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Rauschmayers Antwort auf die Krise

Rauschmayer

Die Pforzheimer Trauringmanufaktur wendete sich mit einem Brief an die Geschäftspartner und verkündete weitreichende Maßnahmen, um den Handel in der Coronakrise zu unterstützen.

„In nun knapp 60 Jahren am Markt, wussten wir bereits von Beginn an, dass nur allein Ihr Erfolg auch unseren Erfolg ermöglicht“, schreibt der Trauringproduzent. „Und noch mehr, als in allen Jahrzehnten zuvor, liegt in dieser unbestritten schweren Phase für uns alle, unser Augenmerk auf dem Fortbestand und der wirtschaftlichen Gesundheit jedes einzelnen Partners unseres Hauses. Und auch wenn die Beschlüsse von Land und Bund unsere Arbeitsprozesse immens erschweren und Sie dazu zwingen Ihre Ladengeschäfte geschlossen zu halten, möchten wir sie dabei unterstützen das Möglichste zu tun, um unvermeidbare Verluste bestmöglich abzufedern.“ Rauschmayer will auch künftig alle gewohnten Möglichkeiten zur Aufgabe von Bestellungen anbieten. Zudem produziert das Unternehmen solange es ihm gestattet ist. Mit hohem Aufwand, weitreichenden Maßnahmen und nicht zuletzt den engagierten Mitarbeitern ist Rauschmayer zuversichtlich, durchgehend produktionsfähig zu sein und zu bleiben. Das Team ist außerdem erreichbar und wird auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen den Handelspartner mittels des Juwelier-Finders, als Partner vor Ort sichtbar machen. Um den überaus wichtigen Kontakt zwischen Juwelieren und Kunden nicht abreißen zu lassen, schaltet der Ringspezialist zusätzliche Telefone frei, um Endkunden zum jeweiligen Partner vor Ort zu verbinden. Da nach Experteneinschätzungen davon auszugehen ist, dass der sogenannte „Shutdown“ nicht länger als vier Wochen andauern wird, hat Rauschmayer das Vorhaben eines provisorischen B2C-Onlineshops eingestellt. Die professionelle Umsetzung würde die genannte Zeitspanne überschreiten und Dank der vorhandenen Sales-Tools, welche Rauschmayer bereits jetzt bietet, erübrige sich die Realisierung dieses Projekts. Rauschmayer weist darauf hin, dass telefonische Trauring-Beratungen in Kombination mit dem 3D-Designer ideal dafür sind, Kunden aus der Ferne zu betreuen und die Wunschringe zu visualisieren. Zudem sollte der Handel seinen Kunden kommunizieren, dass er erreichbar ist. Rauschmayer bietet dazu ein Media-Kit an, welches Vorlagen für alle gängigen Social Media-Kanäle, sowie die Website beinhaltet. Um etwaige Käufe in der Zwischenzeit mit der korrekten Ringgröße zu versehen, hat der Trauringhersteller ein PDF zur Ringgrößenermittlung erstellt. Als besonderen Service bietet das Unternehmen in der kompletten Zeit des „Shutdown“ an, etwaige Bestellungen direkt zum Endkunden zu liefern. „Lassen Sie uns nun gemeinsam diese durchaus schwere Herausforderung angehen und sie mit der Überzeugung bewältigen, dass wir an ihr wachsen werden, so sehr sie uns auch zusetzen möchte!“ so das Rundschreiben. www.rauschmayer.com

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McKinsey-Studie: Gedämpfte Shoppinglust

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Die Stimmung unter den deutschen Konsumenten in der Corona-Krise kippt, so das Ergebnis einer Verbraucherbefragung der Unternehmensberatung McKinsey.

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Konsumklima erreicht historischen Tiefpunkt

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Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben die Verbraucherstimmung schwer getroffen. Das teilte die Gesellschaft für Konsumforschung GfK Nürnberg mit.

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„Die Leute kommen gezielter!“

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Wie geht es dem Fachhandel nach der Wiedereröffnung? Die GZ hat bei Steffi und Markus Wilgenbus vom gleichnamigen Juweliergeschäft in Borken nachgefragt.

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Luxusgüter: Experten prognostizieren langsame Erholung

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Bis 2022 wird es dauern, um das Vorkrisenniveau wieder zu erreichen, und bis 2025, bis die alten Wachstumsraten wieder erreicht werden, so eine Einschätzung der Unternehmensberatung Bain & Company und des italienischen Luxusgüterverbands Fondazione Altagamma.

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Der Umsatz der indischen Diamantschleifereien wird im laufenden Geschäftsjahr zum 31. März 2021 um bis zu 32 Prozent auf 13 bis 15 Milliarden US-Dollar nachgeben. Im abgelaufenen Geschäftsjahr, welches ebenfalls bereits schwach war, lagen die Umsätze bei 19 Milliarden US-Dollar.

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CIBJO Webinar: Auswirkungen der Krise auf den Bergbau

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Das 5. „Jewellery Industry Voices“ Webinar am 21. Mai wirft einen Blick auf die Auswirkungen der Covid-Krise auf die Minen sowie die Bergbaugemeinden.

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Galeria Karstadt Kaufhof will die Hälfte aller Filialen schließen

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Der angeschlagene Kaufhausgigant soll von 170 auf nur noch 90 Niederlassungen verkleinert werden, wie am vergangenen Freitag bekannt wurde.

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Der Rückgang der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2020 um 2,2 Prozent zeigt bei weitem noch nicht das wahre Ausmaß der Krise, so das ifo Institut.

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Kassengesetz: Nichtbeanstandungsregelung wegen Coronakrise verlängern

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Ab dem 1. Oktober müssen alle Registrierkassen im Einzelhandel in Deutschland mit einer sogenannten technischen Sicherheitseinrichtung ausgestattet sein. Das regelt das Kassengesetz, mit dem die Bundesregierung die Steuerhinterziehung bekämpfen will. Der Einzelhandelsverband HDE fordert eine Verschiebung.

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Der Einzelhandel macht trotz der Wiedereröffnung aller Geschäfte meist deutlich weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Das zeigt eine HDE-Umfrage unter rund 500 Nicht-Lebensmittelhändlern in der vergangenen Woche.

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