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Ladenlokale als Basis für Click & Collect

Zukunftsstrategien

Im Internet bestellen – im Geschäft abholen: Click & Collect-Konzepte werden eine entscheidende Rolle in den Zukunftsstrategien der Einzelhändler spielen. Stationäre Ladenlokale in attraktiven Lagen sind laut einer Studie „Redefining Retail Logistics“ des Immobilienspezialisten JLL der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung von Omni-Channel-Strategien. 

Die logische Konsequenz: Genauso wichtig wie der Verkauf der Produkte ist die reibungslose Lieferkette dahinter. „Wir befinden uns an einem entscheidenden Wendepunkt, an dem klar wird, dass profitabler Einzelhandel nur noch durch ein effizientes Lieferketten- und Logistikmanagement möglich ist“, skizziert Jon Sleeman, Head of Industrial & Logistics Research JLL EMEA und Mitautor des Berichts, die Zukunft. Seine These unterstreichen auch aktuelle Zahlen des deutschen Einzelhandelsverbands, wonach die Bekanntheit von Click & Collect in den vergangenen beiden Jahren deutlich gestiegen ist – so war der Begriff 2017 nur einem Drittel der rund 1.600 Befragten bekannt, aktuell sind es mit 55 Prozent schon mehr als die Hälfte. Laut Studie werden die Konsumenten in den kommenden zehn Jahren die Haupttreiber dieser Entwicklung sein, da sie zunehmend weniger zwischen stationärem und Online-Kauf unterscheiden, sondern ein einheitliches, nahtloses Auftreten der Handelsmarken erwarten. Laut Handelsverband ist der deutschlandweite Umsatz im stationären Handel nach vorheriger Informationssuche im Netz binnen zwei Jahren von 135 auf aktuell 180 Mrd. Euro gestiegen. Entscheidend ist dabei die schnelle und unkomplizierte Verfügbarkeit von Waren. Die Einführung eines durchgängigen Supply-Chain-Systems verschafft den Händlern die nötige Reaktionsfähigkeit und Flexibilität, um Einkäufe im Geschäft und Internet möglichst effizient und rentabel abzuwickeln. Dies ist laut Studie auch vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung von sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit unumgänglich. „Omni-Channel erweitert die Einzelhandelslogistik um neue Komplexitätsebenen, und Einzelhändler müssen ihre Strategien zur Optimierung ihres Immobilienportfolios und zur Kundenbindung über digitale und physische Kanäle hinweg überdenken“, so Sleeman.

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Frequenz nähert sich Vor-Corona-Niveau

Besucherzahlen

Laut der Gesellschaft für Konsumforschung nähern sich die Besucherzahlen in den Einkaufsstraßen und -zentren wieder dem Vorkrisenniveau an.

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Einbruch bei Platinnachfrage

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Durch das weltweite Herunterfahren der Industrie wird in diesem Jahr die Platinnachfrage einbrechen, so Heraeus.

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Trotz weniger Preisbewegungen im Juni bestand eine rege Nachfrage nach Silber-ETFs, sodass die weltweiten Bestände zum Monatsende einen neuen Rekord von 921 Mio. Unzen (28.646,3 t) erreichten, berichtet Heraeus.

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Führt die Monsunzeit in Indien zu einer höheren Goldnachfrage? Dieser Frage geht das jüngste Edelmetall Bulletin von Heraeus nach.

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Die Verbraucherstimmung in Deutschland bewegt sich nach wie vor auf niedrigem Niveau. Das HDE-Konsumbarometer steigt im Juli zwar an, erreicht aber lediglich den Wert aus dem April, in dem es zum ersten größeren Einbruch im Zuge der Corona-Pandemie kam.

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Ein gutes Fünftel der deutschen Unternehmen sieht sein Überleben durch die Coronakrise gefährdet. Das ergibt sich aus der neuesten Umfrage des ifo Instituts.

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ifo und KOF: Langsame Erholung in Sicht

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Die Wirtschaftsleistung im Eurogebiet hat im zweiten Quartal einen scharfen Absturz erlebt, dem ein langsamerer Wiederaufstieg folgt. Das erwarten das ifo Institut aus München und das KOF aus Zürich in ihrem neuen Eurozone Economic Outlook.

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Einzelhandel wächst wieder

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Laut den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes Destatis hat sich der Einzelhandel im Mai erholt. Doch nicht alle Segmente profitierten vom Ende des Lockdowns.

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Übernahmepoker um MCH Group?

MCH Group

Seit einigen Wochen sucht die angeschlagene Messegesellschaft MCH Group, Betreiber der Baselworld und der Art Basel, einen Investor im Rahmen einer Kapitalerhöhung. Nun kamen gleich drei Namen ins Spiel, die Interesse zeigten: Die Schweizer Investorin Annette Schömmel und der australische Medienunternehmer James Murdoch sowie der Hongkonger Milliardär Adrian Cheng.

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