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Goldpreis auf Allzeithoch

Goldpreis

Die Nachfrage von Investoren ließ den Goldpreis in den meisten Währungen (außer dem US-Dollar) auf ein Allzeithoch ansteigen, wie Heraeus berichtet.

Die beispiellosen, weltweit von Zentralbanken und Regierungen gesetzten geld- und fiskalpolitischen Stimuli ließ die Goldnachfrage der Anleger ansteigen, da auf den Finanzmärkten eine Liquiditätsschwemme herrscht. Die globalen Bestände der Gold-ETFs sind auf ein Allzeithoch von 97,3 Mio. Unzen (3.026,4 t) angestiegen. Der Spotpreis für Gold notiert noch immer etwa 10 $/oz unterhalb des Futurespreises. Es bestehen große Bedenken bezüglich der Verfügbarkeit von Goldbarren mit einem Gewicht von 100 Unzen (ca. 3,1 kg) sowie 1 kg. Diese Goldbarren können zur Erfüllung von Shortpositionen aus Termingeschäften an der US-Börse CME verwendet werden. In den USA und Europa übersteigt die Nachfrage nach Anlageprodukten die Produktionskapazitäten, was zu höheren Preisaufschlägen führt. Die Schweizer Raffinerien haben den Betrieb wieder aufgenommen, doch bis die volle Produktionskapazität wieder erreicht ist, wird es dauern. Zudem ist der für den Transport von Edelmetallen erforderliche Flugverkehr noch immer eingeschränkt. Andernorts bleibt die physische Goldnachfrage durchwachsen: In Indien, dem zweitgrößten Verbrauchermarkt für Gold, herrscht weiterhin Ausgangssperre, die lokale Goldindustrie ist zum Erliegen gekommen. In China belief sich das Handelsvolumen von Gold an der Shanghai Gold Exchange im März auf 335 t, was zwar 39% niedriger ist als im Vorjahreszeitraum, aber 130% höher als im Februar. Dominiert wird das Marktgeschehen von der Auflösung von Long-Positionen, was lokale Abschläge von 3-4% zur Folge hat. Kurzfristig dürfte die Investorennachfrage weiterhin die geringere Schmucknachfrage ausgleichen. Der Silberpreis verzeichnete analog zum Goldpreis ebenfalls einen Anstieg und entwickelte sich während der Erholung in der vergangenen Woche besser als der Goldpreis. Wenn die Preise fallen, dürfte der Silberpreis jedoch erneut hinter den Goldpreis zurückfallen. www.heraeus.com

 

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Bargeld lacht

Einzelhandel

72,9 Prozent der Transaktionen im deutschen Einzelhandel sind 2019 bar erfolgt, berichtet das Einzelhandelsinstitut EHI.

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Einzelhandel wächst wieder

Einzelhandel

Laut den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes Destatis hat sich der Einzelhandel im Mai erholt. Doch nicht alle Segmente profitierten vom Ende des Lockdowns.

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Übernahmepoker um MCH Group?

MCH Group

Seit einigen Wochen sucht die angeschlagene Messegesellschaft MCH Group, Betreiber der Baselworld und der Art Basel, einen Investor im Rahmen einer Kapitalerhöhung. Nun kamen gleich drei Namen ins Spiel, die Interesse zeigten: Die Schweizer Investorin Annette Schömmel und der australische Medienunternehmer James Murdoch sowie der Hongkonger Milliardär Adrian Cheng.

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Umstellung auf starke Kundenauthentifizierung

Kundenauthentifizierung

Jede Schonfrist hat ein Ende. Bei der Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen zur starken Kundenauthentifizierung ist der 31. Dezember 2020 Stichtag: Danach werden hierzulande keine Kartenzahlungen ohne zusätzliche Sicherheitsverfahren mehr genehmigt. Für Onlinehändler und andere Betreiber von Webseiten mit Kartenzahlungsmöglichkeit wird es daher höchste Zeit, ihre Plattformen an die neuen Vorgaben anzupassen.

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Mehr als die Hälfte der Deutschen nutzen Internet-Telefonie

Kommunikation

Schon vor der Corona-Krise hat laut Statistischem Bundesamt (Destatis) jede zweite Person in Deutschland per Videochat oder Telefonie über das Internet kommuniziert.

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Aufstieg aus dem Corona-Tal

ifo Institut

Das ifo Institut erwartet für die deutsche Wirtschaft einen Aufstieg aus dem Corona-Tal. Nachdem die Wirtschaftsleistung im ersten Vierteljahr um 2,2 Prozent zurückgegangen ist und 11,9 Prozent im zweiten Quartal, sieht das ifo Institut ein Wachstum von 6,9 Prozent im dritten und von 3,8 Prozent im letzten Vierteljahr.

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Gold als sicherer Hafen

Goldpreis

Die zunehmend risikoaversen Investoren suchen Zuflucht in Gold als sicherem Hafen, nachdem Berichte über steigende Coronavirus-Infektionszahlen in den USA und Asien zu einem Einbrechen der Aktienkurse führten, schreibt Heraeus.

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GfK: Verbraucher erwachen aus Schockstarre

Konsumklima

Die zügige Öffnung von Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland lässt Verbraucher den Corona-Schock mehr und mehr vergessen, teilt die Gesellschaft für Konsumforschung GfK aus Nürnberg mit.

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Geldmenge treibt Goldpreis

Kommentar

Die ausufernde Geldmengenmehrung der EZB wird den Goldpreis weiter zu neuen Höchstständen treiben, ist Thorsten Polleit, Chefvolkswirt der Degussa Goldhandel überzeugt, wie er in einem Kurzkommentar schreibt.

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„Der Creditoren-Verein Pforzheim bleibt wichtiger Partner“

Creditoren-Verein

Der Creditoren-Verein lud Mitte Juni im Sparkassen-Turm zur Mitgliederversammlung ein. Ein Ergebnis ist, dass der Gläubigerschutzverein weiterhin das Vertrauen seiner Mitglieder besitzt und in Corona-Zeiten wichtiger denn je ist.

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