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Schweizer Uhrenindustrie leidet unter Unruhen in Hongkong

Schweizer Uhrenindustrie

Die Schweizer Uhrenindustrie verspürte auch im November 2019 den starken Einfluss der Demokratiebewegung in Hongkong. Die Exporte mussten nur aus diesem Grund mit minus 3,5% gegenüber dem Vorjahr ein negatives Ergebnis hinnehmen, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH vermeldet. 

Während die Verkäufe im Rest der Welt weitgehend stabil blieben, gaben die Exporte nach Hongkong noch mal deutlich nach. Mit knapp 2 Milliarden Franken sanken die Exportumsätze gegenüber November 2018 um 3,5%. Allerdings stiegen sie in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres gegenüber 2018 um 2,0%. Zurück gingen jedoch in dieser Periode die Stückzahlen mit einem massiven Minus von 355.000. Das hat fatale Folgen für die Zuliefererindustrie, profitiert sie doch kaum vom Trend zu besonders teuren Zeitmessern. Bei Uhren mit einem Exportpreis von unter 3000 Franken gingen im November sowohl der Umsatz als auch die Stückzahlen zweistellig zurück (-11,5% bzw. -17,6%). Die Nobelticker für über 3000 Franken blieben volumenmässig stabil und erzielten einen leichten Wertzuwachs (+2,0%) .Die verschiedenen Absatzmärkte für Schweizer Uhren präsentierten sich recht unterschiedlich. Hongkong hatte mit Rückgängen von minus 26,7% nach minus 29,7% im Oktober einen erheblichen Einfluss auf das Gesamtresultat. Die Ausfuhren nach England (-17,3%), Frankreich (-17,4%) und die Vereinigten Arabischen Emirate (-27,8%) gaben ebenfalls deutlich nach. Im Gegensatz dazu schnitten Singapur (+ 29,6%), Südkorea (+ 16,7%) und die Niederlande (+ 67,4%) deutlich besser ab als 2018. Moderater waren die Ausschläge im Rest der Welt: USA (+ 4,6%), China (-5,5%), Japan (+ 7,8%), Deutschland (-1,9%) und Italien (+ 4,1%). Nimmt man Hongkong aufgrund der außergewöhnlichen Situation aus der Betrachtung heraus, kämen die Exporterlöse auf ein Plus von 0,2%.

https://www.fhs.swiss

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