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Rezession ante Portas?

Konjunktur

Die deutsche Konjunktur dürfte laut Analysten weiter an Tempo verlieren. Die Unsicherheit in der Wirtschaft bleibt groß, vor allem wegen internationaler Handelskonflikte und des Brexit.

In diesem Jahr ist in Deutschland nur noch ein geringer Anstieg der realen Wirtschaftsleistung um höchstens 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr möglich. Im Falle eines harten Brexits ohne Abkommen Ende Oktober droht das Wachstum in Richtung Null zu gehen. Eine technische Rezession in Deutschland wird immer wahrscheinlicher. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt sank im zweiten Quartal 2019 preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal, nachdem es im ersten Quartal um 0,4 Prozent gestiegen war. Sollte die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal weiter schrumpfen, befände sie sich in einer technischen Rezession. Ursache für die schwache Entwicklung ist der starke Rückgang der Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe. Diese sank das dritte Quartal in Folge. Mit minus 4,9 Prozent im zweiten Quartal war die Entwicklung so schlecht wie seit zehn Jahren nicht mehr. Der Außenhandel belastet bereits im vierten Quartal in Folge das gesamtwirtschaftliche Wachstum. Vom Export ging kein Wachstumsimpuls aus. Die Ausfuhren sanken im zweiten Quartal um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während die Einfuhren um 1,8 Prozent stiegen.

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