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Neue Kaufimpulse braucht das Land

Weihnachtsgeschäft

Die Jahresendrallye steht in den Startlöchern. Jetzt geht es darum, die richtigen Produkte zum richtigen Zeitpunkt in den Schaufenstern zu dekorieren. Schließlich trägt das Weihnachtsgeschäft beim Fachhandel immer noch zu einem Viertel der Jahresumsätze bei.


Die Ausgangsvoraussetzungen für ein Gelingen des Weihnachtsgeschäfts 2016 sind vielversprechend. Die Inflation liegt nahezu bei null, die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung und zuletzt konnten die Arbeitnehmer steigende Löhne verzeichnen. Die Sparneigung sinkt angesichts der Niedrigzinsen. Entsprechend gut ist laut der Gesellschaft für Konsumforschung GfK die Stimmung und die Anschaffungsneigung der Verbraucher, auch wenn sie sich zuletzt aufgrund des Brexit leicht eintrübte.

Der deutsche Einzelhandel hat jedenfalls laut dem Statistischen Bundesamt Wiesbaden Destatis das erste Halbjahr mit einem spürbaren Umsatzplus von real 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum abgeschlossen. Im Juni stiegen die Erlöse sogar um 2,7 Prozent zum Vorjahresmonat und damit zum fünften Mal in Folge. Der Deutsche Einzelhandelsverband HDE rechnet daher für das Gesamtjahr mit einem Plus von zwei Prozent. Bis Ende des Jahres sollen demnach 481,8 Milliarden Euro in den Kassen der Einzelhändler landen. Allerdings profitieren die Internet- und Onlinehändler im ersten Halbjahr mit einem Umsatzplus von nominal 7,5 Prozent überdurchschnittlich stark von der Konsumlust, der stationäre Einzelhandel stagnierte. Insgesamt sollen die Online-Umsätze im Gesamtjahr sogar um elf Prozent im Gesamtjahr auf 44 Milliarden Euro
zulegen.

Ecommerce ist weiter auf dem Vormarsch

Umso wichtiger für die Branche wird das Weihnachtsgeschäft, welches im Uhren- und Schmuckfachhandel rund 23 Prozent der Gesamterlöse laut Berechnungen des HDE ausmacht. Über 87,2 Milliarden Euro spülten die Monate November und Dezember im Vorjahr dem Handel insgesamt in die Ladenkassen, 11,2 Milliarden davon entfielen auf den Ecommerce. Jeder fünfte Euro geht bereits über die virtuelle Ladentheke.

 

Glänzende Ideen fürs gute Geschäft

Der Fachhandel für Schmuck und Uhren steht mehr als je zuvor im Wettbewerb mit anderen Konsumgelüsten wie den elektronischen Unterhaltern. Und, die Kauflust tobt sich auch hier immer mehr im Internet aus. Viele Fachgeschäfte betreiben mittlerweile eigene Plattformen oder verticken Altware über die digitalen Verkaufsplattformen. Der Händlerfrust ist da bei vielen Marktteilnehmern vorprogrammiert. Doch, wer jetzt die richtigen Impulse mit frischen Produkten setzt, hat gute Chancen, die Kunden wieder ins Geschäft zu locken. Die GZ-Redaktion hat jeweils zehn Vorschläge in den verschiedenen Kategorien in den unterschiedlichsten Preisklassen zusammengetragen. Glänzende Ideen, um als Juwelier beim diesjährigen Weihnachtsgeschäft zu glänzen und die Kunden schon vor dem Heiligen Abend gekonnt zu überraschen.

Text: Axel Henselder

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