Das Magazin für Schmuck und Uhren

Wirtschaft

Foto: Firn/Shutterstock

| Wirtschaft

Handelsverband ruft zur Rettung der Innenstädte auf

Einzelhandel

Angesichts von immer weiter sinkenden Kundenfrequenzen und der zunehmenden Verödung von Innenstädten fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) mehr Engagement von Politik und Gesellschaft für lebenswerte Stadtzentren. In einem Appell an Bundesminister Horst Seehofer stellt der HDE elf zentrale Forderungen zur Rettung der Innenstädte vor.

Vor allem mittelständische Handelsunternehmen berichten seit Jahren, dass immer weniger Kunden den Weg in die Innenstädte finden. Die Folge-Probleme zeigen Zahlen des Handelsforschungsinstituts IFH Köln, wonach sich allein in den letzten fünf Jahren die Zahl der Standorte im deutschen Einzelhandel um rund 29.000 verringert hat. „Die Probleme der Händler bringen ganze Innenstädte ins Wanken. Wo der Handel stirbt, sterben Stadtzentren und Dorfgemeinschaften“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth in einem Brief an Bundesminister Horst Seehofer. Weiter heißt es in dem Schreiben: „Wenn vitale und attraktive Stadtzentren ein gesellschaftlicher Wert für unser Gemeinwesen sind, dann müssen auch alle Beteiligten an einem Strang ziehen, um die Innenstädte zu erhalten. Der Handel braucht die richtigen Rahmenbedingungen, um seine zentrale Aufgabe als Versorger der Bevölkerung und Frequenzbringer der Stadtzentren weiterhin erfolgreich erfüllen zu können.“ In seinem Elf-Punkte-Plan für attraktive Innenstädte macht der HDE deshalb die für den Handel entscheidenden Handlungsfelder deutlich. Dabei geht es um den Ausbau der digitalen Infrastruktur, damit die Handelsunternehmen die Digitalisierung für sich nutzen und die Kunden mit innovativen Serviceleistungen von sich überzeugen können. Außerdem steht die Erreichbarkeit der Stadtzentren im Fokus. Hier setzt der HDE auf die Einführung neuer Logistik- und Verkehrskonzepte, wie beispielsweise Erleichterungen bei Genehmigungen für die nächtliche Warenanlieferung, um den Verkehr zu entzerren. Darüber hinaus ruft der Handelsverband angesichts oft zu starrer und zu hoher Mieten die Vermieter von Ladenlokalen zu einer neuen Partnerschaft auf, um Leerstände zu vermeiden. Um das positive Einkaufserlebnis und eine angenehme Atmosphäre in den Innenstädten zu stärken, sieht der HDE die Kommunen in der Pflicht, Baukultur und Städtebau stärker zu berücksichtigen. Und um mehr Kunden mit Events in die Städte zu locken, soll zudem die Genehmigungspraxis für die gelegentliche Sonntagsöffnung reformiert und verlässlicher werden. Genth: „Die Politik muss jetzt die Weichen richtig stellen, um den Handel in der gesamten Fläche als Innenstadt- und Heimatpfleger zu erhalten.“ Den Elf-Punkte-Plan des HDE finden Sie unter: www.einzelhandel.de/innenstadt

Zurück

| Wirtschaft

Corona-Regeln: HDE-Präsident appelliert an Verantwortungsgefühl

Coronaregeln

Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen der letzte Tage mahnt der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser, wieder mehr Disziplin bei der Einhaltung der Coronaregeln an, um die Gefahr einer zweiten Pandemiewelle zu minimieren. Bei einem zweiten Lockdown seien viele Handelsunternehmen nicht mehr zu retten.

Mehr >>

| Wirtschaft

HDE-Konsumbarometer steigt weiter

HDE-Konsumbarometer

Wie schon in den vergangenen Monaten bleibt die Verbraucherstimmung auch im August nach dem starken Einbruch zu Beginn der Coronakrise auf Erholungskurs. Allerdings verlangsamt sich das Tempo des Anstiegs im Vergleich zum Vormonat, berichtet der Handelsverband HDE.

Mehr >>

| Wirtschaft

Viele Händler in Existenzgefahr

Einzelhandel

Noch immer erreichen die Umsätze in vielen Handelsunternehmen im Nicht-Lebensmittelbereich das Vor-Corona-Niveau nicht. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes sowie eine aktuelle Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 500 Händlern.

Mehr >>

| Wirtschaft

ifo Institut: Aufstieg nach Nach beispiellosem Absturz

ifo Institut

Noch nie in der deutschen Nachkriegsgeschichte ist die Wirtschaftsleistung so stark eingebrochen wie im zweiten Vierteljahr, nun scheint sie sich zu fangen, berichtet das ifo Institut.

Mehr >>

| Wirtschaft

BVJ+UPS Capital: Partnerschaft für sicheren Versand

BVJ+UPS Capital

Der Versicherungs- und Versanddienstleister UPS Capital ist neuer Partner des Handelsverband Juweliere (BVJ). Die Partnerschaft umfasst den versicherten Versand hochpreisiger Produkte, maßgeschneiderte Leistungen, Termin- und Kostensicherheit sowie individuelle Betreuung.

Mehr >>

| Wirtschaft

GfK: Konsumklima erholt sich weiter

GfK: Konsumklima

Die deutschen Verbraucher lassen den Corona-Schock vom Frühjahr dieses Jahres mehr und mehr hinter sich. Während die Konjunkturerwartung erneut leicht ansteigt, legen sowohl Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung zum dritten Mal in Folge deutlich zu. Folglich prognostiziert GfK für August 2020 einen Wert von -0,3 Punkten und damit gut neun Punkte mehr als im Juli dieses Jahres (revidiert -9,4 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Juli 2020.

Mehr >>

| Wirtschaft

Langfinger: 2,4 Milliarden Euro Schaden

Einzelhandel

Über 2,4 Milliarden Euro Verlust durch Diebstähle im deutschen Einzelhandel gingen 2019 auf das Konto von unehrlichen Kundinnen und Kunden.

Mehr >>

| Wirtschaft

Silber überflügelt Gold

Heraeus

Der Silberpreis stieg in der vergangenen Woche auf über 22 $/oz an und erreichte damit den höchsten Stand seit sieben Jahren, berichtet Heraeus.

Mehr >>

| Wirtschaft

CIBJO Webinar: Ein Überblick über die Krise

CIBJO Webinar

Der Weltschmuckverband lädt am 30. Juli zu seinem letzten Webinar aus der Reihe Industry Voices vor der Sommerpause. Diesmal geht es um das Gesamtbild der Auswirkungen der Pandemie auf die Branche.

Mehr >>

| Wirtschaft

Gold auf Allzeithoch

Heraeus

Zum Wochenauftakt erzielte der Goldpreis mit über 1.944 US-Dollar die Feinunze ein Allzeithoch.

Mehr >>