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Goldpreis vor Comeback?

Goldpreis

Die Euphorie an den Aktienmärkten über einen baldigen Impfstoff gegen Corona und steigende Realzinsen haben den Goldpreis im vergangenen Monat auf Talfahrt geschickt. Für eine baldige Erholung des Edelmetalls sprechen laut Heraeus allerdings die jüngste Dollarschwäche und die Jahreszeit.

Der Goldpreis ist wieder ein Opfer des starken Aktienmarktes geworden und hat im November kräftig um fast 6 Prozent verloren. Damit ist das Edelmetall auf das niedrigste Niveau seit Anfang Juli gefallen, außerdem wurde die wichtige Marke von 1.800 Dollar nach unten durchbrochen. Für die anhaltende Schwindsucht gibt es gute Gründe, wie die niedrige Inflation verdeutlicht. Die bei Investoren viel beachteten zehnjährigen US-Zinsen sind fast exakt seit dem jüngsten Goldhoch von Anfang August deutlich von 0,5 auf 0,9 Prozent gestiegen. Da bisher aber die Inflation noch nicht angesprungen ist, zieht gleichzeitig der Realzins, also Zinsen abzüglich Teuerungsrate, an. Steigende Realzinsen sind seit jeher kein gutes Umfeld für Gold. Das gelbe Edelmetall wirft keine Zinserträge ab und wird daher in dieser Situation vergleichsweise unattraktiv. Doch die Niedrigzinspolitik, die durch die Hilfen für die Corona-Krise weltweit erhalten bleiben dürfte, stützt wiederum den Goldpreis. Als Folge dieser Geldpolitik sind die kurzfristigen Geldmarktzinsen in vielen Ländern, aber auch die Renditen zahlreicher Anleihen, in den negativen Bereich gerutscht. Weltweit weisen derzeit Anleihen mit einem Rekordvolumen von knapp 17,5 Bio. Dollar eine negative Rendite auf. Da Gold keine Zinsen und damit auch keine negativen Zinsen erwirtschaften kann, verliert ein wichtiger Belastungsfaktor, der in den vergangenen Jahren noch gegen Gold gesprochen hat, an Bedeutung. Die Zeit hoher Zinsen ist passé. Die jüngste Schwächephase beim US-Dollar dürfte den Goldpreis langfristig stützen. Der Dollarindex, der die Performance des Greenback gegenüber anderen bedeutenden Währungen wie etwa dem Euro oder dem japanischen Yen misst, fiel auf das niedrigste Niveau seit dem Frühjahr 2018. Damit wird die Feinunze für zahlreiche ausländische Investoren günstiger, weshalb Dollar und Gold sich meist entgegengesetzt bewegen. Ohnehin bleiben die wesentlichen Taktgeber bei Gold bestehen: So haben die Corona-Maßnahmen der Regierungen und Notenbanken die weltweite Schuldensause massiv befeuert. Schon jetzt zeichnet sich eine anhaltende Niedrigzinspolitik ab, damit die bereits hohen Schulden vieler Länder nicht noch zu einer deutlich höheren Zinsbelastung führen. In der Folge sinkt der Wert des Geldes und zinslose Anlageklassen wie Gold dürften gefragt bleiben. Zudem bildete der Preis für das Edelmetall in den vergangenen sieben Jahren fast immer in der ersten Dezember-Hälfte ein Tief heraus und zeigte anschließend eine Erholung. Unter dem Strich bedeutet das: Bei 2.000 Dollar war Gold teuer und das Chance-Risiko-Verhältnis schlecht. Jetzt gut 300 Dollar tiefer ist die Stimmung schlecht, das Chance-Risiko-Verhältnis aber deutlich attraktiver. www.heraeus.com

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Lockdown spaltet Einzelhandel

Handelsverband Deutschland (HDE)

Die Lage im Einzelhandel bleibt weiterhin deutlich zweigespalten. Heute veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes für den Januar zeigen, dass sich vor allem der Online-Handel über erhebliche Umsatzsteigerungen freuen kann. Gleichzeitig erlebt insbesondere der vom Lockdown betroffene stationäre Modehandel einen historischen Einbruch. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert deshalb Verbesserungen bei der staatlichen Unterstützung und eine realistische und schnelle Öffnungsperspektive für die Branche.

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Indischer Silberschmuck bleibt gefragt

Gem & Jewellery Export Promotion Council (GJEPC)

Während der weltweiten Lockdowns stiegen Indiens Silberschmuckexporte von April bis Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 51% auf 1,53 Mrd. US-Dollar, berichtet das Gem & Jewellery Export Promotion Council (GJEPC). Der Export von Silberschmuck war eine der wenigen Ausfuhrkategorien, die in einer der schwierigsten Phase der Geschichte im positiven Bereich blieben.

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Jochen Müller wird 70

Geburtstag

Am morgigen Samstag, den 27. Februar feiert Jochen Müller, Präsident der „Diamant- und Edelsteinbörse Idar-Oberstein“,  seinen 70. Geburtstag. Dies ist ein willkommener Anlass, um die vielfältigen Verdienste eines der bedeutendsten Vertreter und Repräsentanten der hiesigen Schmuck- und Edelsteinindustrie Revue passieren zu lassen.

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Hälfte der Geschäfte bangt um Existenz

Handelsverband Deutschland (HDE)

Der derzeit geschlossene Einzelhandel fordert die Bundesregierung sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten dazu auf, den angekündigten Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown sehr zeitnah zu präsentieren. Der Handelsverband Deutschland (HDE) und die ihm zugehörigen Unternehmen erwarten einen realistischen Stufenplan, der die rasche Öffnung der Geschäfte ermöglichen soll. Wie schwierig die Lage für viele Händler im Lockdown ist, zeigt eine aktuelle HDE-Umfrage unter mehr als 2000 Händlern. Demnach sieht sich mehr als jedes zweite Unternehmen ohne weitere Hilfen in Insolvenzgefahr.

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GfK: Konsumklima stagniert

GfK-Studie

Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt sich im Februar uneinheitlich und wenig verändert. Die Konjunkturerwartung legt etwas zu, während Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung leichte Einbußen hinnehmen müssen. Folglich prognostiziert GfK für März 2020 einen Wert von 9,8 Punkten und damit 0,1 Zähler weniger als im Februar dieses Jahres (9,9 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Februar 2020.

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Schweizer Uhrenexporte wieder im Minus

Schweizer Uhrenexporte

Nach der Aufholjagd im zweiten Halbjahr 2020 musste die Schweizer Uhrenindustrie im Januar wieder einen herben Rückschlag hinnehmen. Laut dem Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie gaben die Ausfuhren zum Jahresauftakt um 11 Prozent nach.

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„Personal Shopping ist Schritt in richtige Richtung!“

Handelsverband Juweliere (BVJ)

Der Handelsverband Juweliere (BVJ) begrüßt die aktuelle Entscheidung des Ministerrats Rheinland-Pfalz zur Ermöglichung von „Personal Shopping" ab dem 1. März. Demnach können Handelsunternehmen nach vorheriger Termin-Vereinbarung Einzelberatungen für Mitglieder eines Hausstands in den Geschäftsräumen anbieten.

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Marco Tomasetta ist neuer Creative Director von Montblanc

Montblanc

Nicolas Baretzki, CEO von Montblanc, gibt die Ernennung von Marco Tomasetta zum Creative Director bekannt. Er übernimmt die Stelle am 1. März 2021.

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Indien beflügelt Goldnachfrage

Goldpreis

Die indischen Goldimporte starten stark ins neue Jahr, so Heraeus.

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ifo Geschäftsklima steigt

ifo Geschäftsklimaindex

Die Stimmung unter den Managern in Deutschland hat sich merklich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 92,4 Punkte gestiegen, nach 90,3 Punkten im Januar. Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage fielen positiver aus. Zudem sind die pessimistischen Stimmen mit Blick auf die kommenden Monate deutlich weniger geworden. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich trotz Lockdown robust, vor allem wegen der starken Industriekonjunktur.

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