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Herber Rückschlag für den Goldpreis

Goldpreis

Während der US-Dollar am vergangenen Montag fester handelte, erlitt der Goldpreis einen herben Rückschlag, berichtet Heraeus. Dann folgte die Erholung. 

Als die Aktienmärkte nachgaben, bewährte sich Gold als sicherer Hafen und der Preis erholte sich im Verlauf der letzten Woche. Der Kurs könnte vorerst volatil bleiben, da die Anlegerstimmung vor dem Hintergrund der handelspolitischen Spannungen und politischer Risiken wechselhaft ist. Das Goldabkommen der Zentralbanken (CBGA) ist ausgelaufen. Am vergangenen Montag lief das vierte und letzte Central Bank Gold Agreement (CBGA) aus. 1999 trat das erste Goldabkommen in Kraft, mit dem die beteiligten europäischen Zentralbanken sich darauf einigten, maximal 400 Tonnen Gold jährlich zu verkaufen. Da die europäischen Zentralbanken inzwischen nur noch in sehr geringem Umfang Gold verkaufen, ist ein Abkommen nicht mehr notwendig. Seit 2010 kaufen die Zentralbanken jedoch mehr Gold, als sie verkaufen und stocken somit ihre Bestände auf: 2018 haben sie dem World Gold Council zufolge ihre Goldbestände um 651 Tonnen aufgestockt. Auch in diesem Jahr erweiterten die Zentralbanken ihre Bestände und kauften in den ersten sieben Monaten des Jahres mehr als 400 Tonnen Gold. Ein zunehmender Einsatz technologischer Komponenten für autonomes Fahren könnte zu einem Anstieg der Silbernachfrage führen. In der letzten Woche entwickelte sich der Silberpreis simultan zum Goldpreis. Am Montag verzeichnete der Silberpreis einhergehend mit dem Goldpreis Einbußen, erholte sich jedoch in Folge. Sollte Silber erneut einen Anlauf nehmen, Gold in seiner Entwicklung zu übertreffen, dürfte für die spekulative Anleger das Metall größerer Raum für einen Anstieg vorhanden sein. Der Lohnkonflikt zwischen den südafrikanischen Platinminenbetreibern und der Gewerkschaft AMCU hält an. Das Schiedsverfahren zwischen der größten Minenarbeitergewerkschaft AMCU einerseits und den Minenbetreibern Anglo American Platinum und Sibanye-Stillwater andererseits wird nun vor der Schlichtungskommission (CCMA) verhandelt. Es wird ein Versuch unternommen, den Konflikt innerhalb von 30 Tagen zu lösen – sollte dieser Versuch scheitern, könnte dies einen Streik zur Folge haben. Die beiden Unternehmen fördern zusammengenommen 2,2 Mio. Unzen (68,4 t) Platin jährlich, was 36 Prozent der weltweiten Gesamtförderung entspricht. Ein Anstieg der Platinförderung steht bevor. Da die Förderung von Platingruppenmetallen (PGM) vor allem aufgrund des guten Palladiumpreises rentabel ist, wächst die Produktion weiter. Auf dem Platinmarkt wird voraussichtlich weiterhin ein Überschuss herrschen, sodass eine schwache Preisentwicklung zu erwarten ist.

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Brandbrief an die Kanzlerin ist raus

Offener Brief

Die GZ hat eine Petition gestartet, die in einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidenten der Länder mündet. 264 Branchenangehörige haben das Schreiben, welches ein Ende des Lockdowns zum 1. Februar sowie ein schnelles, unbürokratisches Anlaufen der versprochenen Finanzhilfen fordert, innerhalb von wenigen Tagen unterschrieben.

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Uhren und Schmuck im Krisenmodus

IFH Köln

Der neue Branchenfokus Schmuck und Uhren des Instituts für Handelsforschung IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung betrachtet den Markt, seine Entwicklung, Warengruppen und Vertriebswege und gibt zudem eine Prognose bis 2025 und zeigt: Das letzte Jahrzehnt im Schmuck- und Uhrenmarkt war von einer Aufholjagd geprägt, die seines gleichen sucht.

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Swarovski setzt den Sparstift an und schließt Shops

Swarovski

Der Tiroler Kristallkonzern will 33 von 102 Shops in Österreich sowie weltweit 750 der 3000 Läden schließen.

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Wirtschaftsleistung schrumpft Ende 2020 leicht

ifo Institut

Der im November in Kraft getretene Shutdown hinterlässt seine Spuren in der deutschen Konjunktur. Das ifo rechnet mit einem Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent im letzten Quartal 2020.

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Juwelier Willer Hamburger des Tages

Hamburger des Tages

Juwelier Rolf-Detlef Willer wurde vom Hamburg Journal des NDR am 13. Januar zum Hamburger des Tages gekürt.

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Juwelier klagt gegen Bundesregierung

Coronakrise

Juwelier Jürgen Grün mit Filialen in Crailsheim und Ansbach will gegen die Ungleichbehandlung der Überbrückungshilfen III für November und Dezember klagen.

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Boris Palmer warnt vor Verödung der Innenstädte

Coronakrise

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) macht sich in einem Brandbrief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) große Sorgen um Deutschlands Innenstädte.

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Lockdown bis weit in den März hinein?

Coronakrise

Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet mit einer Verlängerung der Einschränkungen, wie heute bekannt wurde. Eventuell droht der Lockdown je nach Infektionsgeschehen noch über zweieinhalb Monate zu gehen.

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HDE-Umfrage: Für rund 80 Prozent der Einzelhändler reichen die Hilfen nicht aus

Umfrage

Das Jahr 2021 könnte für viele vom Lockdown betroffenen Handelsunternehmen in der Insolvenz enden. So zeigt eine aktuelle HDE-Trendumfrage unter 1.500 Händlern, dass rund 80 Prozent der Händler davon ausgehen, dass die derzeitigen Hilfsmaßnahmen nicht zur Existenzsicherung reichen. Knapp 60 Prozent der Unternehmen in den Innenstädten stehen ohne weitere staatliche Hilfen vor dem Aus. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert deshalb weiterhin dringend eine Anpassung der Überbrückungshilfen durch den Bundesfinanzminister.

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Korrektur der PGM-Preise in 2021?

Platin

Südafrika verzeichnet einen starken Anstieg von Corona Neuinfektionen. Damit drohen Minenschließungen, auch wenn das Heraeus eher für unwahrscheinlich hält. Allerdings droht Ungemach von der Nachfrageseite.

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