Das Magazin für Schmuck und Uhren

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Künstliche Intelligenz für die Edelsteinanalyse

Gemtellingence

Das Gübelin Gemmologische Labor entwickelt in Zusammenarbeit mit dem CSEM eine leistungsstarke Plattform für maschinelles Lernen, welche die gegenwärtigen Verfahren zur Bestimmung der Echtheit und der Herkunft eines Edelsteins vorantreibt. 

In der Schmuck- und Edelsteinbranche sind die Bestimmung der Echtheit und des Herkunftslandes eines Edelsteins von größter Bedeutung. Heutzutage stützt sich dieser Prozess in hohem Masse auf fachkundiges menschliches Urteilsvermögen und Expertenanalyse. Als Vorreiter auf diesem Gebiet ist das gemmologische Labor eine Kooperation mit dem CSEM eingegangen, um diese Prozesse mit Hilfe des maschinellen Lernens, einem Schlüsselbereich der Künstlichen Intelligenz (KI), zu automatisieren. Künstliche Intelligenz soll dazu beitragen, die Einheitlichkeit und Zuverlässigkeit der Dateninterpretation zu erhöhen, potenzielle menschliche Fehler zu reduzieren und Zeit zu sparen. In jüngster Zeit haben Methoden der Künstlichen Intelligenz in verschiedene Aspekte des täglichen Lebens Einzug gehalten. Neben ihrer Anwendung in Bereichen wie der Markt- und Konsumentenforschung, dringen Methoden der Künstlichen Intelligenz als Ergänzung zu menschlichem Fachwissen zunehmend in verschiedene Branchen vor. In der Gemmologie steckt die Anwendung von automatisierten Analyse- und Bewertungs­verfahren noch in den Kinderschuhen und wird bisher nur zur Unterstützung menschlicher Experten eingesetzt. Das gemmologische Labor arbeitet seit bereits rund zehn Jahren mit multivariaten und automatisierten Datenauswertungs-Technologien, hauptsächlich um große Mengen an chemischen Daten auszuwerten, und um die Einschätzung von Edelsteinen zu vereinheitlichen. Mit dem Ziel, die Gemmologie einen weiteren Schritt nach vorn zu bringen, hat sich das Gübelin Gemmologische Labor mit dem CSEM zusammengetan, um hochkarätige Datenverarbeitungs­technologien auf der Basis von Künstlicher Intelligenz und Deep Learning mit neuronalen Netzwerken zu entwickeln und zu transferieren. Der gemeinsame Projektvorschlag mit dem Titel „Gemtelligence – Software-Entwicklung für die automatisierte Einschätzung von Edelsteinen“ wurde der Innosuisse, der Schweizerischen Agentur für wissenschaftsbasierte Innovationsförderung, unterbreitet und kürzlich bewilligt. Damit gewährt der Bund diesem hochinnovativen Projekt, welches die Auswertung und Evaluation aller Arten von Analysedaten eines modernen Edelsteinlabors umfassen wird, eine erhebliche Finanzierung. Dr. Daniel Nyfeler, Managing Director des gemmologischen Labors, unterstreicht: „Der Hauptnutzen des maschinellen Lernens in der Gemmologie besteht darin, die Einheitlichkeit der Laborergebnisse von Edelsteinen zu erhöhen und das Vertrauen sowohl der Öffentlichkeit als auch der Branche zu stärken, dies bei gleichzeitiger Skalierbarkeit der Edelsteinanalysen.“ Das Projekt sieht die Entwicklung von auf maschinellem Lernen basierenden Algorithmen vor, die darauf konzipiert werden, die Standardeigenschaften von Edelsteinen einzuschätzen. Als Grundlage dienen das bestehende Datenregister von Zehntausenden von Kunden-Edelsteinen, die das gemmologische Labor seit den 1970er Jahren analysiert hat, wesentlich ergänzt mit den Ergebnissen der einzigartigen Gübelin Referenzsteinsammlung, die über 27 000 Edelsteine umfasst. Raphael Gübelin, Präsident des Hauses Gübelin, erläutert: „Dieser innovative Ansatz ist ein perfektes Beispiel für den Pioniergeist von Gübelin. Die kombinierten Datenbanken der Referenzsteinsammlung und der Kunden-Edelsteine, die über viele Jahrzehnte erstellt wurden, bilden das Rückgrat von Gemtelligence, um mit modernsten Technologien neue Wege in der Gemmologie zu beschreiten.“ Dieses bahnbrechende Projekt wurde gemeinschaftlich vom Gübelin Gemmologischen Labor und dem CSEM entwickelt. Entscheidend dabei war die Erfahrung des CSEM im Umgang mit komplexen und heterogenen Daten. «Wir beschäftigen uns mit Daten, die einen unterschiedlichen Strukturierungsgrad aufweisen, und die von Spektren, Konzentrationen chemischer Elemente bis hin zu Mikroskopie-Aufnahmen, handschriftlichen Beschreibungen und subjektiven Einschätzungen von mehreren Experten reichen», erklärt Philipp Schmid, Leiter der Sektion Industry 4.0 and Machine Learning beim CSEM. „Unser Ziel ist die Entwicklung einer Art Super-Experten, der Hand in Hand mit den menschlichen Spezialisten arbeitet“, sagt Schmid.

 

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Jochen Müller wird 70

Geburtstag

Am morgigen Samstag, den 27. Februar feiert Jochen Müller, Präsident der „Diamant- und Edelsteinbörse Idar-Oberstein“,  seinen 70. Geburtstag. Dies ist ein willkommener Anlass, um die vielfältigen Verdienste eines der bedeutendsten Vertreter und Repräsentanten der hiesigen Schmuck- und Edelsteinindustrie Revue passieren zu lassen.

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Hälfte der Geschäfte bangt um Existenz

Handelsverband Deutschland (HDE)

Der derzeit geschlossene Einzelhandel fordert die Bundesregierung sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten dazu auf, den angekündigten Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown sehr zeitnah zu präsentieren. Der Handelsverband Deutschland (HDE) und die ihm zugehörigen Unternehmen erwarten einen realistischen Stufenplan, der die rasche Öffnung der Geschäfte ermöglichen soll. Wie schwierig die Lage für viele Händler im Lockdown ist, zeigt eine aktuelle HDE-Umfrage unter mehr als 2000 Händlern. Demnach sieht sich mehr als jedes zweite Unternehmen ohne weitere Hilfen in Insolvenzgefahr.

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GfK: Konsumklima stagniert

GfK-Studie

Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt sich im Februar uneinheitlich und wenig verändert. Die Konjunkturerwartung legt etwas zu, während Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung leichte Einbußen hinnehmen müssen. Folglich prognostiziert GfK für März 2020 einen Wert von 9,8 Punkten und damit 0,1 Zähler weniger als im Februar dieses Jahres (9,9 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Februar 2020.

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Schweizer Uhrenexporte wieder im Minus

Schweizer Uhrenexporte

Nach der Aufholjagd im zweiten Halbjahr 2020 musste die Schweizer Uhrenindustrie im Januar wieder einen herben Rückschlag hinnehmen. Laut dem Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie gaben die Ausfuhren zum Jahresauftakt um 11 Prozent nach.

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„Personal Shopping ist Schritt in richtige Richtung!“

Handelsverband Juweliere (BVJ)

Der Handelsverband Juweliere (BVJ) begrüßt die aktuelle Entscheidung des Ministerrats Rheinland-Pfalz zur Ermöglichung von „Personal Shopping" ab dem 1. März. Demnach können Handelsunternehmen nach vorheriger Termin-Vereinbarung Einzelberatungen für Mitglieder eines Hausstands in den Geschäftsräumen anbieten.

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Marco Tomasetta ist neuer Creative Director von Montblanc

Montblanc

Nicolas Baretzki, CEO von Montblanc, gibt die Ernennung von Marco Tomasetta zum Creative Director bekannt. Er übernimmt die Stelle am 1. März 2021.

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Indien beflügelt Goldnachfrage

Goldpreis

Die indischen Goldimporte starten stark ins neue Jahr, so Heraeus.

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ifo Geschäftsklima steigt

ifo Geschäftsklimaindex

Die Stimmung unter den Managern in Deutschland hat sich merklich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 92,4 Punkte gestiegen, nach 90,3 Punkten im Januar. Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage fielen positiver aus. Zudem sind die pessimistischen Stimmen mit Blick auf die kommenden Monate deutlich weniger geworden. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich trotz Lockdown robust, vor allem wegen der starken Industriekonjunktur.

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Geschäft geöffnet

Trauringschmiede

Die Trauringschmiede durfte ihren Hauptsitz in Köln unter Auflagen wieder öffnen.

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Lieblingsstücke sicher versenden

BJS Bertram Juwelier Service

Über den Kölner Dienstleister BJS kann man Wertpakete fünfstellig versichert verschicken. Mehr dazu von Ansprechpartnerin Anja Bertram und Geschäftsführer Peter Bertram.

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