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Isser wirklich so?

Schmuck-Monitor

„So isser, der Ossi“, titelte der Spiegel in diesem Sommer anlässlich der Wahlen in einigen der neuen Bundesländer. 30 Jahre nach Mauerfall scheint es immer noch Unterschiede zwischen dem Westen und Osten Deutschlands zu geben, wie auch der große Schmuck-Monitor belegt.

Strukturschwache Regionen, Bevölkerungsschwund, eine um ein Drittel geringere Kaufkraft durch niedrigere Einkommen und Renten – es ist noch lange nicht zusammengewachsen, was zusammengehört und nicht überall blühen die Landschaften. Doch unterscheiden sich die neuen Bundesländer auch beim Thema Schmuck? Der Schmuck-Monitor mit Responsio ist dieser Frage erstmals nachgegangen. Das Ergebnis: Kaufhäufigkeit und Einstellung zum Schmuck sind praktisch identisch. Allerdings ist die Ausgabebereitschaft tatsächlich niedriger – egal, ob beim Kauf für sich selbst, oder, ob es sich um ein Geschenk oder einen lang gehegten Wunsch handelt. Und auch bei den tatsächlichen Ausgaben für Schmuck zeigen sich die Bürger der östlichen Bundesländer sparsamer. Zudem haben Ostdeutsche fast zwei Schmuckstücke im Durchschnitt weniger in ihren Schatullen als die Wessis, was vielleicht auch daran liegt, dass sie nicht so viel vererbt bekommen haben. Denn zu DDR-Zeiten mit ihrer Mangelwirtschaft bekam man bei Goldschmieden nur dann ein neues Goldschmuckstück angefertigt, wenn man die entsprechend notwendige Menge an Altgold mitbrachte. Weitere Erkenntnisse des Schmuck-Monitors finden Sie in der Oktober- und November-Ausgabe.

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