom im März erreichten Tief. Der Goldpreis stieg im selben Zeitraum um lediglich 24%. Offensichtlich wollen nun Privatanleger rechtzeitig einsteigen und der Rally teilnehmen – in den zurückliegenden vier Wochen übertraf die Entwicklung des Silberpreises den Goldpreis und das Gold/Silber-Ratio (GSR) sank auf 83, nachdem es im März auf 125 angestiegen war. Die Silber-ETFs verzeichneten im Jahresverlauf Rekordzuflüsse, was darauf hindeutet, dass Anleger zunehmend optimistisch hinsichtlich der Aussichten für den „kleinen Bruder“ von Gold sind. Die ETF-Bestände haben im bisherigen Jahresverlauf um 39% auf ein Rekordhoch von 991 Mio. Unzen (30.823,5 t) zugelegt; während die Bestände der Gold-ETFs im selben Zeitraum um 29% anstiegen. Auch die Futures-Positionen in Silber steigen, bewegen sich allerdings noch immer unter ihrem Rekordhoch – es besteht somit Raum für weiteres Aufwärtspotenzial. Nicht-kommerzielle Spekulanten an der Warenterminbörse COMEX haben ihre bullischen Positionen in Gold reduziert. Mit einem Anstieg um 60% in der ersten Jahreshälfte 2020 (Quelle: The Silver Institute) zeigte sich eine hohe Nachfrage nach Silbermünzen und -barren. Während der Goldpreis wegen der Nachfrage nach sicheren Anlageklassen heute Morgen ein neues Allzeithoch erreichte, notiert der Silberpreis noch immer mehr als 50% unterhalb seiner 1980 und 2011 erreichten Rekordstände. Historisch korrelierte eine starke Aufwärtsbewegung des Silberpreises immer mit einer guten konjunkturellen Lage. Auf Grund seiner ausgeprägten industriellen Nachfragekomponente, die u.a. elektrische und elektronische Anwendungen, die chemische Produktion sowie Photovoltaikanlagen umfasst, ist der Silberpreis in Rezessionen stets gefallen. Angesichts der weltweiten Rezession, die eine der stärksten und tiefsten der modernen Geschichte darstellt, ist die Nachhaltigkeit der derzeitigen Preisrally daher unsicher. Nach dem Ausbruch auf neue Jahreshöchststände könnte das Momentum den Silberpreis kurzfristig weiter anstiegen lassen, wegen des schwachen wirtschaftlichen Ausblicks werden höhere Preise jedoch nicht von Dauer sein. Im Vergleich zu Gold ist Silber preisgünstig, und ein niedriger oder negativer Leitzins wird weiterhin Unterstützung liefern. Im historischen Vergleich ist das Gold/Silber-Ratio, dessen Langzeitdurchschnitt bei 58 liegt, noch immer hoch. Somit verbleibt Raum für einen weiteren Anstieg des Silberpreises. Letztlich werden weitere Preisanstiege jedoch davon abhängig sein, wie schnell die Weltwirtschaft wieder das Vorkrisenniveau erreicht. www.heraeus.com

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Neue Führungskraft im Ausbildungszentrum der DGemG

DGemG

Die Deutsche Gemmologische Gesellschaft (DGemG) teilt mit, dass Dr. Tom Stephan zum stellvertretenden Leiter des Ausbildungszentrums der Institution aufgestiegen ist.

 

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HDE sieht faktischen Lockdown für den Einzelhandel

Handelsverband Deutschland

Der Handelsverband Deutschland (HDE) macht deutlich, dass infolge der Beschlüsse zum Herunterfahren des öffentlichen Lebens viele Handelsunternehmen auf die zugesagte staatliche Hilfe angewiesen sind.

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Profitiert Gold von der US-Wahl?

Gold

Die Hängepartie bei der US-Präsidentschaftswahl sorgt für Nervosität an den Märkten - Aktien verbuchten starke Kursschwankungen. Der "sichere Hafen" Gold konnte hiervon zunächst nicht profitieren und fiel in der Wahlnacht bis auf 1.882 US-Dollar je Unze berichtet Heraeus.

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Was sagt die Branche?

Lockdown Nr. 2

Mit einschneidenden Maßnahmen reagiert die Politik auf die Entwicklungen in der Corona-Krise. Wir haben Hersteller, Juweliere und Verbandsvertreter gefragt, wie sie die Situation und die Folgen einschätzen.

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Goldnachfrage sinkt

Gold

Trotz eines erheblichen Anstiegs der Investmentnachfrage dürfte die Goldnachfrage in diesem Jahr deutlich stärker zurückgehen als das Angebot, so Heraeus.

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Rosenkrieg zwischen LVMH und Tiffany beendet

LVMH und Tiffany

Der Krieg zwischen LVMH und Tiffany & Co. ist beendet. Es wurde vereinbart, den Übernahmepreis um 400 Millionen US-Dollar gegenüber dem Angebot aus dem letzten Jahr von 16,2 Milliarden US-Dollar zu senken. Beide Akteure haben hier deutlich an Ansehen in der Branche verloren.

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Steht ein harter Winter für die Weltwirtschaft bevor?

Kondratjew-Zyklus

Der Kondratjew-Zyklus ist ein 50 bis 60 Jahre dauernder Wirtschaftszyklus analog zu den Jahreszeiten, der mit dem Winter in einer Deflation endet. Heraeus befürchtet, dass diese Phase nun  erreicht sei. Das würde den Goldpreis weiter beflügeln.

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Lockdown light beendet Erholung

ifo Institut

Der von der Regierung beschlossene Lockdown wird den Anstieg der Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2020 deutlich bremsen. Das ergeben Überschlagsrechnungen des ifo Instituts.

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Corona-Pandemie verdirbt die Stimmung

HDE-Konsumbarometer

Das HDE-Konsumbarometer zeigt für den November eine Verschlechterung der Verbraucherstimmung an. Nach dem Erholungsprozess in der Folge des ersten Corona-Lockdowns sinkt der Index damit zum ersten Mal ab. Die Verbraucher sind aufgrund der steigenden Infektionszahlen und wachsender Unwägbarkeiten auf dem Arbeitsmarkt verunsichert.

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Lockdown 2.0: Ist das wirklich nötig?

Kommentar

Seit heute sind Gaststätten, Hotels, Kinos und Theater wieder geschlossen. Der zweite Lockdown soll den kompletten November andauern. Dazu ein Kommentar von Axel Henselder, Mitglied der Chefredaktion der GZ.

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