Das Magazin für Schmuck und Uhren

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Inkasso im Zeichen der Corona-Krise

Inkasso

Viele Unternehmer leiden unter der Corona-Krise. Wie geht man mit offenen Forderungen um? Die Bremer Inkasso gibt Antworten.

„Abwarten und Tee trinken wäre hier kein guter Rat, jedenfalls wenn es um die Erhaltung der eigenen Liquidität geht“, so der Geschäftsführer der Bremer Inkasso, Bernd Drumann. „Wenn vielleicht schon absehbar ist, dass der eigene Kunde aufgrund des Wegfalls seines Umsatzes den geschuldeten Betrag nicht oder nicht in einer Summe zahlen kann, so ist zu empfehlen, die Forderung an einen Rechtsanwalt oder ein Inkassounternehmen abzugeben, einen erfahrenen Rechtsdienstleister also. Dieser wird versuchen, mit dem Kunden eine Lösung, meist unter größtmöglicher Absicherung der Forderung, herbeizuführen. Zu denken ist etwa an Sicherungshypotheken, die eingetragen werden, oder Fahrzeuge, die zur Sicherheit übereignet werden, um auch eine Basis für erforderliche, langfristige Lösungen zu schaffen. Der Rechtsdienstleister sollte dabei aber natürlich seiner Verantwortung gerecht werden und die besondere Situation nicht aus dem Auge verlieren.“ Bernd Drumann beantwortet im Folgenden einige Fragen zum Umgang mit eigenen Forderungen in Zeiten von Corona: Kann ein Kunde die Ware zurückgeben, weil er sie wegen Corona nicht mehr verkaufen kann? „Nein. Ich hatte tatsächlich kürzlich ein Gespräch mit einem Mandanten, Chef eines kleineren Unternehmens, bei dem eine große Handelskette Ware im Wert von rd. 10.000 Euro bestellt hatte. Der Unternehmer, unser Mandant, hat den Auftrag bestätigt, hatte fristgerecht geliefert, und nun möchte die Firma die Ware nicht mehr behalten. Sie erwartet vielmehr die Rücknahme derselben, weil sie sie wegen der Schließung der Geschäfte nicht mehr benötigt. Die Bezahlung der Rechnung wurde abgelehnt. Für das kleine Unternehmen geht es hiermit nun auch um die eigene Existenz. Es ist gerade jetzt dringend auf den Geldeingang angewiesen. Rechtlich betrachtet ist ein wirksamer Vertrag zustande gekommen. Daran ändert auch die Krise nichts. Einen Anspruch auf Rücknahme der Ware hat die Handelskette nicht, wenn im Vertrag nicht etwas anderes vereinbart wurde. Sie ist vielmehr verpflichtet, ihren Teil der Vereinbarung einzuhalten und muss die Rechnung zahlen. Gleichwohl kann aber die Rücknahme der Ware ggf. sinnvoll sein, jedenfalls wenn sie für den Unternehmer verwertbar ist und unter keinen Umständen damit zu rechnen ist, dass der Abnehmer sich erholt, sondern ihm gar die Insolvenz droht.“ Funktioniert denn das Verfahren über den Gerichtsvollzieher überhaupt noch in der Krise? „In der Tat gibt es hier Probleme. Außentermine zwecks Pfändung finden teilweise nicht mehr statt. Auch Termine zur Abnahme der Vermögensauskunft werden zum Teil abgesetzt. Die Gerichtsvollzieher sind eben einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Ihre Tätigkeit entsprechend einzuschränken ist daher vernünftig.“

www.bremer-inkasso.de

 

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Größer und schöner

Vicenzaoro

Corrado Facco, Managing Director der Italian Exhibition Group (IEG), spricht im GZ-Interview über Wachstumsperspektiven der Goldschmiedemesse Vicenzaoro nach der Fusion von Rimini Fiera und Fiera di Vicenza, aus der die IEG – umsatzmäßig die zweitgrößte Messegesellschaft Italiens – hervorgegangen ist.

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Auf dem Rücken der Juweliere

Online-Konkurrenz

Immer mehr Schmuck- und Uhrenhersteller setzen auf das Internet als Vertriebskanal. Doch der Ärger mit dem Fachhandel ist vorprogrammiert. Wohin diese Online-Konkurrenz führen kann, zeigt das Beispiel Rivoir mit der Plattform Verlobungsringe.de und dem Regensburger Partnerjuwelier Kappelmeier.

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„Die Branche setzt auf den Herbst“

Die Nachfrage nach geschliffenen Diamanten stagniert. Die Preise geben nach. Nun hofft die Branche auf eine Kehrtwende, wie Jochen Müller, Präsident der Diamant- und Edelsteinbörse Idar-Oberstein, im GZ-Interview erläutert.

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„Wir machen Schluss mit kompliziert“

Dr. E. Wirth & Co.

Jüngst stellte der Versicherungsmakler Dr. E. Wirth & Co. eine neue Police speziell für kleine und mittlere Betriebe vor: die „Juwelier Block Compakt“. Geschäftsführer Sven-Christian Dihle berichtet im GZ-Interview über die Resonanz.

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Neue Kaufimpulse braucht das Land

Weihnachtsgeschäft

Die Jahresendrallye steht in den Startlöchern. Jetzt geht es darum, die richtigen Produkte zum richtigen Zeitpunkt in den Schaufenstern zu dekorieren. Schließlich trägt das Weihnachtsgeschäft beim Fachhandel immer noch zu einem Viertel der Jahresumsätze bei.

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„Was jetzt passiert, das ist normal“

2016 ist ein besonderes Jahr für Carl F. Bucherer.

Gerade wurde die neue Manufaktur in Lengnau eröffnet und zur Baselworld wurden ein neues Werk sowie ein Marken-Refresh präsentiert. Ein offenes Gespräch mit CEO Sascha Moeri über seine starken Visionen und den zurzeit schwachen Puls der Schweizer Uhrenindustrie.

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Glühende Verehrung

Seit jeher wird Gold und Silber wiederverwertet.

Die Rohstoffe sind einfach zu wertvoll. Heute stammen circa 30 Prozent des weltweiten Goldangebots aus dem Recycling. Die deutschen Scheideanstalten spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie bedienen praktisch zu 100 Prozent die Nachfrage nach dem gelben Edelmetallaus der Wiederaufbereitung. Doch damit nicht genug: Das Leistungsportfolio umfasst zum Beispiel auch die Entwicklung neuer Legierungen und den 3-D-Druck von Modellen. Auf den folgenden Seiten finden Sie ein Update über die Angebote der führenden Scheideanstalten. 

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Das große Comeback?

In den USA ist Gelbgold seit einiger Zeit wieder auf dem Vormarsch, die Gründe scheinen vielfältig.

Eine Bevorzugung der natürlichen Goldfarbe im Rahmen einer allgemeinen Rückbesinnung auf traditionelle Werte, Authentizität und Unverfälschtheit kann da ebenso ausschlaggebend sein wie die intensive Werbung für (Gelb-) Gold als Kapitalanlage. Die GZ analysiert, ob sich dieser Trend auch in deutschen Juweliergeschäften widerspiegelt oder in Zukunft durchsetzen kann.

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Silberstreif am Horizont

Das Jahr 2015 war nicht leicht für den globalen Diamantenhandel.

Schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen verlangsamten die Nachfrage. Ein Überangebot in bestimmten Kategorien drückte auf die Preise. Doch die Trendwende zeichnet sich ab.

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Es geht auch einfach und unkompliziert

Dr. E. Wirth mit seiner völlig neuartigen Policenform

Seine Waren als Juwelier oder Goldschmied richtig zu versichern, erscheint kompliziert und ist voller Fallstricke. Doch das muss nicht sein, wie der Versicherungsmakler Dr. E. Wirth mit seiner völlig neuartigen Policenform, der Juwelier Block Compakt, beweist.

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