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Handelsverbände schicken Brandbrief an Kanzlerin

Brandbrief

Die Präsidenten des HDE sowie der Landes- und Bundesfachverbände wenden sich in einem Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder. Darin erkennen die Unterzeichner ausdrücklich an, dass der Gesundheitsschutz in Zeiten der Pandemie oberste Priorität hat, monieren jedoch in aller Deutlichkeit, dass die versprochenen Hilfsleistungen nicht bei den Handelsunternehmen ankommen. Der von den Schließungen betroffene Einzelhandel sehe sich deshalb ohne Zukunftsperspektive und in akuter Existenzgefahr.

In dem Schreiben heißt es im Wortlaut: „Dem Handel ist sehr bewusst, dass das hohe Niveau der Infektionszahlen zu weiteren Entscheidungen zwingt, insbesondere mit der Verlängerung des Lockdowns, um die Frequenzen in den Innenstädten und im öffentlichen Nahverkehr, und um damit die Gesamtzahl der Kontakte, zu senken. Gesundheitsschutz hat oberste Priorität und wir erkennen an, dass die Pandemie äußerst schwierige politische Abwägungsentscheidungen fordert. Der von der Schließung betroffene Einzelhandel steht jedoch vor dem akuten Verlust seiner Existenz. Unsere Kaufleute sind tief enttäuscht und können nicht nachvollziehen, dass die versprochenen Hilfeleistungen nicht ankommen. Mit der vollständigen Geschäftsschließung erbringt der Einzelhandel in dieser schwierigen Zeit der Pandemie ein Sonderopfer für die gesamte Gesellschaft, und erhält erkennbar aus den Hilfsprogrammen keine oder nur eine sehr geringe Kompensation. Erschwerend kommt hinzu, dass z.Zt. keine Perspektive für das Wiedereröffnen der Geschäfte aufgezeigt wird. In breiten Teilen des Handels schwindet daher die Akzeptanz für die politischen Entscheidungen, auch mit dem besonderen Verweis darauf, dass unsere Hygienekonzepte bei niedrigen Erkrankungszahlen bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein sicheres Einkaufen möglich machen. Wir erleben mit großer Sorge, dass sich aus Verzweiflung Initiativen bilden, die trotz Schließungsverfügung Lokale und Geschäfte öffnen, ihre Anliegen über Kettenbriefe mit großer Reichweite transportieren und zu massiven Protestaktionen aufrufen wollen. Der Bundesfinanzminister kündigt vollmundig und ohne Unterlass Milliarden Staatshilfen an - ohne Wirkung für den Einzelhandel! Eindringlich bitten wir Sie darauf hinzuwirken, dass Vizekanzler Scholz für die Bundesregierung das Wort einlöst und die Finanzhilfen unkompliziert, schnell und auch tatsächlich im Handel ankommen.“

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HDE-Umfrage: Für rund 80 Prozent der Einzelhändler reichen die Hilfen nicht aus

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