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Größer und schöner

Vicenzaoro

Corrado Facco, Managing Director der Italian Exhibition Group (IEG), spricht im GZ-Interview über Wachstumsperspektiven der Goldschmiedemesse Vicenzaoro nach der Fusion von Rimini Fiera und Fiera di Vicenza, aus der die IEG – umsatzmäßig die zweitgrößte Messegesellschaft Italiens – hervorgegangen ist.

Haben sich aus dem Zusammenschluss der Messegesellschaften bereits Vorteile für die Vicenzaoro ergeben?

Nun, zum Zeitpunkt der Fusion von Rimini und Vicenza lief die Organisation der Vicenzaoro January 2017 schon auf vollen Touren, doch durch die Entstehung der IEG ist das Prestige der Messe zweifellos gestiegen. Bisher umfasst das Vicenzaoro-System bereits die beiden Messen in Italien, die Ausgabe in Dubai sowie die Veranstaltungen in Hongkong, Las Vegas und Mumbai – die IEG wird dieses System weiter ausbauen.

Wie wichtig ist es für die Vicenzaoro, einem der erfolgreichsten Messeveranstalter Italiens anzugehören?

Nun, eine Gruppe im Rücken zu haben, die nach den vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 123 Millionen und ein EBITDA von fast 23 Millionen Euro erwirtschaftet, katapultiert uns europaweit in eine andere Dimension. Auf diese Weise verfügen wir über bessere Chancen für Investitionen, neue Projekte und einen Ausbau der Auslandspräsenz.

Wird auch die Zusammenarbeit zwischen Vicenza und Arezzo weitergeführt, die ja 2016 zu einer Abstimmung des Messekalenders geführt hatte?

Durch die Gründung der IEG kann es jetzt sogar noch einen Schritt weiter gehen: Soeben haben wir mit der Messegesellschaft Arezzo eine strategische Vereinbarung über die Einführung einer einheitlichen Regie des italienischen Messesystems für die Schmuckwelt abgeschlossen. Das Management wird IEG übernehmen, die ab diesem Jahr auch Oroarezzo und Gold Italy in Arezzo organisieren wird. Damit haben wir die erste branchenweite Messeplattform Italiens geschaffen.

Stimmt es, dass IEG auch eine Börsennotierung plant?

Ja, wir arbeiten auf einen Börseneintritt im Frühjahr 2018 hin, wenn die Bilanz für das erste Geschäftsjahr vorliegt. Die Notierung ist ein wichtiger Ansatz zur Erweiterung des Aktionariats, dessen Beitrag Geschäftstätigkeit und Investitionsmöglichkeiten zusätzlich beflügeln wird, damit wir mit den großen internationalen Marktplayern konkurrieren können.

Welche Wachstumsperspektiven sehen Sie für die Vicenzaoro im Zeitraum 2017 bis 2018?

Trotz der unbeständigen internationalen Situation und der schleppenden Erholung auf unserem heimischen Markt gibt es durchaus vielversprechende Wachstumschancen. Ziel dieser zwei Jahre ist die Konsolidierung unserer jüngst erwiesenen Anziehungskraft auf neue Branchengrößen. Ich denke da beispielsweise an unser Capsule-Event „The Design Room“, an dem innovative Label teilnehmen, die auf traditionellen Messen normalerweise nicht zu finden sind. Wir verzeichnen auch ein gewisses Interesse seitens internationaler Marken, die Vicenzaoro als strategische Alternative zu europäischen Wettbewerbern in Betracht ziehen.

Text: Roberto Chilleri

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Jochen Müller wird 70

Geburtstag

Am morgigen Samstag, den 27. Februar feiert Jochen Müller, Präsident der „Diamant- und Edelsteinbörse Idar-Oberstein“,  seinen 70. Geburtstag. Dies ist ein willkommener Anlass, um die vielfältigen Verdienste eines der bedeutendsten Vertreter und Repräsentanten der hiesigen Schmuck- und Edelsteinindustrie Revue passieren zu lassen.

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Hälfte der Geschäfte bangt um Existenz

Handelsverband Deutschland (HDE)

Der derzeit geschlossene Einzelhandel fordert die Bundesregierung sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten dazu auf, den angekündigten Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown sehr zeitnah zu präsentieren. Der Handelsverband Deutschland (HDE) und die ihm zugehörigen Unternehmen erwarten einen realistischen Stufenplan, der die rasche Öffnung der Geschäfte ermöglichen soll. Wie schwierig die Lage für viele Händler im Lockdown ist, zeigt eine aktuelle HDE-Umfrage unter mehr als 2000 Händlern. Demnach sieht sich mehr als jedes zweite Unternehmen ohne weitere Hilfen in Insolvenzgefahr.

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GfK: Konsumklima stagniert

GfK-Studie

Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt sich im Februar uneinheitlich und wenig verändert. Die Konjunkturerwartung legt etwas zu, während Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung leichte Einbußen hinnehmen müssen. Folglich prognostiziert GfK für März 2020 einen Wert von 9,8 Punkten und damit 0,1 Zähler weniger als im Februar dieses Jahres (9,9 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Februar 2020.

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Schweizer Uhrenexporte wieder im Minus

Schweizer Uhrenexporte

Nach der Aufholjagd im zweiten Halbjahr 2020 musste die Schweizer Uhrenindustrie im Januar wieder einen herben Rückschlag hinnehmen. Laut dem Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie gaben die Ausfuhren zum Jahresauftakt um 11 Prozent nach.

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„Personal Shopping ist Schritt in richtige Richtung!“

Handelsverband Juweliere (BVJ)

Der Handelsverband Juweliere (BVJ) begrüßt die aktuelle Entscheidung des Ministerrats Rheinland-Pfalz zur Ermöglichung von „Personal Shopping" ab dem 1. März. Demnach können Handelsunternehmen nach vorheriger Termin-Vereinbarung Einzelberatungen für Mitglieder eines Hausstands in den Geschäftsräumen anbieten.

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Marco Tomasetta ist neuer Creative Director von Montblanc

Montblanc

Nicolas Baretzki, CEO von Montblanc, gibt die Ernennung von Marco Tomasetta zum Creative Director bekannt. Er übernimmt die Stelle am 1. März 2021.

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Indien beflügelt Goldnachfrage

Goldpreis

Die indischen Goldimporte starten stark ins neue Jahr, so Heraeus.

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ifo Geschäftsklima steigt

ifo Geschäftsklimaindex

Die Stimmung unter den Managern in Deutschland hat sich merklich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 92,4 Punkte gestiegen, nach 90,3 Punkten im Januar. Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage fielen positiver aus. Zudem sind die pessimistischen Stimmen mit Blick auf die kommenden Monate deutlich weniger geworden. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich trotz Lockdown robust, vor allem wegen der starken Industriekonjunktur.

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Geschäft geöffnet

Trauringschmiede

Die Trauringschmiede durfte ihren Hauptsitz in Köln unter Auflagen wieder öffnen.

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Lieblingsstücke sicher versenden

BJS Bertram Juwelier Service

Über den Kölner Dienstleister BJS kann man Wertpakete fünfstellig versichert verschicken. Mehr dazu von Ansprechpartnerin Anja Bertram und Geschäftsführer Peter Bertram.

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