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Markt: Perlen

Yes, she can

Seit Jahren kämpft die Branche gegen das verstaubte Image der Perle. Es scheint fast so, als ob die Mühen vergebens waren. Doch unsere große Perlen-Aktion zeigt: Man kann etwas bewegen beim Juwel des Meeres. Man muss nur an das Produkt glauben.


Es ist wirklich seltsam: Viele Juweliere tun sich schwer, Perlschmuck an die Frau oder den Mann zu bringen. Dabei ist die Perle keineswegs altmodisch und langweilig. Perle ist Natur pur, individuell, kombinierbar und zeitgemäß. Das zeigen auch die neuesten Kreationen führender Hersteller. Umso erstaunlicher, dass das Juwel des Meeres in einen Abwärtsstrudel hineingeraten ist, aus dem es sich selbst kaum befreien kann. Denn wenn kaum noch jemand an das einzigartige Naturprodukt glaubt, dann kann es auch nicht mit dem Verkauf funktionieren. Eine Art selbsterfüllende Prophezeiung ist eingetreten und lähmt jede weitere Aktivität. Hinzu kommt: Bei der Vermarktung der Perle sind Fachgeschäfte auf sich selbst gestellt. Auch viele Hersteller haben sich aus der aktiven Vermarktung zurückgezogen.

DIE ABWÄRTSSPIRALE DURCHBRECHEN


Aber es gibt auch einige wenige Juweliere, die an die Perle glauben. Sie beweisen: Perle ist Schmuck für heute. Schmuck für junge, modische Menschen. Und: Sie verkauft sich prima. Diese erfolgreichen Juweliere und Goldschmiede trennen die Perle nicht von anderen Schmuckthemen. Wer erfolgreich mit Echtschmuck arbeitet – sei es in Gold, mit Diamanten oder Farbsteinen –, der verkauft auch Perlen. Das ist alles eine Frage der Strategie. Hauptsache, man profiliert sich mit seinem individuellen Sortiment an seinem Standort als Marke.

GEZIELTE AKTION ZUM WEIHNACHTSGESCHÄFT


Die GZ tritt mit dieser Strecke und zahlreichen begleitenden Maßnahmen den Beweis an, dass das Produkt in keinem Schaufenster fehlen darf. Bei der großen Perlen-Aktion – mit und für die Hersteller, den Fachhandel und die Verbraucher – wird die Lust auf das Juwel des Meeres nachhaltig belebt. Mit einem konzertierten Maßnahmenpaket seitens der GZ Goldschmiede Zeitung sowie dem Web-Auftritt des Endkundenmagazins Magic Moments wird die Werbetrommel für Zuchtperlenschmuck zeitgleich von Mitte November bis Weihnachten gerührt.

Nutzen auch Sie die Möglichkeit, noch vor dem Weihnachtsgeschäft Ihre Kunden auf Ihr Perlschmuckangebot aufmerksam zu machen und so Ihre Umsätze kurzfristig zu steigern. Denn Perle dreht sich garantiert, wenn man sich als Fachgeschäft für sie einsetzt.

„Die Lust auf das Juwel

des Meeres nachhaltig belebt.“

Axel Henselder

MIT PERLEN MEHR MARGE MACHEN


Viele Juweliere haben das Echtschmucksegment zugunsten ihrer Uhrenkompetenz vernachlässigt. Doch immer mehr Uhrenmarken konzentrieren sich auf weniger Verkaufspunkte und ziehen Konzessionen zurück. Juweliere versuchen nun durch Rückbesinnung auf ihre Kompetenzen im Schmuckbereich ihre unternehmerische Freiheit zurückzugewinnen. Mir hat kürzlich ein Fachhändler folgende Rechnung aufgemacht: Angenommen jedes Stück – ob Uhr oder Schmuckstück – dreht sich durchschnittlich zwischen 0,6 und, wenn er gut ist, 0,8 Mal im Jahr. Der Juwelier will mit einer Uhrenmarke 100 000 Euro Umsatz im Jahr machen. Bei einer normalen Uhrenmarke liegt die Nettomarge bei 40 Prozent. Von den Verkaufspreisen sind zwischen 10 bis 15 Prozent Rabatt abzuziehen, die man den über das Internet bestens informierten Käufern gewähren muss. Dann ist der Händler bei 33 bis 34 Prozent Marge. Es bleiben also circa 30 000 Euro von 100 000 Euro Umsatz. Dafür muss er circa für 60 000 Euro Uhren zu Einkaufspreisen auf Lager haben. Bei Schmuck liegt die Marge beim Faktor 2,5. Er muss also weniger Umsatz machen, um den gleichen Deckungsbeitrag zu erzielen wie bei den Zeitmessern. Nimmt er Ware für 100 000 Euro zu Verkaufspreisen auf Lager, um bei einer normalen Drehung 60 000 bis 70 000 Euro Umsatz im Jahr zu erzielen, dann ist der Kapitaleinsatz bei Juwelen sogar niedriger als bei der Uhrenmarke. Schmuck ist also profitabler, macht unabhängig von Konzernen. Und das gilt natürlich auch für die Perle.

Fotos: Reno Mezger (1)

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Hälfte der Geschäfte bangt um Existenz

Handelsverband Deutschland (HDE)

Der derzeit geschlossene Einzelhandel fordert die Bundesregierung sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten dazu auf, den angekündigten Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown sehr zeitnah zu präsentieren. Der Handelsverband Deutschland (HDE) und die ihm zugehörigen Unternehmen erwarten einen realistischen Stufenplan, der die rasche Öffnung der Geschäfte ermöglichen soll. Wie schwierig die Lage für viele Händler im Lockdown ist, zeigt eine aktuelle HDE-Umfrage unter mehr als 2000 Händlern. Demnach sieht sich mehr als jedes zweite Unternehmen ohne weitere Hilfen in Insolvenzgefahr.

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GfK: Konsumklima stagniert

GfK-Studie

Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt sich im Februar uneinheitlich und wenig verändert. Die Konjunkturerwartung legt etwas zu, während Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung leichte Einbußen hinnehmen müssen. Folglich prognostiziert GfK für März 2020 einen Wert von 9,8 Punkten und damit 0,1 Zähler weniger als im Februar dieses Jahres (9,9 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Februar 2020.

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Schweizer Uhrenexporte wieder im Minus

Schweizer Uhrenexporte

Nach der Aufholjagd im zweiten Halbjahr 2020 musste die Schweizer Uhrenindustrie im Januar wieder einen herben Rückschlag hinnehmen. Laut dem Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie gaben die Ausfuhren zum Jahresauftakt um 11 Prozent nach.

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„Personal Shopping ist Schritt in richtige Richtung!“

Handelsverband Juweliere (BVJ)

Der Handelsverband Juweliere (BVJ) begrüßt die aktuelle Entscheidung des Ministerrats Rheinland-Pfalz zur Ermöglichung von „Personal Shopping" ab dem 1. März. Demnach können Handelsunternehmen nach vorheriger Termin-Vereinbarung Einzelberatungen für Mitglieder eines Hausstands in den Geschäftsräumen anbieten.

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Marco Tomasetta ist neuer Creative Director von Montblanc

Montblanc

Nicolas Baretzki, CEO von Montblanc, gibt die Ernennung von Marco Tomasetta zum Creative Director bekannt. Er übernimmt die Stelle am 1. März 2021.

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Indien beflügelt Goldnachfrage

Goldpreis

Die indischen Goldimporte starten stark ins neue Jahr, so Heraeus.

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Juwelier klagt gegen Bundesregierung

Coronakrise

Juwelier Jürgen Grün mit Filialen in Crailsheim und Ansbach will gegen die Ungleichbehandlung der Überbrückungshilfen III für November und Dezember klagen.

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Boris Palmer warnt vor Verödung der Innenstädte

Coronakrise

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) macht sich in einem Brandbrief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) große Sorgen um Deutschlands Innenstädte.

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Lockdown bis weit in den März hinein?

Coronakrise

Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet mit einer Verlängerung der Einschränkungen, wie heute bekannt wurde. Eventuell droht der Lockdown je nach Infektionsgeschehen noch über zweieinhalb Monate zu gehen.

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HDE-Umfrage: Für rund 80 Prozent der Einzelhändler reichen die Hilfen nicht aus

Umfrage

Das Jahr 2021 könnte für viele vom Lockdown betroffenen Handelsunternehmen in der Insolvenz enden. So zeigt eine aktuelle HDE-Trendumfrage unter 1.500 Händlern, dass rund 80 Prozent der Händler davon ausgehen, dass die derzeitigen Hilfsmaßnahmen nicht zur Existenzsicherung reichen. Knapp 60 Prozent der Unternehmen in den Innenstädten stehen ohne weitere staatliche Hilfen vor dem Aus. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert deshalb weiterhin dringend eine Anpassung der Überbrückungshilfen durch den Bundesfinanzminister.

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Korrektur der PGM-Preise in 2021?

Platin

Südafrika verzeichnet einen starken Anstieg von Corona Neuinfektionen. Damit drohen Minenschließungen, auch wenn das Heraeus eher für unwahrscheinlich hält. Allerdings droht Ungemach von der Nachfrageseite.

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Rückenwind für Gold?

Goldpreis

Obwohl die Demokraten die beiden Senatssitze in Georgia gewannen, was eigentlich positiv für Goldpreis war, konnte der starke Preisanstieg vom Jahresbeginn nicht gehalten werden.

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Matthias Heimberg wird Geschäftsführer bei Binder

Friedrich Binder GmbH & Co. KG

Die Friedrich Binder GmbH & Co. KG ernennt Matthias Heimberg zum weiteren Geschäftsführer, für Vertrieb und Marketing, wie die Firma in einer Pressemitteilung verkündet.

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Handelsverbände schicken Brandbrief an Kanzlerin

Brandbrief

Die Präsidenten des HDE sowie der Landes- und Bundesfachverbände wenden sich in einem Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder. Darin erkennen die Unterzeichner ausdrücklich an, dass der Gesundheitsschutz in Zeiten der Pandemie oberste Priorität hat, monieren jedoch in aller Deutlichkeit, dass die versprochenen Hilfsleistungen nicht bei den Handelsunternehmen ankommen. Der von den Schließungen betroffene Einzelhandel sehe sich deshalb ohne Zukunftsperspektive und in akuter Existenzgefahr.

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Die Luxusmarke Tiffany meldet einen neuen Rekord

Umsatzplus

Die Umsätze beim Schmuckverkäufer Tiffany liefen zu Weihnachten so gut wie nie. Während Europäer und Amerikaner weniger kauften, boomte das Geschäft in China.

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Überbrückungshilfen nicht passend!

Handelsverband Deutschland (HDE)

Die Verlängerung des Lockdowns im Non-Food-Handel ist beschlossene Sache: Nun fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) einen klaren Fahrplan zur Wiedereröffnung der Geschäfte und eine Anpassung der staatlichen Hilfen.

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