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Monsun und Goldnachfrage

Goldpreis

Führt die Monsunzeit in Indien zu einer höheren Goldnachfrage? Dieser Frage geht das jüngste Edelmetall Bulletin von Heraeus nach. 

In der Vergangenheit bedeutete eine gute Regenzeit einen Anstieg der Goldnachfrage in der zweiten Jahreshälfte, da eine gute Ernte das verfügbare Einkommen und die Ausgabebereitschaft der Landesbevölkerung erhöht. In die zweite Jahreshälfte fallen ebenfalls die Heiratssaison und das hinduistischen Lichterfest Diwali. Etwa zwei Drittel der indischen Goldnachfrage entfallen auf ländliche Gebiete. Im Juni lag dem India Meteorological Department zufolge die Niederschlagsmenge in Indien 18% über dem Durchschnitt, nachdem der Monsun auch noch zwei Wochen früher als normalerweise einsetzte. Im Juli wird zudem ebenfalls eine höhere Niederschlagsmenge erwartet. Dies würde normaler-weise eine gesunde Goldnachfrage bedeuten – die indische Wirtschaft ist jedoch fragil und die Konsumausgaben gering. Im Mai brach das Verbrauchervertrauen ein, der Current Situation Index (CSI) erreichte ein Rekordtief von 63,7 und der 1-year Future Expectation Index (FEI) gab ebenfalls stark nach. Die Goldnachfrage der Verbraucher könnte im vierten Quartal zwar wieder leicht anziehen, dürfte aber höchst-wahrscheinlich die Einbußen der ersten Jahreshälfte nicht wettmachen (die Goldnachfrage der indischen Verbraucher brach im ersten Quartal um 36% auf 101,9 t ein, im zweiten Quartal dürften die Verluste noch größer ausfallen). Infolge-dessen dürfte die Goldnachfrage in Indien 2020 im Vorjahresvergleich sinken (2019: 690,4 t). Nach Zuflüssen von 21 Mio. Unzen (653,2 t) in der ersten Jahreshälfte befinden sich die Bestände der Gold-ETFs auf einem Rekordstand von 107 Mio. Unzen (3.328,1 t). Die Nachfrage nach Gold als sichere Anlageklasse hält an, der Preis erreichte vergangene Woche ein neues Jahreshoch. Solange die Anleger einen sicheren Hafen benötigen, besteht für den Goldpreis Aufwärtspotenzial – allerdings erscheinen die Aktienmärkte überbewertet und ein erneuter Ausverkauf wie im März könnte auch den Goldpreis fallen lassen.

www.heraeus.com

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HDE fordert mehr Hilfe für Händler

Hilfe für Händler

Der Einzelhandel wird Bund und Länder darin unterstützen, die Pandemie schnellstmöglich in den Griff zu bekommen und alles tun, um einen Beitrag dazu zu leisten. Nach dem Beschluss von Bund und Ländern für eine Schließung des Nicht-Lebensmittelhandels ab Mittwoch macht der Handelsverband Deutschland (HDE) jedoch auch deutlich, dass die bisher geplanten Hilfsprogramme für die Einzelhändler nicht ausreichen.

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Weihnachtsgeschäft ein Totalausfall?

HDE-Trend-Umfrage

Vor dem jüngsten Corona-Beschluss der Bundesregierung und der Länder zu einer Schießung der Non-Food-Geschäfte sieht sich mehr als die Hälfte der Innenstadthändler in Existenzgefahr. Das zeigt eine aktuelle Trend-Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 500 Unternehmen.

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Holger Gemende verstärkt Fritsch Sterling

Fritsch Sterling

Holger Gemende wird ab Januar 2021 für Fritsch Sterling Süd-Niedersachsen, Nordhessen und Nordrhein-Westfalen bereisen.

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Bundesregierung plant Hilfen für den Einzelhandel

Einzelhandel

Laut Informationen des Nachrichtenmagazins Spiegel ist die Bundesregierung fest entschlossen, auch den Einzelhandel nicht auf den Verlusten durch den drohenden Lockdown sitzen zu lassen.

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Gold bleibt der Gewinner

Interview

Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf das Altgoldgeschäft, Anlagemetalle und Halbzeuge. Welche das sind, berichtet Detlef Schröder, Bereichsleitung Vertrieb Edelmetall Recycling, Investment & Dental bei Heimerle + Meule.

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HDE warnt vor Ladenschließungen

Handelsverband Deutschland

Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen und Diskussionen um eine Schließung aller Nicht-Lebensmittelgeschäfte macht der Handelsverband Deutschland (HDE) deutlich, dass der Einzelhandel kein Hotspot ist. Eine eventuelle Schließung der Geschäfte sei deshalb für eine effektive Pandemiebekämpfung nicht notwendig und würde im Weihnachtsgeschäft für enormen wirtschaftlichen Schaden sorgen.

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Platinschmuck profitiert von niedrigem Preis

Platinschmuck

Der Preisabschlag zu Gold macht Platin für chinesische Schmuckkäufer attraktiv, wie Heraeus berichtet. Allerdings leidet der Platinmarkt weiterhin unter einem Angebotsüberschuss.

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Durchwachsene Silbernachfrage

Silbernachfrage

Die Nachfrage nach physischem Silber war im November durchwachsen, so das Heraeus Edelmetall Bulletin.

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Navrati beflügelt Goldnachfrage

Goldnachfrage

In Indien hat die feiertagsbedingte Nachfrage die Goldnachfrage in einigen Regionen belebt. Der niedrigere Goldpreis sowie die saisonal höhere Nachfrage anlässlich von Navratri, ein nach hinduistischem Glauben glückbringendes Fest, haben das Geschäft belebt, berichtet Heraeus.

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Ein Drittel der Einzelhändler in Existenznöten

HDE-Trend-Umfrage

Das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel leidet auch in der Woche vor dem zweiten Advent stark unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. So lief es bei einigen Händlern zwar besser als in der Vorwoche, insgesamt sieht sich aber nach einer aktuellen HDE-Trend-Umfrage unter 500 Handelsunternehmen ein Drittel der Einzelhändler durch die Epidemie und ihre Auswirkungen in Existenznöten.

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