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Platinschmucknachfrage sinkt

Platin

Der Rückgang der Nachfrage für Platinschmuck ist in China am stärksten ausgeprägt. Es ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach Schmuck aus dem reinweißen Edelmetall dieses Jahr global um mehr als 500.000 Unzen (15,6 t) sinken wird, so Heraeus. 

Geschuldet ist dies vor allem der schwachen Verbrauchernachfrage in China. Der dortige Schmuckmarkt hatte 2019 einen Anteil von 14% an der weltweiten Platinnachfrage (ca. 950.000 Unzen bzw. 29,5 t). Mit Unterstützung durch die Platinum Guild International (PGI), die vergangene Woche ihren Jahresbericht für 2020 veröffentlichte, dürfte sich aller-dings eine Erholung anbahnen. Im Bericht wurde bemerkt, dass der chinesische Markt von Schmuckgeschenken profi-tieren könnte, sobald sich das Leben normalisiert hat, auch wenn Verbraucher sich mit Ausgaben zurückhalten werden. Wie in einer früheren Berichtsausgabe erwähnt, führte der niedrige Platinpreis im März zu einem Bestandsaufbau chinesischer Schmuckhersteller. Dieser Aufbau dürfte sich jedoch aufgrund der Nachfragesituation nicht fortsetzen. Infolge der wegen der Pandemie geltenden Restriktionen gestaltete sich die London Platinum Week deutlich anders als in früheren Jahren, Webinare ersetzten die gewohnten Präsenzvorträge. Die Themen umfassten selbstverständlich die unmittelbaren Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Angebot (Rückgang), Nachfrage (Rückgang) und sowie dem Refining von Platingruppenmetallen (ohne Unterbrechungen). Ebenfalls diskutiert wurde das Potenzial von Brennstoffzellen für die Platinnachfrage in den kommenden Jahren. Da die Dekarbonisierung fest auf der Agenda steht, verfügen Brennstoffzellen und die Nachfrage nach Elektrolyseuren – ausgehend von einem niedrigen Niveau – über hohes Wachstumspotenzial. Platin legte vergangene Woche um 5,3% (49 $/oz) zu, bleibt aber weiterhin das Metall in der PGM Gruppe mit den schlechtesten Fundamentaldaten, sodass der Preis im Jahresverlauf weiter sinken dürfte.

www.heraeus.com

 

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