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Schwere Zeiten für indischen Markt

Gold

Die Goldnachfrage in Indien dürfte in der zweiten Jahreshälfte sinken, da sich der höhere Goldpreis und geringere Einkommen der Landbevölkerung negativ auswirken, so eine Analyse von Heraeus.

Höhere Einfuhrzölle werden die Goldnachfrage drücken. Der indische Finanzminister kündigte eine Erhöhung des Einfuhrzollsatzes auf Gold von 10% auf 12,5% im letzten Haushaltsjahr an. Ein Großteil des in Indien in Umlauf befindlichen Goldes ist importiert. Mit dem Ziel, das Außenhandelsdefizit zu senken, hatte die indische Regierung im Laufe der Jahre mehrfach den Zollsatz auf Goldeinfuhren erhöht und Vorschriften geändert, die den Import erschweren. Während die offiziell verzeichnete Goldnachfrage fallen könnte, wird der höhere Zollsatz den Schmuggel fördern. Der Goldpreis befindet sich in der Nähe eines Höchststandes. Nachdem Gold in Indischer Rupie im Februar den höchsten Stand seit über fünf Jahren erreicht hatte, brach der Preis ein – bis Mai stiegen daraufhin die Goldimporte nach Indien verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 26%. Die Nachfrage war während des Akshaya Tritiya-Festes im Mai wegen des niedrigen Preises besonders hoch. Dem World Gold Council zufolge verzeichnete Indien im vergangenen Jahr eine Nachfrage von 760 Tonnen und ist somit der zweitgrößte Goldmarkt der Welt. Beinahe 80% der indischen Goldnachfrage entfielen auf Goldschmuck, der Rest auf Barren und Münzen. Sämtliche ähnlichen Preiseinbrüche werden dazu führen, dass Juweliere bei einem niedrigen Preis die Gelegenheit zum Bestandsaufbau nutzen, bevor die Hochzeitssaison beginnt und im Oktober das hinduistische Lichterfest Diwali stattfindet. Diwali gilt als eine besonders glückbringende Zeit für Goldkäufe. Angesichts des zu erwartenden weiteren Goldpreisanstiegs dürfte das Nachfrage-volumen von 2018 nur schwerlich erreicht werden.

www.heraeus.com

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25 Millionen Euro für Zukunft der Innenstädte

Einzelhandel

Positiv bewertet der Handelsverband Deutschland (HDE) die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Bundestages, insgesamt 25 Millionen Euro für Investitionen in Konzepte zur Zukunft der Innenstädte bereit zu stellen.

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Licht und Schatten beim Christmas-Shopping

Christmas-Shopping

Das Weihnachtsgeschäft 2020 ist in vollem Gange. Der erste Adventssamstag und der Black Friday sind schon gelaufen. Aber welche Erwartungen haben die Unternehmer und Unternehmerinnen selbst an das Weihnachtsgeschäft in diesem ungewöhnlichen Jahr?

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Goldpreis vor Comeback?

Goldpreis

Die Euphorie an den Aktienmärkten über einen baldigen Impfstoff gegen Corona und steigende Realzinsen haben den Goldpreis im vergangenen Monat auf Talfahrt geschickt. Für eine baldige Erholung des Edelmetalls sprechen laut Heraeus allerdings die jüngste Dollarschwäche und die Jahreszeit.

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Konsumenten sparen nicht bei Geschenken

GfK

Die Verbraucher in Deutschland planen dieses Jahr durchschnittlich 330 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben, so die GfK.

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15 Prozent der deutschen Firmen existenzgefährdet

Wirtschaft

Die Coronakrise ist für 15 Prozent der deutschen Unternehmen existenzbedrohend. Das erklärten sie in der Konjunkturumfrage des ifo Instituts im November.

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Sicherer Hafen verliert an Reiz

Goldpreis

Nach weiteren hoffnungsvollen Berichten über Fortschritte bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus in der vergangenen Woche gab der Goldpreis weiter nach und sank auf ein Vier-Monats-Tief, berichtet Heraeus.

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Foto: Zivica Kerkez/Shutterstock

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Händler bangen um das Weihnachtsgeschäft

HDE-Umfrage

Viele Einzelhändler gehen mit bangen Erwartungen an das Weihnachtsgeschäft in die Adventszeit. Das zeigt eine aktuelle Trend-Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Demnach geht mehr als die Hälfte der Befragten für den Dezember von deutlich weniger Kunden und sinkenden Umsätzen aus.

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Handel fordert Sonntagsöffnungen

Einzelhandel

Mit Blick auf die heutige Wirtschaftsministerkonferenz der Bundesländer fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) Unterstützung für den aktuell unter Umsatzverlusten leidenden innerstädtischen Einzelhandel.

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Warnung wegen vermehrten Einbruchdiebstählen

Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V.

In den letzten Wochen verzeichnet die Branche eine massive Zunahme an Einbruchdiebstählen und versuchten Einbruchdiebstählen. Darauf weist der Handelsverband Juweliere (BVJ) in Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Versicherungsmakler Dr. E. Wirth & Co. hin. Juwelieren wird empfohlen, die Sicherheitsmaßnahmen des Unternehmens mit gesteigerter Wachsamkeit zu verfolgen.

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Lockdown geht in die Verlängerung: Schwarzer Freitag für die Branche?

Kommentar

Der Bund-Länder-Beschluss, den Teil-Lockdown zu verlängern und weitere Beschränkungen – insbesondere für den Handel – in Kraft zu setzen, stößt auf Kritik. Zu Recht, findet Axel Henselder, Mitglied der GZ-Chefredaktion.

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