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Sammleruhren als Wertanlage?

Coronavirus

Während die weltweiten Börsenindizes aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie bis zu über 40 Prozent einbüßen, steigt die Wertentwicklung von Sammleruhren. Das belegt eine Studie der Plattform für Luxusuhren Chronext.

Um 2,76 Prozent ist die kumulierte Rendite der noblen Zeitmesser bis März 2020 angestiegen. Dafür wurden die Verkaufspreise von vier ausgewählten Sammleruhren der Marken Rolex, Audemars Piguet und Patek Philippe seit Anfang des Jahres wöchentlich am Markt gemessen und die prozentualen Gewinne und Verluste innerhalb des Zeitraums berechnet. „Investitionen in hochwertige Uhren und insbesondere Sammlerstücke stellen eine lukrative Sachwertanlage dar, das zeigt sich auch in Krisenzeiten“, sagt Philipp Man, Co-Gründer und CEO von Chronext. „Dass unsere ausgewählten Modelle von Rolex, Audemars Piguet und Patek Philippe mit ihrer bewährten Qualität und Wertsteigerung über Jahrzehnte hinweg nun als Gewinner hervorgehen, überrascht wenig.“ Besonders Klassiker gewinnen an Wert. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Rennfahrer Legende Rolex Daytona. Im Jahr 2015 lag der Kaufpreis noch bei rund 11.000 Euro. Innerhalb von drei Jahren hat sich dieser auf nahezu 21.000 Euro verdoppelt. Aktuell kostet eine Rolex Daytona etwa 24.000 Euro. Die Wertbeständigkeit der Rolex Daytona kann als eines der zuverlässigsten Gesetze in der Welt feiner Zeitmesser gesehen werden. Die Preise von Rolex entwickeln sich trotz Schwankungen generell nach oben. „Keine konservative Geldanlage verspricht einen solchen Gewinn“, kommentiert Man. „Aktuell haben zahlreiche Hersteller, darunter auch Rolex, ihre Produktion bis Monatsende eingestellt. Es ist also davon auszugehen, dass durch die Knappheit im Markt weitere Preissteigerungen stattfinden.”

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