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„Halle 1.2 wird der neue Hotspot für Schmuckaussteller“

BASELWORLD

Michel Loris-Melikoff, neuer Managing Director der Baselworld, über seine Pläne für die Weiterentwicklung der Leitmesse.

GZ: Herr Loris-Melikoff, Sie haben zu Ihrem Antritt zahlreiche Neuerungen angekündigt. Was erwartet uns auf der Baselworld 2019?

Michel Loris-Melikoff: Wir werden die Transformation der Messe von einer Orderplattform hin zu einer ganzjährigen Marketing- und Kommunikationsveranstaltung forcieren und planen bereits einige Veränderungen.

Können Sie schon konkret etwas benennen?

Ja, wir werden das Geschehen sehr stark auf die Halle 1 fokussieren. Die Halle 2 wird nicht mehr bespielt. Stattdessen werden wir die Halle 1.2 als neuen Hotspot für unsere Schmuckaussteller in Szene setzen. Rund um den Lichthof entsteht eine spektakuläre Show Plaza, die für Fashionshows, Pressekonferenzen sowie einen Retailer Summit genutzt wird. Bereits am Mittwoch, also vor der offiziellen Eröffnung, werden hier eine sehr exklusive Veranstaltung für die Händler und die Pressekonferenz stattfinden. Diese mündet in eine Opening Party mit einem internationalen Act. Ab dem Messestart können wir den Schmuckausstellern dort die Präsenz von Presse und exklusiven Händlern garantieren. Die Showplaza kann zudem abends für Individualveranstaltungen gemietet werden.

Gibt es weitere Neuerungen?

Die Erfolgsgeschichte von Les Ateliers, dem Areal für unabhängige Uhrenaussteller, wird fortgeschrieben. Wir werden dieses Segment noch exklusiver machen und in Halle 1.0 im Eingang Süd aufplanen, der letztes Jahr gar nicht bespielt wurde. Auch in der 1.1., der „Hall of Fascination“, wird es ein sehr spannendes Uhrenareal geben, in das auch die Aussteller aufrücken, die bisher in der 2.0 waren. Für sie bedeutet dies eine deutliche Verbesserung. Zudem planen wir in der 1.1. eine Drei-Sterne-Gastronomie mit privat zu mietenden Suiten für exklusive Gäste. Außerdem können sich die Besucher hier auf eine spannende Ausstellung zu Vintage-Uhren freuen.

Was geschieht mit der Technik?

Diese zieht gemeinsam mit dem Packaging und den Länder-Pavillons in die Halle 4.

Sie sprachen eingangs von der Transformation hin zu einer Kommunikationsplattform. Dürfen wir künftig also auf mehr Kommunikation aus Basel hoffen?

Ja, das dürfen Sie in der Tat. Die Entwicklung läuft bereits: Wir verschicken momentan wöchentlich Newsletter an Medien, Aussteller und Händler mit Trends, Produkten und Interviews. Dies wird ab September noch intensiviert, zum Beispiel durch Marktberichte. In diesem Jahr haben wir ja bereits mit den Live-News, einem intelligenten ChatBot, begonnen. Via Messengerdiensten wurden alle Informationen direkt auf das Mobiltelefon der Besucher gesendet. Diese sehr innovative Form der Kommunikation werden wir verstärken und um weitere Services wie Ticketing ergänzen. Das ist die Kommunikation der Zukunft. Und dennoch werden wir mit der Messezeitung „Daily News“ auch ein klassisches Medium wieder auflegen – denn sie gehört einfach zur Baselworld dazu.

Das ist ja in der Tat ein ganzer Strauß an Innovationen.

(Lacht) Warten Sie mal ab, ich habe ja gerade erst angefangen.

www.baselworld.com


Präsentation in Idar-Oberstein und Pforzheim

Michel Loris-Melikoff wird Details des neuen Konzepts der Baselworld auch in den deutschen Schmuckzentren vorstellen.

Am 30. August ist er von 11 bis 14 Uhr im Parkhotel Pforzheim und am 31. August zur selben Uhrzeit in Idar-Oberstein.

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