Das Magazin für Schmuck und Uhren

Wirtschaft

| Wirtschaft

Investoren kaufen Silber

Silber-ETFs

Die weltweiten Bestände der Silber-ETFs hatten seit Anfang Juni ein Wachstum von 13% bzw. 79,9 Mio. Unzen (2.373,19 t) zu verzeichnen, so der jüngste Marktbericht von Heraeus.

Mit 703,8 Mio. Unzen (21.756,88 t) haben sie einen neuen Höchststand erreicht. Mit einer Zunahme um 45,8 Mio. Unzen (1.331,23 t bzw. 10%) auf 494 Mio. Unzen (15.271,81 t) wuchsen die Bestände in Nordamerika am stärksten. Prozentual betrachtet kam es in Europa zur größten Steigerung: In Großbritannien stiegen die Bestände der Silber-ETFs um 36% bzw. 21,9 Mio. Unzen (572,30 t), in Deutschland gar um 53% bzw. 10,6 Mio. Unzen (416,79 t). Die Terminmarktteilnehmer haben ihre spekulative Netto-Shortposition von 112 Mio. Unzen (3.483 t) von Ende Mai mittlerweile in eine Netto-Longposition von 274 Mio. Unzen (5.816 t) umgewandelt. Während der Silberpreis seither um 12% zugelegt hat, stieg der Goldpreis um 9%. In den ersten Monaten des Jahres war die Investmentnachfrage nach Silber schwach. Nachdem die ETF-Bestände im Januar eingebrochen waren, bewegten sie sich bis Mai seitwärts. Die Verkäufe von Silbermünzen blieben schwach. Das wirtschaftliche Umfeld war für die industrielle Silbernachfrage ebenfalls ungünstig. Trotz eines Anstiegs der Silbernachfrage für Solartechnologie ist es angesichts des rückläufigen Welthandels unwahrscheinlich, dass die industrielle Nachfrage bedeutend steigen wird. In den vier Regionen mit der höchsten Silbernachfrage – China, Japan, die USA und Europa – wird sich dieses Jahr das Wirtschaftswachstum verlangsamen. Der Goldpreis profitierte währenddessen von einer steigenden Nachfrage nach einer sicheren Anlage. Im Juli erreichte das Gold/Silber-Ratio mit 93,3 das höchste Niveau seit 1992, doch in den letzten Wochen verlief die Entwicklung des Silberpreises deutlich besser als die von Gold. Der Ausblick für Silber ist wieder positiv, die Probleme der industriellen Nachfrage sind in den Hintergrund getreten. Die ETF-Bestände haben einen neuen Höchstwert erreicht, doch die Futures-Positionen der Investoren liegen noch deutlich unter ihrem Allzeithoch, was dem Preis weiteres Aufwärtspotenzial bietet. Es ist unklar, ob der Brexit, die geopolitischen Spannungen oder die Lockerung der Geldpolitik durch die Zentralbanken letztlich der ausschlaggebende Auslöser für das zurückkehrende Interesse der Investoren war. Das Gold/Silber-Ratio liegt nun mit 86,5 immer noch deutlich über seinem Langzeitdurchschnitt von 63. Die positive Entwicklung des Silberpreises könnte anhalten, da Investoren und technisch orientierte Händler nach dem Ausbruch auf neue Jahreshöchstkurse ihre Risikopositionen möglicherweise erhöhen.

www.heraeus.com

Zurück

| Wirtschaft

Marco Tomasetta ist neuer Creative Director von Montblanc

Montblanc

Nicolas Baretzki, CEO von Montblanc, gibt die Ernennung von Marco Tomasetta zum Creative Director bekannt. Er übernimmt die Stelle am 1. März 2021.

Mehr >>

| Wirtschaft

Indien beflügelt Goldnachfrage

Goldpreis

Die indischen Goldimporte starten stark ins neue Jahr, so Heraeus.

Mehr >>

| Wirtschaft

ifo Geschäftsklima steigt

ifo Geschäftsklimaindex

Die Stimmung unter den Managern in Deutschland hat sich merklich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 92,4 Punkte gestiegen, nach 90,3 Punkten im Januar. Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage fielen positiver aus. Zudem sind die pessimistischen Stimmen mit Blick auf die kommenden Monate deutlich weniger geworden. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich trotz Lockdown robust, vor allem wegen der starken Industriekonjunktur.

Mehr >>

| Wirtschaft

Geschäft geöffnet

Trauringschmiede

Die Trauringschmiede durfte ihren Hauptsitz in Köln unter Auflagen wieder öffnen.

Mehr >>

| Wirtschaft

Lieblingsstücke sicher versenden

BJS Bertram Juwelier Service

Über den Kölner Dienstleister BJS kann man Wertpakete fünfstellig versichert verschicken. Mehr dazu von Ansprechpartnerin Anja Bertram und Geschäftsführer Peter Bertram.

Mehr >>

| Wirtschaft

Dialog auf Augenhöhe

Parcel Broker

Das Münchner Unternehmen ist auf Wertlogistik spezialisiert – mit lösungsorientiertem Service, einer durchdachten Software und eigener Valoren-Transportversicherung.

Mehr >>

| Wirtschaft

Corona Jahr 2020: Deutliche Einbrüche bei Schmuck- und Uhrenindustrie

Einbrüche

Die Corona-Pandemie ging nicht spurlos an der deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie vorbei. Der Bundesverband der Schmuck- und Uhrenindustrie vermeldet in seinem heute vorgestellten Wirtschaftsbericht deutliche Umsatz- und Exportrückgänge.

Mehr >>

| Wirtschaft

Silber hält sich besser als Gold

Silber

Die globale Silbernachfrage wird dieses Jahr 1 Mrd. Unzen (31.103t) erreichen, das entspricht einem Wachstum von 11% gegenüber Vorjahr und markiert ein 8-Jahreshoch.

Mehr >>

| Wirtschaft

Nach Wirtschaftsgipfel: HDE vermisst Öffnungsperspektiven

Handelsverband Deutschland (HDE)

Nach dem heutigen Wirtschaftsgipfel begrüßt der Handelsverband Deutschland (HDE) die Ankündigung des Bundeswirtschaftsministers, dass die staatlichen Überbrückungshilfen künftig auch Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 750 Millionen Euro offenstehen sollen. Der HDE hatte dies bereits seit Monaten gefordert. Nach wie vor aber setzt sich der Verband für weitere Veränderungen bei den Coronahilfen ein und pocht auf eine transparente und faire Öffnungsperspektive für den Handel.

Mehr >>

| Wirtschaft

Handel fordert Stufenplan zur Wiedereröffnung und wirksame Corona-Hilfen

Wiedereröffnung

Mit Blick auf den heutigen Wirtschaftsgipfel bei Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) einen transparenten und fairen Plan zur Wiedereröffnung aller Geschäfte. Zudem setzt sich der Verband für Änderungen bei den staatlichen Corona-Hilfen ein.

Mehr >>