Das Magazin für Schmuck und Uhren

Wirtschaft

| Wirtschaft

HDE fordert Hilfe für Innenstadthändler

Innenstadthändler

Beim Deutschen Handelskongress 2020 forderte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser in Berlin schnelle Hilfsmaßnahmen für den Handel in den Stadtzentren. Ansonsten drohten durch die massiven Auswirkungen der Corona-Krise Insolvenzen im Handel und verödete Innenstädte.

Zudem machte Sanktjohanser deutlich, dass die Unternehmen in der aktuell schwierigen Zeit nicht mit immer neuen bürokratischen Regelungen konfrontiert werden sollten. Außerdem appellierte der HDE-Präsident an die Gewerkschaft ver.di, gemeinsam am Erhalt möglichst vieler Handelsunternehmen zu arbeiten und den Widerstand gegen rechtssichere Sonntagsöffnungen aufzugeben. „In der Krise hat sich gezeigt, dass der Handel sehr viel mehr ist als nur ein Versorger. Gerade der innerstädtische Handel ist ein wichtiger Ort der Begegnung und Kommunikation – auch in Zeiten von Maskenpflicht und Abstandsregeln“, so HDE-Präsident Sanktjohanser. Allerdings leide gerade der kleine und mittelständische Handel in den Innenstädten unter der Corona-Pandemie und dem zweifachen Lockdown. In vielen Fällen stünden die Unternehmen vor der Insolvenz. Sanktjohanser: „Wenn die Politik nicht beherzt gegensteuert, könnten am Ende der Krise bis zu 50.000 Geschäfte vom Markt verschwunden sein. Wir brauchen eine konzertiere Aktion Innenstadt von Bund, Ländern und Kommunen. Vitale Innenstädte sind ein gesamtgesellschaftlicher Wert.“ Neben den Sofortmaßnahmen zur akuten Krisenbewältigung sieht der HDE die Politik in der Pflicht, in dieser schwierigen Phase keine neuen Belastungen für die Wirtschaft auf den Weg zu bringen. „Wir brauchen ein Belastungsmoratorium. Es ist jetzt nicht die Zeit für einen in der Praxis überflüssigen Rechtsanspruch auf Homeoffice oder für ein nationales Lieferkettengesetz, das die Händler überfordert“, so Sanktjohanser. Zudem richtete der HDE-Präsident einen Appell an die Gewerkschaft Ver.di: „Die Corona-Krise erfordert von uns allen gemeinsames und zielführendes Handeln. Mit seinen Klagen gegen Sonntagsöffnungen stellt sich Verdi nicht nur gegen das Gemeinwohl, sondern handelt letztlich gegen die Interessen seiner eigenen Mitglieder.“ Verdi folge trotz der Existenznöte vieler Händler immer noch alten Reflexen, obwohl Sonntagsöffnungen einen wertvollen Beitrag zur Rettung des innenstädtischen Handels leisten könnten. Der Deutsche Handelskongress 2020 findet am 18. und 19. November als rein digitale Veranstaltung statt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier senden digitale Grußworte, Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sind live zugeschaltet. Zudem gibt es eine Vielzahl an Fachvorträgen. www.handelskongress.de

Zurück

| Wirtschaft

Konsumenten sparen nicht bei Geschenken

GfK

Die Verbraucher in Deutschland planen dieses Jahr durchschnittlich 330 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben, so die GfK.

Mehr >>

| Wirtschaft

15 Prozent der deutschen Firmen existenzgefährdet

Wirtschaft

Die Coronakrise ist für 15 Prozent der deutschen Unternehmen existenzbedrohend. Das erklärten sie in der Konjunkturumfrage des ifo Instituts im November.

Mehr >>

| Wirtschaft

Sicherer Hafen verliert an Reiz

Goldpreis

Nach weiteren hoffnungsvollen Berichten über Fortschritte bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus in der vergangenen Woche gab der Goldpreis weiter nach und sank auf ein Vier-Monats-Tief, berichtet Heraeus.

Mehr >>

Foto: Zivica Kerkez/Shutterstock

| Wirtschaft

Händler bangen um das Weihnachtsgeschäft

HDE-Umfrage

Viele Einzelhändler gehen mit bangen Erwartungen an das Weihnachtsgeschäft in die Adventszeit. Das zeigt eine aktuelle Trend-Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Demnach geht mehr als die Hälfte der Befragten für den Dezember von deutlich weniger Kunden und sinkenden Umsätzen aus.

Mehr >>

| Wirtschaft

Handel fordert Sonntagsöffnungen

Einzelhandel

Mit Blick auf die heutige Wirtschaftsministerkonferenz der Bundesländer fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) Unterstützung für den aktuell unter Umsatzverlusten leidenden innerstädtischen Einzelhandel.

Mehr >>

| Wirtschaft

Warnung wegen vermehrten Einbruchdiebstählen

Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V.

In den letzten Wochen verzeichnet die Branche eine massive Zunahme an Einbruchdiebstählen und versuchten Einbruchdiebstählen. Darauf weist der Handelsverband Juweliere (BVJ) in Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Versicherungsmakler Dr. E. Wirth & Co. hin. Juwelieren wird empfohlen, die Sicherheitsmaßnahmen des Unternehmens mit gesteigerter Wachsamkeit zu verfolgen.

Mehr >>

| Wirtschaft

Lockdown geht in die Verlängerung: Schwarzer Freitag für die Branche?

Kommentar

Der Bund-Länder-Beschluss, den Teil-Lockdown zu verlängern und weitere Beschränkungen – insbesondere für den Handel – in Kraft zu setzen, stößt auf Kritik. Zu Recht, findet Axel Henselder, Mitglied der GZ-Chefredaktion.

Mehr >>

| Wirtschaft

Die zweite Welle trifft Konsumklima hart

Konsumklima

Der Lockdown light hat die Verbraucherstimmung im November laut der neuesten Konsumklimastudie der Gesellschaft für Konsumforschung Nürnberg GfK spürbar gedämpft. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung müssen – wie schon im Vormonat – Einbußen hinnehmen.

Mehr >>

| Wirtschaft

Verlängerung der Einschränkungen verschärft Lage

Corona-Krise

Der Handelsverband Deutschland (HDE) passt nach der Entscheidung zur Verlängerung des Lockdown light seine Prognose für das Weihnachtsgeschäft an. Zwar geht der Verband nach wie vor von einem Gesamtumsatz Im Handel von 104 Milliarden Euro für November und Dezember aus, es verschieben sich aber viele Einkäufe in den Online-Handel.

Mehr >>

| Wirtschaft

Strategien gegen die Kaufunlust

Einzelhandel

Der Shutdown Light hat die Haupteinkaufsstraßen der Republik verwaisen lassen. Laut dem Einzelhandelsverband HDE liegen die Frequenzen um 40 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Was tun?

Mehr >>