Das Magazin für Schmuck und Uhren

Wirtschaft

Foto: © MCH Group

| Wirtschaft

MCH Group: CEO Stadlwieser wirft das Handtuch

MCH Group

Nach nicht mal zwei Jahren reicht der Chef der MCH-Group, Bernd Stadlwieser, die Kündigung ein. „Unterschiedliche Vorstellungen“ zwischen ihm und Teilen des Verwaltungsrats hätten laut einem offenen Schreiben von Stadlwieser zu diesem Schritt am vergangenen Freitag geführt.

Es ging bei dem Streit gemäß seinem Schreiben nicht nur um die Zukunftsstrategien zur Rettung der Messegesellschaft , „sondern auch was meine persönlichen Erwartungen an den Verwaltungsrat sind, um dieses Unternehmen aus der schwersten Krise seiner Geschichte zu führen“. Damit gerät die MCH Group laut eine Bericht der Basler Zeitung BZ erneut in schweres Fahrwasser. Erst Ende letzten Jahres hatte eine Kapitalerhöhung den Druck rausgenommen. Stadlwieser wird gemäß einer Mitteilung vorübergehend durch Beat Zwahlen ersetzt. Der Finanzmann galt als der starke Mann, als das Unternehmen nach dem Abgang des vormaligen CEO René Kamm übergangsweise durch den Verwaltungsrat Hans Kristian Hoejsgaard geführt wurde. Stadlwieser und Zwahlen sollen sich nicht besonders gut verstanden haben. Und, eine weitere Personalie kündigt sich an: Der langjährige Verwaltungsrat Präsident und ehemalige Basler Regierungsrat Ueli Vischer wird wie angekündigt an der nächsten Generalversammlung im Frühjahr ausscheiden. Ihm folgen soll Andrea Zappia, der von 2003 bis 2019 bei der Sky-Gruppe, einem Murdoch-Unternehmen, tätig war. Damit würde James Murdoch, der neue Ankeraktionär der MCH Group, einen weiteren Wunschkandidaten in das Führungsgremium bringen - neben ihm und zwei weiteren Gefolgsleuten. Die MCH Group will dem mit einem starken Vize begegnen – vorgesehen ist Marco Gadola, der bereits zwischen 2016 und 2019 dem Gremium angehörte. Er ist heute Verwaltungsrat bei zahlreichen Firmen. Die Art Basel soll aufgrund der Pandemie in den Herbst verlegt werden. Zur im April geplanten Schmuck- und Uhrenmesse Houruniverse wurde noch nichts verlautbart.

Zurück

| Wirtschaft

Lockdown spaltet Einzelhandel

Handelsverband Deutschland (HDE)

Die Lage im Einzelhandel bleibt weiterhin deutlich zweigespalten. Heute veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes für den Januar zeigen, dass sich vor allem der Online-Handel über erhebliche Umsatzsteigerungen freuen kann. Gleichzeitig erlebt insbesondere der vom Lockdown betroffene stationäre Modehandel einen historischen Einbruch. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert deshalb Verbesserungen bei der staatlichen Unterstützung und eine realistische und schnelle Öffnungsperspektive für die Branche.

Mehr >>

| Wirtschaft

Indischer Silberschmuck bleibt gefragt

Gem & Jewellery Export Promotion Council (GJEPC)

Während der weltweiten Lockdowns stiegen Indiens Silberschmuckexporte von April bis Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 51% auf 1,53 Mrd. US-Dollar, berichtet das Gem & Jewellery Export Promotion Council (GJEPC). Der Export von Silberschmuck war eine der wenigen Ausfuhrkategorien, die in einer der schwierigsten Phase der Geschichte im positiven Bereich blieben.

Mehr >>

| Wirtschaft

Jochen Müller wird 70

Geburtstag

Am morgigen Samstag, den 27. Februar feiert Jochen Müller, Präsident der „Diamant- und Edelsteinbörse Idar-Oberstein“,  seinen 70. Geburtstag. Dies ist ein willkommener Anlass, um die vielfältigen Verdienste eines der bedeutendsten Vertreter und Repräsentanten der hiesigen Schmuck- und Edelsteinindustrie Revue passieren zu lassen.

Mehr >>

| Wirtschaft

Hälfte der Geschäfte bangt um Existenz

Handelsverband Deutschland (HDE)

Der derzeit geschlossene Einzelhandel fordert die Bundesregierung sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten dazu auf, den angekündigten Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown sehr zeitnah zu präsentieren. Der Handelsverband Deutschland (HDE) und die ihm zugehörigen Unternehmen erwarten einen realistischen Stufenplan, der die rasche Öffnung der Geschäfte ermöglichen soll. Wie schwierig die Lage für viele Händler im Lockdown ist, zeigt eine aktuelle HDE-Umfrage unter mehr als 2000 Händlern. Demnach sieht sich mehr als jedes zweite Unternehmen ohne weitere Hilfen in Insolvenzgefahr.

Mehr >>

| Wirtschaft

GfK: Konsumklima stagniert

GfK-Studie

Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt sich im Februar uneinheitlich und wenig verändert. Die Konjunkturerwartung legt etwas zu, während Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung leichte Einbußen hinnehmen müssen. Folglich prognostiziert GfK für März 2020 einen Wert von 9,8 Punkten und damit 0,1 Zähler weniger als im Februar dieses Jahres (9,9 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Februar 2020.

Mehr >>

| Wirtschaft

Schweizer Uhrenexporte wieder im Minus

Schweizer Uhrenexporte

Nach der Aufholjagd im zweiten Halbjahr 2020 musste die Schweizer Uhrenindustrie im Januar wieder einen herben Rückschlag hinnehmen. Laut dem Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie gaben die Ausfuhren zum Jahresauftakt um 11 Prozent nach.

Mehr >>

| Wirtschaft

„Personal Shopping ist Schritt in richtige Richtung!“

Handelsverband Juweliere (BVJ)

Der Handelsverband Juweliere (BVJ) begrüßt die aktuelle Entscheidung des Ministerrats Rheinland-Pfalz zur Ermöglichung von „Personal Shopping" ab dem 1. März. Demnach können Handelsunternehmen nach vorheriger Termin-Vereinbarung Einzelberatungen für Mitglieder eines Hausstands in den Geschäftsräumen anbieten.

Mehr >>

| Wirtschaft

Marco Tomasetta ist neuer Creative Director von Montblanc

Montblanc

Nicolas Baretzki, CEO von Montblanc, gibt die Ernennung von Marco Tomasetta zum Creative Director bekannt. Er übernimmt die Stelle am 1. März 2021.

Mehr >>

| Wirtschaft

Indien beflügelt Goldnachfrage

Goldpreis

Die indischen Goldimporte starten stark ins neue Jahr, so Heraeus.

Mehr >>

| Wirtschaft

ifo Geschäftsklima steigt

ifo Geschäftsklimaindex

Die Stimmung unter den Managern in Deutschland hat sich merklich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 92,4 Punkte gestiegen, nach 90,3 Punkten im Januar. Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage fielen positiver aus. Zudem sind die pessimistischen Stimmen mit Blick auf die kommenden Monate deutlich weniger geworden. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich trotz Lockdown robust, vor allem wegen der starken Industriekonjunktur.

Mehr >>