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Kann schwacher Platinpreis Schmucknachfrage befeuern?

Platinpreis

Chinesische Schmuckhersteller arbeiten typischerweise mit geringen Vorräten, der niedrige Platinpreis sorgt jedoch für zusätzliche Nachfrage, so Heraeus.

In der ersten Jahreshälfte verzeichneten die Platinkäufe an der Shanghai Gold Exchange (SGE) einen moderaten Anstieg – erstmals seit 2015 nahm das Kaufvolumen der ersten Jahreshälfte im Vorjahresvergleich wieder zu. Die Nachfrage von Industrie und Banken zog ebenso an, flachte jedoch wieder ab, als der Preis stieg. Die gestiegenen Kaufvolumen der Schmuckhersteller dürften eher auf spekulativen Bestandsaufbau infolge des niedrigen Preises hindeuten als auf eine gestiegene Verbrauchernachfrage. Auf den Absatzeinbruch im ersten Quartal folgte zwar im zweiten Quartal eine Erholung, der Schmuckmarkt ist jedoch unter allen Verbrauchsmärkten am weitesten zurückgeblieben. Der Anstieg der Platinkäufe im März dürfte ausgereicht haben, um die Bestände der Hersteller wieder aufzustocken – selbst, wenn die Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte wieder zunehmen sollte. Die chinesische Fertigung von Platinschmuck kehrte im zweiten Quartal zurück in die Wachstumszone. Das Wachstum betrug zwar nur 1% im Vorjahresvergleich, stellt allerdings eine beträchtliche Verbesserung gegenüber dem Rückgang um 56% im ersten Quartal dar (Quelle: Platinum Guild International). Die meisten Schmuckhändler melden eine sukzessive Erholung der Nachfrage nach Platinschmuck; für die zweite Jahreshälfte zeichnet sich ein zunehmendes Interesse an neuen Designs und Kollektionen ab. Einhergehend mit der Erholung der chinesischen Wirtschaft werden höhere Ausgaben für Luxusgüter wie Platinschmuck erwartet. Dennoch dürfte der Absatz von Platinschmuck in diesem Jahr deutlich hinter das Niveau von 2019 zurückfallen und damit den Abwärtstrend der vergangenen Jahre fortsetzen. Mittelfristig kann die Nachfrage nach Platinschmuck in China wieder an Boden gewinnen, da die voranschreitende wirtschaftliche Erholung dazu führt, dass die Verbraucher die Pandemie hinter sich lassen. In Deutschland sorgt der niedrige Platinkurs seit einiger Zeit dafür, dass vor allem im Trauringbereich das reinweiße Edelmetall gegenüber Weißgold an Boden gewinnt. www.heraeus.com

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Warnung wegen vermehrten Einbruchdiebstählen

Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V.

In den letzten Wochen verzeichnet die Branche eine massive Zunahme an Einbruchdiebstählen und versuchten Einbruchdiebstählen. Darauf weist der Handelsverband Juweliere (BVJ) in Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Versicherungsmakler Dr. E. Wirth & Co. hin. Juwelieren wird empfohlen, die Sicherheitsmaßnahmen des Unternehmens mit gesteigerter Wachsamkeit zu verfolgen.

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Lockdown geht in die Verlängerung: Schwarzer Freitag für die Branche?

Kommentar

Der Bund-Länder-Beschluss, den Teil-Lockdown zu verlängern und weitere Beschränkungen – insbesondere für den Handel – in Kraft zu setzen, stößt auf Kritik. Zu Recht, findet Axel Henselder, Mitglied der GZ-Chefredaktion.

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Die zweite Welle trifft Konsumklima hart

Konsumklima

Der Lockdown light hat die Verbraucherstimmung im November laut der neuesten Konsumklimastudie der Gesellschaft für Konsumforschung Nürnberg GfK spürbar gedämpft. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung müssen – wie schon im Vormonat – Einbußen hinnehmen.

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Verlängerung der Einschränkungen verschärft Lage

Corona-Krise

Der Handelsverband Deutschland (HDE) passt nach der Entscheidung zur Verlängerung des Lockdown light seine Prognose für das Weihnachtsgeschäft an. Zwar geht der Verband nach wie vor von einem Gesamtumsatz Im Handel von 104 Milliarden Euro für November und Dezember aus, es verschieben sich aber viele Einkäufe in den Online-Handel.

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Strategien gegen die Kaufunlust

Einzelhandel

Der Shutdown Light hat die Haupteinkaufsstraßen der Republik verwaisen lassen. Laut dem Einzelhandelsverband HDE liegen die Frequenzen um 40 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Was tun?

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Corona-Gipfel: Handel warnt vor strengeren Vorgaben

Corona-Gipfel

Vor dem heutigen Corona-Gipfel der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor den Folgen strengerer Beschränkungen für die maximale Kundenzahl in den Geschäften. Die Bundesregierung hatte am gestrigen Abend den Vorschlag gemacht, nur noch einen Kunden pro 25 statt wie bisher pro zehn Quadratmetern Verkaufsfläche zuzulassen.

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Marcus Breuning ist tot

Nachruf

Marcus Breuning, der das 1927 gegründete Familienunternehmen in der dritten Generation leitete, ist überraschend am Montag, den 23.11. verstorben.

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Geschäftsklima verdüstert sich

Geschäftsklima

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im November auf 90,7 Punkte gesunken, nach 92,5 Punkten im Oktober. Der Rückgang war vor allem auf deutlich pessimistischere Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Auch ihre aktuelle Lage bewerteten sie etwas weniger gut. Die Geschäftsunsicherheit ist gestiegen. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft unterbrochen.

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Goldpreis: „Es geht um mehr als Corona“

Goldpreis

Dr. Thorsten Polleit, Chefvolkswirt Degussa Goldhandel, wirft in seinem Kommentar einen Blick auf das Geschehen im Goldmarkt.

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HDE fordert Hilfe für Innenstadthändler

Innenstadthändler

Beim Deutschen Handelskongress 2020 forderte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser in Berlin schnelle Hilfsmaßnahmen für den Handel in den Stadtzentren. Ansonsten drohten durch die massiven Auswirkungen der Corona-Krise Insolvenzen im Handel und verödete Innenstädte.

 

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