Das Magazin für Schmuck und Uhren

Wirtschaft

| Wirtschaft

Goldkurs beflügelt Altgoldgeschäft

Goldpreis

Der seit Monaten vergleichsweise hohe Goldkurs hat bei der Degussa Goldhandel unmittelbare Auswirkungen auf das Ankaufsgeschäft, berichtet der Frankfurter Spezialist. 

So beobachtet das Unternehmen eine bundesweit kontinuierlich steigende Anzahl der Kunden, die ihre Goldprodukte – wie beispielsweise nicht genutzten Schmuck, alte Barren oder Münzen, Dentalgold oder geerbte Edelmetalle – an die Degussa verkaufen. Die meisten Altgoldverkäufer machen ihre Stücke dabei zu barem Geld, einige tauschen diese aber auch direkt in neue Anlagebarren oder Münzen aus Gold und Co., weil sie auf ein Investment in den „sicheren Hafen“ setzen. Markus Ragg, Geschäftsführer der Degussa für den Bereich Handel: „Viele unserer Kunden schätzen die derzeitige Situation als günstigen Zeitpunkt ein, um Altgold zu barem Geld zu machen. Dazu trägt sicherlich die derzeit als unsicher empfundene Lage – sowohl wirtschaftlich als auch finanzpolitisch – bei. Zahlreiche Kunden wollen oder müssen sogar den hohen Goldpreis nutzen und Liquidität schaffen.“ Die Degussa sieht es als wahrscheinlich an, dass sich die Nachfrage im Goldankaufsbereich auch mittelfristig weiter verstärken wird. Dies im Zuge der Unsicherheiten auf den internationalen Finanzmärkten und auch in Verbindung mit den Eventualitäten rund um die Präsidentschaftswahlen in den USA im November 2020. Darüber hinaus werden auch die anhaltenden „Corona-Auswirkungen“ auf Firmen und Arbeitnehmer bei vielen der Betroffenen zu  Liquiditätsengpässen führen.  Auch die weitere Goldpreisentwicklung sieht die Degussa mittel- und langfristig auf einem tendenziell hohen Niveau. Die global befolgte Geldpolitik der Zentralbanken die Geldmengen zu vermehren, spricht dafür, dass Gold gegenüber den ungedeckten Währungen stetig aufgewertet wird. Hinzu kommen die Negativzinsen auf Spareinlagen oder die teilweise Volatilität der Aktienmärkte. Weil physisches Gold nicht beliebig vermehrt und dadurch entwertet werden kann, stellt es für viele Anleger eine „Vermögens-Versicherung“ in ihrem Portfolio dar. Aufgrund der steigenden Nachfrage hat die Degussa kürzlich zwei weitere „Altgoldzentren“ in Berlin (Fasanenstraße 69) und in Düsseldorf (KÖ Galerie) eröffnet. Bisher hat das Unternehmen bereits in München, Hamburg und Frankfurt eigens auf den Ankauf spezialisierte Standorte angeboten.

www.degussa-goldhandel.de

 

 

Zurück

| Wirtschaft

Konsumenten sparen nicht bei Geschenken

GfK

Die Verbraucher in Deutschland planen dieses Jahr durchschnittlich 330 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben, so die GfK.

Mehr >>

| Wirtschaft

15 Prozent der deutschen Firmen existenzgefährdet

Wirtschaft

Die Coronakrise ist für 15 Prozent der deutschen Unternehmen existenzbedrohend. Das erklärten sie in der Konjunkturumfrage des ifo Instituts im November.

Mehr >>

| Wirtschaft

Sicherer Hafen verliert an Reiz

Goldpreis

Nach weiteren hoffnungsvollen Berichten über Fortschritte bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus in der vergangenen Woche gab der Goldpreis weiter nach und sank auf ein Vier-Monats-Tief, berichtet Heraeus.

Mehr >>

Foto: Zivica Kerkez/Shutterstock

| Wirtschaft

Händler bangen um das Weihnachtsgeschäft

HDE-Umfrage

Viele Einzelhändler gehen mit bangen Erwartungen an das Weihnachtsgeschäft in die Adventszeit. Das zeigt eine aktuelle Trend-Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Demnach geht mehr als die Hälfte der Befragten für den Dezember von deutlich weniger Kunden und sinkenden Umsätzen aus.

Mehr >>

| Wirtschaft

Handel fordert Sonntagsöffnungen

Einzelhandel

Mit Blick auf die heutige Wirtschaftsministerkonferenz der Bundesländer fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) Unterstützung für den aktuell unter Umsatzverlusten leidenden innerstädtischen Einzelhandel.

Mehr >>

| Wirtschaft

Warnung wegen vermehrten Einbruchdiebstählen

Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V.

In den letzten Wochen verzeichnet die Branche eine massive Zunahme an Einbruchdiebstählen und versuchten Einbruchdiebstählen. Darauf weist der Handelsverband Juweliere (BVJ) in Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Versicherungsmakler Dr. E. Wirth & Co. hin. Juwelieren wird empfohlen, die Sicherheitsmaßnahmen des Unternehmens mit gesteigerter Wachsamkeit zu verfolgen.

Mehr >>

| Wirtschaft

Lockdown geht in die Verlängerung: Schwarzer Freitag für die Branche?

Kommentar

Der Bund-Länder-Beschluss, den Teil-Lockdown zu verlängern und weitere Beschränkungen – insbesondere für den Handel – in Kraft zu setzen, stößt auf Kritik. Zu Recht, findet Axel Henselder, Mitglied der GZ-Chefredaktion.

Mehr >>

| Wirtschaft

Die zweite Welle trifft Konsumklima hart

Konsumklima

Der Lockdown light hat die Verbraucherstimmung im November laut der neuesten Konsumklimastudie der Gesellschaft für Konsumforschung Nürnberg GfK spürbar gedämpft. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung müssen – wie schon im Vormonat – Einbußen hinnehmen.

Mehr >>

| Wirtschaft

Verlängerung der Einschränkungen verschärft Lage

Corona-Krise

Der Handelsverband Deutschland (HDE) passt nach der Entscheidung zur Verlängerung des Lockdown light seine Prognose für das Weihnachtsgeschäft an. Zwar geht der Verband nach wie vor von einem Gesamtumsatz Im Handel von 104 Milliarden Euro für November und Dezember aus, es verschieben sich aber viele Einkäufe in den Online-Handel.

Mehr >>

| Wirtschaft

Strategien gegen die Kaufunlust

Einzelhandel

Der Shutdown Light hat die Haupteinkaufsstraßen der Republik verwaisen lassen. Laut dem Einzelhandelsverband HDE liegen die Frequenzen um 40 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Was tun?

Mehr >>