Das Magazin für Schmuck und Uhren

Wirtschaft

Quelle: finanzen.net

| Wirtschaft

Goldpreis wieder auf Rekordkurs

Goldpreis

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran beflügelte auch den Goldpreis. In den ersten Wochen des neuen Jahres legte er deutlich zu und stieg in der Nacht auf den 8. Januar 2020 erstmals seit 2013 über die 1.600-Dollar-Marke. In Euro gerechnet konnte Gold gar ein neues Rekordhoch bei 1.443 Dollar erreichen. 

Die Preise kamen am Folgetag durch die Erholung der angespannten Lage zwar wieder etwas zurück. Experte Paul Schatz von Heritage Capital erwartet, dass die Goldrally dennoch weiter geht. „Ich denke, bis 2025 wird Gold bei mindestens 2.500 bis 3.000 Dollar pro Unze liegen", erklärte er gegenüber Yahoo Finance. Er rechnet also mit einem Plus von rund 60 bis 90 Prozent in den kommenden fünf Jahren. Mit ein Grund sind laut Thorsten Polleit, Chefvolkswirt der Degussa, auch die anhaltend niedrigen Zinsen: „Dies- und jenseits des Atlantiks bleiben sie niedrig beziehungsweise werden ihren Abwärtstrend fortsetzen – die Schuldenlasten sind längst zu groß geworden, als dass die Zinsen wieder steigen könnten. Im Jahr 2020 – einem Präsidentenwahljahr – ist es aus unserer Sicht zudem recht wahrscheinlich, dass die Fed dem politischen Druck erneut nachgibt und die Zinsen weiter senkt.“ Ein aus Sicht der Degussa wahrscheinliches Szenario ist, dass die Fed ihren Zins am 17.–18. März 2020 und am 9.–10. Juni 2020 um jeweils 0,25 Prozentpunkte absenkt wird. Schlechte Nachrichten also für Sparer. Schon jetzt erleiden die bei Banken gehaltenen Sicht-, Termin- und Sparguthaben eine reale (d. h. nach Abzug der Inflation) Null- oder gar Negativverzinsung. Für langfristig orientierte Anleger bietet es sich daher an, Gold anstelle von Termin- und Spareinlagen zu halten. Gold kann nicht durch die Zentralbankpolitik entwertet werden. Es trägt zudem auch kein Zahlungsausfallrisiko wie Bankguthaben. „Ganz wichtig an dieser Stelle: Der aktuelle Preis des Goldes (in US-Dollar wie auch Euro) ist aus unserer Sicht nach wie vor attraktiv, um Goldpositionen auf- und auszubauen“, sagt Thorsten Polleit.

Zurück

| Wirtschaft

Konjunkturprogramm hat nur beschränkte Wachstumswirkung

ifo Institut

Vom Konjunkturprogramm der Bundesregierung sind keine allzu großen Wachstumswirkungen zu erwarten. Der Wachstumsimpuls sei im Jahr 2020 mit voraussichtlich 30 Mrd. Euro deutlich kleiner als die damit verbundenen Kosten von 88 Mrd. Euro, so das Ifo-Institut.

Mehr >>

| Wirtschaft

Noch mehr Vielfalt bei Nextrade

Nextrade

Einkäufer sitzen mit Nextrade direkt an der Quelle: Mit einem einzigen Login können sie zu individuellen Konditionen bei hunderten Lieferanten von Top-Marken ordern – und das weltweit. Aufgrund des großartigen Erfolges in zehn europäischen Märkten erweitert der B2B-Marktplatz Nextrade sein internationales Portfolio um fünf weitere.

Mehr >>

| Wirtschaft

Preise sinken in der Coronakrise

ifo Institut

In Folge der Coronakrise senken viele Unternehmen die Preise. Der Grund dafür ist, dass die gesunkene Nachfrage für die Unternehmen schwerwiegender ist als Einschränkungen auf der Angebotsseite.

Mehr >>

| Wirtschaft

Schweizer Uhrenindustrie weiter auf Talfahrt

Schweizer Uhrenindustrie

Laut der jüngsten Statistik des Verbandes der Schweizerischen Uhrenindustrie FH ging es auch im Juni mit den Ausfuhren weiter abwärts. Das Minus lag bei 35 Prozent. Allerdings gebe es auch erste Anzeichen einer Erholung.

Mehr >>

| Wirtschaft

Weko: ETA darf freier agieren

WEKO

Die Schweizer Wettbewerbskommission „WEKO“ schließt den Fall ETA vorerst ab: Der zur Swatch Group gehörende Werkehersteller darf ab sofort ausgewählte Drittkunden mit Uhrwerken beliefern und muss keine Lieferverpflichtungen mehr einhalten.

Mehr >>

| Wirtschaft

Verluste bei der Swatch Group: 2300 Jobs weg, 260 Geschäfte geschlossen

Swatch Group

Die Halbjahresbilanz der Swatch Group für 2020 offenbart Dramatisches: Wegen der Corona-Krise hat man 327 Millionen Schweizer Franken Verlust gemacht. Zudem wurden 2300 Stellen abgebaut und 260 Geschäfte dauerhaft geschlossen.

Mehr >>

| Wirtschaft

40 Milliarden Euro Minus

HDE Konsumbarometer

Corona stoppt den Wachstum im Einzelhandel und führt zu zahlreichen Insolvenzen.

Mehr >>

| Wirtschaft

International versicherter Warenversand

Schwardt Versicherungsmakler

In Zeiten von Corona kommt dem Warentransport eine besondere Rolle zu. Branchenspezialist Schwardt bietet hierfür spezielle Deckungskonzepte.

Mehr >>

| Wirtschaft

Frequenz nähert sich Vor-Corona-Niveau

Besucherzahlen

Laut der Gesellschaft für Konsumforschung nähern sich die Besucherzahlen in den Einkaufsstraßen und -zentren wieder dem Vorkrisenniveau an.

Mehr >>

| Wirtschaft

Einbruch bei Platinnachfrage

Platinpreis

Durch das weltweite Herunterfahren der Industrie wird in diesem Jahr die Platinnachfrage einbrechen, so Heraeus.

Mehr >>