Das Magazin für Schmuck und Uhren

Wirtschaft

Foto: alswart / Adobe Stock

| Wirtschaft

Nachfrage sinkt

Platin

Fallende Absatzzahlen für LKWs und Rückgang des Einkaufsmanagerindex der EU sorgen für geringere Platinnachfrage, so Heraeus.

Der Rückgang des Einkaufsmanagerindex deutet auf einen weiteren Rückgang der LKW-Bestellungen und somit der Platinnachfrage hin. Für den Absatz von Mittel- und Schwerlast-LKW und somit für die Platinnachfrage in Westeuropa wurde ein leichtes Wachstum in diesem und dem kommenden Jahr erwartet – für das Gesamtjahr 2019 wurde geschätzt, dass die in Westeuropa auf Mittel- und Schwerlast-LKW entfallende Platinnachfrage mit 200.000 Unzen (6,2 t) einen Anteil von 29% an der weltweit auf diese Fahrzeuge entfallenden Platinnachfrage haben würde. Während der letzten Rezession 2012 war der Absatz von Mittel- und Schwerlast-LKW um 10,6% gefallen und folglich ging auch die Platinnachfrage im ähnlichen Umfang zurück. Sollte die derzeitige Konjunkturschwäche in eine Rezession münden, würde ein Absatzrückgang von Mittel- und Schwerlast-LKW um 10% in Westeuropa zu Einbußen der Platinnachfrage in Höhe von 20.000 Unzen (0,62 t) führen. Diese weitere Schwäche eines Nachfragesegments bei einem bereits bestehenden Marküberschuss macht einen weiteren Preisrückgang wahrscheinlich. Die Ergebnisse der südafrikanischen Minenbetreiber für die erste Jahreshälfte von 2019 bestätigen, dass das Primärangebot von Platin in diesem Jahr wahrscheinlich bei deutlich über 4 Mio. Unzen (124,4 t) bleiben dürfte. Die von den Minenbetreibern berichteten Umsatzzahlen (unter Berücksichtigung des schwachen Rands und deutlich höheren Preisen für Rhodium und Palladium) machen eine Drosselung der Förderung in der zweiten Jahres-hälfte unwahrscheinlich. In diesem Marktumfeld könnten lediglich Streiks zu Lieferengpässen führen – die Bergbau-unternehmen Anglo Platinum, Impala und Sibanye-Stillwater befinden sich in Lohnverhandlungen für die nächsten drei Jahre. Mögliche Streiks bringen ein moderates Aufwärtsrisiko für den Platinpreis von der Angebotsseite mit sich.

www.heraeus.com

Zurück

| Wirtschaft

Proteste zeigen Wirkung

Einzelhandel

Die Proteste des Handels gegen die Corona-Politik, insbesondere die schleppend anlaufenden Hilfen zeigen Wirkung. Der HDE forderte wiederholt mehr Tempo: Der vom Shutdown betroffene Einzelhandel verliere an jedem geschlossenen Verkaufstag im Januar durchschnittlich 600 Millionen Euro Umsatz.

Mehr >>

| Wirtschaft

Längerer Lockdown lässt Wirtschaft stagnieren

ifo Institut

Durch die Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar dürfte die Wirtschaft im ersten Vierteljahr stagnieren. Das geht aus neuesten Schätzungen des ifo Instituts hervor.

Mehr >>

| Wirtschaft

Florian Henkel zieht sich von Clarity & Success zurück

Clarity & Success

Der Erfinder eines der erfolgreichsten Warenwirtschaftssysteme für Juweliere verkündete Anfang des Jahres einen Ausstieg aus dem Unternehmen.

Mehr >>

| Wirtschaft

Lockdown-Verlängerung: HDE fordert schnelle Hilfen

Handelsverband Deutschland (HDE)

Angesicht der beschlossenen Verlängerung des Lockdowns mahnt der Handelsverband Deutschland (HDE) jetzt die schnelle Umsetzung der Verbesserungen bei der staatlichen Überbrückungshilfe an.

Mehr >>

| Wirtschaft

Schmuckgoldnachfrage schwächelt

Goldnachfrage

Die physischen Goldabrufe von der Shanghai Gold Exchange sind auf das tiefste Niveau seit acht Jahren gefallen, meldet Heraeus.

Mehr >>

| Wirtschaft

MCH Group: CEO Stadlwieser wirft das Handtuch

MCH Group

Nach nicht mal zwei Jahren reicht der Chef der MCH-Group, Bernd Stadlwieser, die Kündigung ein. „Unterschiedliche Vorstellungen“ zwischen ihm und Teilen des Verwaltungsrats hätten laut einem offenen Schreiben von Stadlwieser zu diesem Schritt am vergangenen Freitag geführt.

Mehr >>

| Wirtschaft

Zeit, Süddeutsche, Welt, Handelsblatt, RTL u.a. berichten

Brandbrief

Der am Montag an die Bundeskanzlerin Angela Merkel verschickte offene Brief der GZ stieß auf ein enormes Medienecho. 264 Branchenangehörige hatten die Petition unterschrieben, welche die Wiedereröffnung der Geschäfte und schnelle Finanzhilfen für den Handel forderte.

Mehr >>

| Wirtschaft

Brandbrief an die Kanzlerin ist raus

Offener Brief

Die GZ hat eine Petition gestartet, die in einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidenten der Länder mündet. 264 Branchenangehörige haben das Schreiben, welches ein Ende des Lockdowns zum 1. Februar sowie ein schnelles, unbürokratisches Anlaufen der versprochenen Finanzhilfen fordert, innerhalb von wenigen Tagen unterschrieben.

Mehr >>

| Wirtschaft

Uhren und Schmuck im Krisenmodus

IFH Köln

Der neue Branchenfokus Schmuck und Uhren des Instituts für Handelsforschung IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung betrachtet den Markt, seine Entwicklung, Warengruppen und Vertriebswege und gibt zudem eine Prognose bis 2025 und zeigt: Das letzte Jahrzehnt im Schmuck- und Uhrenmarkt war von einer Aufholjagd geprägt, die seines gleichen sucht.

Mehr >>

| Wirtschaft

Swarovski setzt den Sparstift an und schließt Shops

Swarovski

Der Tiroler Kristallkonzern will 33 von 102 Shops in Österreich sowie weltweit 750 der 3000 Läden schließen.

Mehr >>