Das Magazin für Schmuck und Uhren

Wirtschaft

Foto: Christian Ader/iStockphoto

| Wirtschaft

Handel fordert Sonntagsöffnungen

Einzelhandel

Mit Blick auf die heutige Wirtschaftsministerkonferenz der Bundesländer fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) Unterstützung für den aktuell unter Umsatzverlusten leidenden innerstädtischen Einzelhandel. 

Die Wirtschaftsminister wollen heute laut Tagesordnung unter anderem auch über die schwierige Situation des Einzelhandels in den Innenstädten diskutieren. Der Verband erwartet von den Ministern dabei vor allem ein klares Bekenntnis für rechtssichere Sonntagsöffnungen. Bundeswirtschaftsminister Altmaier, der sich ebenfalls zur heutigen Konferenz zuschalten soll, hatte bereits wiederholt für die Ladenöffnung auch an Sonntagen plädiert. „Für viele Innenstädte ist es schon fünf nach zwölf. Im November mussten viele Innenstadthändler Umsatzverluste in Höhe von einem Drittel verkraften. Und die Entwicklung wird sich voraussichtlich im laufenden Lockdown-Light fortsetzen. Es drohen verödete Stadtzentren“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Ein Teil der Lösung, um Innenstädte wieder attraktiv zu machen, könnten auch rechtssichere, gelegentliche Ladenöffnungen an den Sonntagen sein. „Kurzfristig geht es darum, mit an sieben Tagen geöffneten Geschäften das Weihnachtsgeschäft zu entzerren und es den Kunden einfacher zu machen, die Abstandsregelungen einzuhalten. Nach der Corona-Krise hilft die gelegentliche Sonntagsöffnung dabei, das Bedürfnis der Kunden nach Shopping-Events zu befriedigen und wenigstens einige der verlorenen Umsätze nachzuholen“, so Genth weiter. Die Wirtschaftsminister sollten deshalb heute ein klares Bekenntnis für Sonntagsöffnungen abgeben und an rechtssicheren Vorgaben in den Bundesländern arbeiten. In den vergangenen Monaten klagte die Gewerkschaft Ver.di immer wieder erfolgreich kurzfristig gegen bereits genehmigte Sonntagsöffnungen. Die Handelsunternehmen blieben in der Folge auf den Kosten für Werbung und Personaleinsatz sitzen. Um dem mittelständischen Einzelhandel in der aktuellen Krise zu helfen, fordert der HDE außerdem einen Digitalisierungsfonds in Höhe von 100 Millionen Euro, um den ohne eigene Schuld in Not geratenen Unternehmen zu helfen, in ihre Zukunft zu investieren. Vorbildwirkung könnten dabei unter anderem die in Nordrhein-Westfalen aktiven Digitalisierungscoaches übernehmen. Und auch das vom Bundeswirtschaftsministerium ins Leben gerufene Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel könnte eine aktive Rolle spielen. Um den Standort Innenstadt dauerhaft aufzuwerten, setzt sich der HDE zudem für einen Innenstadtfonds in Höhe von 500 Millionen Euro ein.

 

Zurück

| Wirtschaft

Kurzer Silberrausch

Silberpreis

Steigende Inflationserwartungen und die Aktivitäten der Zentralbanken dürften sich auf die Silberpreisentwicklung nachhaltiger auswirken als Aktivitäten von Kleinanlegern, die einen Short Squeeze erzwingen wollen, so Heraeus in seinem aktuellen Edelmetallbericht.

Mehr >>

| Wirtschaft

HDE fordert Öffnungsperspektive

Handelsverband Deutschland (HDE)

Der Handelsverband Deutschland (HDE) erneuert seine Forderung nach einer Öffnungsperspektive und einem schrittweisen Ausstieg aus dem aktuellen Lockdown für die rund 200.000 betroffenen Einzelhändler. Lockerungsmaßnahmen müssten auch schon bei einem Inzidenzwert von über 50 möglich sein.

Mehr >>

| Wirtschaft

Aktion von Alexander Schmidt: Sichtbar leise lauter werden

Alexander Schmidt

Der Unternehmensberater Alexander Schmidt ruft die Branche dazu auf, nicht mehr länger die Einschränkungen durch den Lockdown still hinzunehmen, sondern deutlich sichtbar gemeinsam zu protestieren. Dazu plant er eine Art Flashmob-Aktion.

Mehr >>

| Wirtschaft

ifo Institut: Firmen erwarten noch bis Mitte September Corona-Beschränkungen

ifo Institut

Die deutschen Unternehmen rechnen noch mit monatelangen Einschränkungen des öffentlichen Lebens und ihrer eigenen Geschäfte. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des ifo Instituts hervor.

Mehr >>

| Wirtschaft

Goldnachfrage der Schmuckindustrie auf Rekordtief

Goldpreis

Die Goldnachfrage aus dem Schmucksektor ist 2020 auf ein Rekordtief gefallen, dagegen erreichte die Investmentnachfrage neue Höchstwerte.

Mehr >>

| Wirtschaft

GfK: Lockdown lässt Konsumklima einbrechen

GfK-Studie

Die Verbraucherstimmung in Deutschland leidet zu Jahresbeginn 2021 unter dem harten Lockdown. Die Anschaffungsneigung bricht regelrecht zusammen, während sowohl die Konjunktur- als die Einkommenserwartungen moderate Verluste zu verzeichnen haben. Folglich prognostiziert GfK für das Konsumklima für Februar 2021 einen Wert von -15,6 Punkten und damit 8,1 Punkte weniger als im Januar dieses Jahres (revidiert -7,5 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Januar 2021.

Mehr >>

| Wirtschaft

Flashmob setzt auf Silber

Silberpreis

Nach den Aktien von Gamestop haben sich scheinbar Horden von Kleinanlegern über die Plattform Reddit verabredet, den Silberpreis in die Höhe zu treiben, um so Banken das Fürchten zu lehren.

Mehr >>

| Wirtschaft

HDE-Konsumbarometer: Verbraucherstimmung trübt sich weiter ein

HDE-Konsumbarometer

Der zweite Lockdown schlägt auf die Verbraucherstimmung durch, die sich laut HDE-Konsumbarometer in den nächsten Monaten weiter verschlechtern wird. Dass der Index den inzwischen vierten Monat in Folge sinkt, ist insbesondere auf die Verschärfung der Corona-Maßnahmen Mitte Dezember zurückzuführen.

Mehr >>

| Wirtschaft

Coronakrise: Insolvenzgefahr für Handel wächst

Coronakrise

Die Entwicklung des Einzelhandels verlief im vergangenen Jahr extrem unterschiedlich. Das zeigen auch die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Mehr >>

| Wirtschaft

Einzelhandel: Größter Einbruch seit 1994

Einzelhandel

Der Lockdown kurz vor Weihnachten hat dem Einzelhandel im Dezember das größte Umsatzminus seit mehr als einem Vierteljahrhundert beschert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, sank der Umsatz im Dezember um 9,3 Prozent zum Vormonat.

Mehr >>