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Positive Einkommensaussichten stabilisieren Konsumklima

Konsumklima

Nach einem deutlichen Dämpfer im Vormonat zeigt sich das Konsumklima laut GfK im September nahezu unverändert. Die einzelnen Stimmungsindikatoren verzeichnen eine uneinheitliche Entwicklung. Konjunktur- und Einkommenserwartung legen zu, während die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen muss. 

Die GfK prognostiziert für Oktober 2020 einen Wert von -1,6 Punkten und damit 0,1 Punkte mehr als im September dieses Jahres (revidiert -1,7 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für September 2020. „Trotz steigender Infektionszahlen und der zunehmenden Furcht vor Verschärfungen Pandemie-bedingter Einschränkungen, stabilisiert sich das Konsumklima. Offenbar sind die umfangreichen Konjunkturpakete für Unternehmen und Verbraucher geeignete Maßnahmen, um Deutschland aus der schwersten Rezession der Nachkriegszeit zu helfen“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Der weitere Verlauf des Infektionsgeschehens in Deutschland sowie die Arbeitsmarktlage werden darüber entscheiden, ob der Dämpfer im Vormonat eine Eintagsfliege bleibt und die Konsumstimmung ihre Erholung in den kommenden Monaten wieder aufnehmen kann.“ Einen wesentlichen Beitrag zur stabilen Entwicklung des Konsumklimas leistet momentan die Einkommenserwartung der Verbraucher. Hier sind die Signale durchaus positiv. Der Indikator gewinnt 3,3 Punkte hinzu und klettert damit auf 16,1 Punkte. Die Bundesanstalt für Arbeit meldet für August gegenüber dem Vormonat keinen Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Wenn man den saisonüblichen Anstieg der Erwerbslosenzahlen aufgrund der Sommerpause unberücksichtigt lässt, ist die Zahl der Arbeitslosen sogar leicht gesunken. Zudem ging zuletzt die Zahl der Kurzarbeiter, die zeitweise bei über 5 Millionen Personen lag, spürbar zurück. All dies trägt sicherlich zur stabilen Entwicklung der Einkommenserwartung der privaten Haushalte bei. Im Gegensatz zu den Einkommenserwartungen legt die Anschaffungsneigung nach vier Anstiegen in Folge eine Verschnaufpause ein. Der Indikator verliert 5,3 Zähler und weist nun 38,4 Punkte auf. Trotz der Verluste ist das Niveau der Konsumneigung angesichts der Lage als überaus zufriedenstellend zu bezeichnen. Die Verbraucher sehen die deutsche Wirtschaft nach dem heftigen Corona-bedingten Einbruch im Frühjahr dieses Jahres klar auf Erholungskurs. Die Konjunkturerwartungen legen zum fünften Mal in Folge zu. Der Anstieg ist mit 12,4 Zählern in diesem Monat deutlich. Aktuell weist der Indikator 24,1 Punkte auf. Dies ist gegenüber September 2019 ein Plus von gut 33 Punkten und der höchste Wert seit genau zwei Jahren. Im September 2018 wurden 24,6 Punkte gemessen. Ein stabiler Arbeitsmarkt sowie sinkende Kurzarbeiterzahlen stützen den steigenden Konjunkturoptimismus. Für einen nachhaltigen Wachstumskurs ist es darüber hinaus notwendig, dass sich auch die Exporte wieder spürbar erholen. Dies wird nur gelingen, wenn auch die Hauptabnehmerländer deutscher Waren und Dienstleistungen ihre schwere Rezession hinter sich lassen.

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Lockdown geht in die Verlängerung: Schwarzer Freitag für die Branche?

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Der Bund-Länder-Beschluss, den Teil-Lockdown zu verlängern und weitere Beschränkungen – insbesondere für den Handel – in Kraft zu setzen, stößt auf Kritik. Zu Recht, findet Axel Henselder, Mitglied der GZ-Chefredaktion.

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Konsumklima

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Der Shutdown Light hat die Haupteinkaufsstraßen der Republik verwaisen lassen. Laut dem Einzelhandelsverband HDE liegen die Frequenzen um 40 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Was tun?

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Vor dem heutigen Corona-Gipfel der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor den Folgen strengerer Beschränkungen für die maximale Kundenzahl in den Geschäften. Die Bundesregierung hatte am gestrigen Abend den Vorschlag gemacht, nur noch einen Kunden pro 25 statt wie bisher pro zehn Quadratmetern Verkaufsfläche zuzulassen.

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Nachruf

Marcus Breuning, der das 1927 gegründete Familienunternehmen in der dritten Generation leitete, ist überraschend am Montag, den 23.11. verstorben.

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Geschäftsklima

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im November auf 90,7 Punkte gesunken, nach 92,5 Punkten im Oktober. Der Rückgang war vor allem auf deutlich pessimistischere Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Auch ihre aktuelle Lage bewerteten sie etwas weniger gut. Die Geschäftsunsicherheit ist gestiegen. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft unterbrochen.

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Goldpreis

Dr. Thorsten Polleit, Chefvolkswirt Degussa Goldhandel, wirft in seinem Kommentar einen Blick auf das Geschehen im Goldmarkt.

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HDE fordert Hilfe für Innenstadthändler

Innenstadthändler

Beim Deutschen Handelskongress 2020 forderte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser in Berlin schnelle Hilfsmaßnahmen für den Handel in den Stadtzentren. Ansonsten drohten durch die massiven Auswirkungen der Corona-Krise Insolvenzen im Handel und verödete Innenstädte.

 

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Gübelin Gemstone Rating sorgt für Vertrauen

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Während es bei Diamanten die 4 Cs gibt, stellt sich die Frage, wie man die Schönheit, Qualität und Attraktivität von Farbedelsteinen beurteilt und bewertet? Das neue Gübelin Gemstone Rating bietet nun Orientierung, transparente Informationen und Vergleichsmöglichkeiten.

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