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Profitiert Gold von der US-Wahl?

Gold

Die Hängepartie bei der US-Präsidentschaftswahl sorgt für Nervosität an den Märkten - Aktien verbuchten starke Kursschwankungen. Der "sichere Hafen" Gold konnte hiervon zunächst nicht profitieren und fiel in der Wahlnacht bis auf 1.882 US-Dollar je Unze berichtet Heraeus.

Das Interesse deutscher Privatanleger hat sich unterdessen belebt: Im Umfeld des erneuten Corona-Lockdown beobachten wir einen deutlichen Anstieg der Goldnachfrage. Besonders Barren mit einem Gewicht zwischen 1 Gramm und 1 Unze sind derzeit gefragt. Der Goldpreis zeigt sich in diesem Jahr sehr robust, obwohl die jüngste Preisentwicklung vor allem seitwärtsgerichtet war. Nun kommt die Unsicherheit wegen der weiterhin offenen US-Wahl hinzu. Doch Gold sollte sich mittelfristig anders als vor vier Jahren besser entwickeln können. Gut 20 Prozent liegt der Goldpreis seit Jahresbeginn noch im Plus. Die Bilanz fällt bisher sehr erfreulich aus, obwohl die Feinunze die vergangenen drei Monate jeweils im Minus beendete. Vor dem Hintergrund der starken Rally von rund 60 Prozent seit dem Tief im Spätsommer 2018 sind die kaum erfolgten Gewinnmitnahmen ein gutes Signal. Aus markttechnischer Sicht ist die Konsolidierung seit dem Hoch Anfang August ebenfalls positiv zu sehen. Der weite Abstand zur steigenden 200-Tage-Linie von mehr als 20 Prozent ist zuletzt auf sechs Prozent gesunken, Gold ist somit aus der technischen Perspektive nicht mehr überhitzt. Allerdings unterliegt das Edelmetall weiteren wichtigen Faktoren. In den vergangenen Tagen verhinderte der festere US-Dollar eine stärkere Erholung. Sollte es wegen der US-Wahl zu juristischen Streitigkeiten kommen und größere Unsicherheit an den Finanzmärkten aufkommen, dürfte der Dollar als Weltreservewährung tendenziell gesucht sein. Dies wäre eher ein Belastungsfaktor für das Edelmetall. Zudem müssen Anleger die Entwicklung der Renditen im Blick behalten. Anders als bei Aktien oder Anleihen erhalten Anleger bei Gold keine Zinsen oder Dividenden, sondern kommen nur in den Genuss von möglichen Kurssteigerungen. Ende vergangener Woche kletterte die Renditen der richtungsweisenden 10jährigen US-Staatsanleihen auf ein 5-Monatshoch bei knapp 0,90 Prozent. Am Anleihemarkt zeichnet sich sogar eine größere Bodenbildung ab. Bei einem weiteren Zinsanstieg verliert Gold als Anlagealternative an Attraktivität. Diese Zurückhaltung spiegelt sich auch bei den Gold-ETF-Beständen wider, die zuletzt gefallen sind. Grundsätzlich bleibt Gold aber gut unterstützt. Republikaner und vor allem die Demokraten wollen große Konjunkturpakete verabschieden. Im Gegenzug würde die US-Staatsverschuldung weiter massiv steigen und Gold als Inflationsschutz gesucht sein. Zudem ist vorerst auch von den Zentralbanken nicht mit Gegenwind zu rechnen. Die Geldpolitik der weltweit bedeutendsten Notenbanken von EZB, Fed und Bank of Japan bleibt expansiv und schürt Sorgen vor einer Geldentwertung. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte auf ihrer jüngsten Sitzung erklärt, dass eine Ausweitung des Corona-Hilfspaktes jederzeit möglich sei. Aktuell belaufen sich die Hilfen auf fast 1,5 Mrd. Euro. www.heraeus.com

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HDE-Konsumbarometer: Verbraucherstimmung trübt sich weiter ein

HDE-Konsumbarometer

Der zweite Lockdown schlägt auf die Verbraucherstimmung durch, die sich laut HDE-Konsumbarometer in den nächsten Monaten weiter verschlechtern wird. Dass der Index den inzwischen vierten Monat in Folge sinkt, ist insbesondere auf die Verschärfung der Corona-Maßnahmen Mitte Dezember zurückzuführen.

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Coronakrise: Insolvenzgefahr für Handel wächst

Coronakrise

Die Entwicklung des Einzelhandels verlief im vergangenen Jahr extrem unterschiedlich. Das zeigen auch die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

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Einzelhandel: Größter Einbruch seit 1994

Einzelhandel

Der Lockdown kurz vor Weihnachten hat dem Einzelhandel im Dezember das größte Umsatzminus seit mehr als einem Vierteljahrhundert beschert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, sank der Umsatz im Dezember um 9,3 Prozent zum Vormonat.

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Chronext durchbricht 100 Millionen-Euro Marke

Chronext

Die E-Commerce Plattform für Luxusuhren Chronext verkündet einen Rekordumsatz für 2020. Erstmalig wurde die wichtige Marke von 100 Millionen Euro Umsatz durchbrochen.

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Schweizer Uhrenexporte auf Erholungskurs

Erholungskurs

Das Minus bei den Ausfuhren Schweizer Zeitmesstechnik hat sich im Dezember deutlich verringert: Mit 1,7 Milliarden Exportumsatz lag der Wert im Dezember nur noch 2,5 Prozent unter dem des Vorjahresmonats. Das berichtet der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie Fh.

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HDE: Staatliche Hilfsprogramme reichen nicht aus

Umfrage

Aktuelle Umfragen des Handelsverbandes Deutschland (HDE) zeigen, dass zwar knapp mehr als 70 Prozent der vom Lockdown betroffenen Handelsunternehmen staatliche Unterstützung bekommen haben. Diese sind aber deutlich zu niedrig, um das wirtschaftliche Überleben zu sichern.

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Tobias Reichardt ist neuer Vertriebsleiter von Leonardo

Leonardo

Anfang Januar 2021 startete Tobias Reichardt als Vertriebsleiter für Jewels by Leonardo, wie das Unternehmen heute mitteilte.

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Heraeus Edelmetallprognose 2021

Heraeus

Gold bleibt in Corona-Krise auf Rekordkurs, Silber dürfte seinen Aufwärtstrend fortsetzen. Das sind die Eckpunkte der Edelmetallprognose von Heraeus für 2021, die heute im Rahmen eines Webinars der Fach- und Wirtschaftspresse vorgestellt wurde.

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ifo Geschäftsklimaindex gefallen

Geschäftsklimaindex

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 90,1 Punkte gefallen, nach 92,2 Punkten im Dezember. Die Unternehmer beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter als im Vormonat. Auch ihre Erwartungen fielen pessimistischer aus. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft vorläufig beendet.

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Proteste zeigen Wirkung

Einzelhandel

Die Proteste des Handels gegen die Corona-Politik, insbesondere die schleppend anlaufenden Hilfen zeigen Wirkung. Der HDE forderte wiederholt mehr Tempo: Der vom Shutdown betroffene Einzelhandel verliere an jedem geschlossenen Verkaufstag im Januar durchschnittlich 600 Millionen Euro Umsatz.

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