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Foto: denisvrublevski / istockphoto

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Kursgewinne schrumpfen

Gold

Die Verschiebung der Einführung von US-Zöllen auf chinesische Produkte lässt die Kursgewinne von Gold schrumpfen, so der jüngste Bericht von Heraeus.

Die Volatilität des Goldpreises hat angezogen. Die Ankündigung der USA, ihre Einfuhrzölle auf chinesische Waren im Wert von weiteren 300 Mrd. US-Dollar auszuweiten, und der Abwertung des Yuan auf mehr als 7 CNY je USD lieferten dem Goldpreis Rückenwind zum Anstieg auf über 1.500 $/oz. Dann jedoch wurde Einführung der Hälfte dieser Zölle auf Dezember verschoben, folglich gab der Goldpreis einen Teil seiner Gewinne wieder ab.

Nachdem der Goldpreis innerhalb von zwei Wochen um mehr als 100 $/oz zugelegt hat, könnte es nun zu einer Konsolidierung kommen – der Ausblick bleibt allerdings positiv. Die anhaltenden Proteste in Hongkong belasten allerdings die Schmucknachfrage. Die Schmuckhändler in Hongkong, insbesondere die aus Festlandchina, sind auf Touristen angewiesen, die einen Großteil ihres Geschäfts generieren. Die Touristen werden allerdings aktuell durch Sicherheitsbedenken verschreckt, zudem entsteht Druck durch den Anstieg des Goldpreises und die konjunkturelle Flaute auf dem Festland. Die Schmucknachfrage in Hongkong, die einen Anteil von 7% an der gesamtchinesischen Schmucknachfrage hat, verzeichnete im zweiten Quartal diesen Jahres dem World Gold Council zufolge einen Rückgang um 14,4% auf 9,8 Tonnen und wird wahrscheinlich auch im dritten Quartal schwach bleiben.

Nach der Großfusion von Goldminenbetreibern bleibt ein Anstieg der Förderung aus. Nachdem das Goldbergbauunternehmen Barrick Gold Ende 2018 Randgold Resources akquiriert hatte, hat das fusionierte Unternehmen für das zweite Quartal 2019 eine Steigerung der Goldförderung um 27% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1,353 Mio. Unzen (42,1 t) vermeldet – gemessen am ersten Quartal 2019 entspricht dies einem Rückgang um 1%. Die Förderung von Barrick blieb mit 1,05 Mio. Unzen (32,7 t)im Vergleich zum Vorjahr (1,07 Mio. Unzen bzw. 33,3 t) konstant. Barrick verfügt nun über die Hälfte von zehn „erstklassigen“ Goldminen weltweit. Die Strategie des Unternehmens ist eine Fokussierung auf diese Spitzen-minen und ein Abstoßen von ertragsschwächeren Minen, angefangen vom 50%-Anteil an der Super-Pit-Goldmine nahe der australischen Stadt Kalgoorlie

www.heraeus.com

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Proteste zeigen Wirkung

Einzelhandel

Die Proteste des Handels gegen die Corona-Politik, insbesondere die schleppend anlaufenden Hilfen zeigen Wirkung. Der HDE forderte wiederholt mehr Tempo: Der vom Shutdown betroffene Einzelhandel verliere an jedem geschlossenen Verkaufstag im Januar durchschnittlich 600 Millionen Euro Umsatz.

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Florian Henkel zieht sich von Clarity & Success zurück

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Der Erfinder eines der erfolgreichsten Warenwirtschaftssysteme für Juweliere verkündete Anfang des Jahres einen Ausstieg aus dem Unternehmen.

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Lockdown-Verlängerung: HDE fordert schnelle Hilfen

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Angesicht der beschlossenen Verlängerung des Lockdowns mahnt der Handelsverband Deutschland (HDE) jetzt die schnelle Umsetzung der Verbesserungen bei der staatlichen Überbrückungshilfe an.

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Goldnachfrage

Die physischen Goldabrufe von der Shanghai Gold Exchange sind auf das tiefste Niveau seit acht Jahren gefallen, meldet Heraeus.

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MCH Group

Nach nicht mal zwei Jahren reicht der Chef der MCH-Group, Bernd Stadlwieser, die Kündigung ein. „Unterschiedliche Vorstellungen“ zwischen ihm und Teilen des Verwaltungsrats hätten laut einem offenen Schreiben von Stadlwieser zu diesem Schritt am vergangenen Freitag geführt.

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Brandbrief

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Brandbrief an die Kanzlerin ist raus

Offener Brief

Die GZ hat eine Petition gestartet, die in einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidenten der Länder mündet. 264 Branchenangehörige haben das Schreiben, welches ein Ende des Lockdowns zum 1. Februar sowie ein schnelles, unbürokratisches Anlaufen der versprochenen Finanzhilfen fordert, innerhalb von wenigen Tagen unterschrieben.

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Uhren und Schmuck im Krisenmodus

IFH Köln

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Swarovski setzt den Sparstift an und schließt Shops

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Der Tiroler Kristallkonzern will 33 von 102 Shops in Österreich sowie weltweit 750 der 3000 Läden schließen.

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