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Goldpreis: Der Boom geht weiter

Goldpreis

Der Goldpreis bewegt sich über der 2.000-Dollar-Marke auf historisch hohem Niveau. Die Degussa Goldhandel rechnet sogar mit einem Kurs von 2.700 US-Dollar je Feinunze bis Mitte 2021. Der Grund: Die Sorge vor Instabilitäten des Finanzsystems nimmt zu.

Von ganz entscheidender Bedeutung für den Goldpreisboom laut Degussa Goldhandel Chefvolkswirt Thorsten Polleit ist die weltweite Geldpolitik: Die Zentralbanken setzen ihre inflationäre Geldpolitik fort, und die anschwellenden Geldmengen treiben die Güterpreise – die Konsumgüter- als auch die Vermögenspreise – in die Höhe. Eine Abkehr von dieser Geldpolitik, die die Kaufkraft der Währungen herabsetzt, ist nicht in Sicht – und das erhöht die Goldnachfrage. Auf den Zinsmärkten bauen sich zudem Spekulationen auf, die US-Zinsen könnten – ähnlich wie im Euroraum – ebenfalls auf beziehungsweise unter die Nulllinie fallen. In den letzten Tagen sind die ohnehin bereits sehr niedrigen US-Zinsen noch weiter gefallen, ebenso, wie die Renditen von 10-jährigen US-Staatsanleihen. Thorsten Polleit: „Wir halten es für sehr wahrscheinlich, dass der Preisboom bei den Edelmetallen weitergeht, insbesondere bei Gold und Silber. Vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse kann der Goldpreisanstieg kurzfristig sich durchaus noch bis etwa 2.200 US-Dollar je Feinunze fortsetzen, der Silberpreis bis auf knapp 29 Dollar – ohne dass eine ´Blase´ zu diagnostizieren wäre. Setzt sich die starke Geldmengenausweitung fort, und fallen dabei die Zinsen weiter, ist ein Goldpreis von 2.700 US-Dollar bis Mitte 2021 aus unserer Sicht wahrscheinlich.“ www.degussa-goldhandel.de

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ifo Institut: Firmen erwarten Normalisierung in 11 Monaten

ifo Institut

Die deutschen Unternehmen erwarten erst in durchschnittlich 11,0 Monaten eine Normalisierung ihrer eigenen Geschäftslage. Das ist das Ergebnis der aktuellen ifo Konjunkturumfrage vom Juli.

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Alrosa findet den größten naturfarbenen Diamanten aller Zeiten

Bergbaukonzern Alrosa

Der russische Bergbaukonzern Alrosa hat in der Ebelyakh-Mine in Jakutien einen 236 ct. großen naturfarbenen Diamanten ausgegraben. Das gelbbraune Exemplar sei der größte Rohdiamant in natürlicher Farbe, der jemals in Russland gefunden wurde.

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Goldangebot sinkt

Goldangebot

Das Gesamtangebot von Gold sank in der ersten Jahreshälfte um 2% auf 2.192 t. Dem World Gold Council WGC zufolge sank die Produktion der Minen um 5% auf 1.604 t (und damit den niedrigsten Halbjahreswert seit 2014), während das Recycling ebenfalls in einer ähnlichen Größenordnung zurückging.

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Silber auf 7-Jahres-Hoch

Silberpreis

Der Silberpreis setzte vergangene Woche seinen Anstieg fort und erreichte mit 29 $/oz ein Sieben-Jahres-Hoch, so Heraeus.

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Chinesen fragen Platinschmuck nach

Platinum Guild International PGI

Dem jüngsten „Insight“-Bericht der Platinum Guild International PGI zufolge ist China der vielversprechendste Absatzmarkt für Platinschmuck. Auch wenn die Verkaufszahlen der ersten Jahreshälfte ein anderes Bild zeichnen, so Heraeus.

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Goldpreis: Gegenwind durch US-Dollar?

Goldpreis

Möglicherweise ist der Goldpreis durch das außerordentliche Momentum auf ein zu hohes Niveau angestiegen, berichtet Heraeus. Vor allem der derzeit schwache US-Dollar sei die Ursache. Das könne sich schon bald ändern.

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Firmen rechnen mit Einschränkungen für weitere 8,5 Monate

ifo Konjunkturumfrage

Die deutsche Wirtschaft rechnet wegen Corona mit einer Einschränkung des öffentlichen Lebens für weitere 8,5 Monate. Das ist das Ergebnis einer Sonderfrage in der ifo Konjunkturumfrage vom Juli.

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Nomos Glashütte: Neuer Geschäftsführer für Vertriebsmarketing

Nomos Glashütte

Neue Struktur für die Kommunikation von Nomos Glashütte: Ihre Kreativ- und Designabteilung Berlinerblau aus Berlin wird sich künftig auf das Vertriebsmarketing der sächsischen Marke konzentrieren. Dafür erhält die Unternehmenstochter von Nomos einen neuen Geschäftsführer: Rainer Schilling übernimmt die Leitung von Berlinerblau.

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Genfer Uhrensalon: Fabienne Lupo verlässt FHH

Genfer Uhrensalon

15 Jahre lang war sie Präsidentin und CEO der Fondation de la Haute Horlogerie (FHH) und hat erfolgreich Projekte auf den Weg gebracht – nun verlässt Fabienne Lupo die Stiftung.

 

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Goldpreis: Der Boom geht weiter

Goldpreis

Der Goldpreis bewegt sich über der 2.000-Dollar-Marke auf historisch hohem Niveau. Die Degussa Goldhandel rechnet sogar mit einem Kurs von 2.700 US-Dollar je Feinunze bis Mitte 2021. Der Grund: Die Sorge vor Instabilitäten des Finanzsystems nimmt zu.

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