Das Magazin für Schmuck und Uhren

Wirtschaft

| Wirtschaft

Goldanleger setzen auf Sicherheit

Gold

Heraeus hat 1700 Frauen und Männer in Deutschland zum Thema Gold in Zeiten der Corona-Krise befragt. Die Teilnehmer erwarten weiter steigende Notierungen und sind daher sehr zufrieden mit ihren Investments. 

Für die meisten deutschen Goldanleger ist Sicherheit wichtiger als Rendite. So steht Gold nach Ansicht von zwei Dritteln der durch Heraeus Befragten für Werterhalt. Knapp 63 Prozent sehen in dem Edelmetall einen „sicheren Hafen“ in turbulenten Corona-Zeiten, wie aus einer Umfrage des Hanauer Edelmetallhändlers Heraeus hervorgeht. Dabei wurden im Juli rund 1700 Frauen und Männer befragt. Knapp die Hälfte schätzt Gold als Inflationsschutz angesichts milliardenschwerer Konjunkturpakete in Europa und den USA. "Die Märkte werden derzeit mit Liquidität geflutet, daher fürchten viele Anleger mittelfristig steigende Verbraucherpreise“, sagt Edelmetall-Experte Alexander Zumpfe von Heraeus. Angesichts der Corona-Krise haben 44 Prozent ihre Anlagestrategie geändert – besonders Gold profitierte von diesen Umschichtungen. Neun von zehn Befragten sind mit ihrer Goldanlage zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Das überrascht nicht: Schließlich hat sich das Edelmetall seit Jahresbeginn in der Spitze um mehr als 36 Prozent verteuert und mit 2072 Dollar sogar einen neuen Rekord erzielt. Die Börsen gerieten hingegen zeitweise massiv unter Druck. Offenbar ist das Thema Vermögensaufbau weiterhin eher ein Thema für Männer: Nur 15 Prozent der Befragten sind Frauen. Dabei ist über die Hälfte der Befragten älter als 50 Jahre. Die Aussichten für Gold sehen die meisten Befragten unverändert positiv. Über die Hälfte geht davon aus, dass sich das Edelmetall in den kommenden zwölf Monaten besser entwickeln wird als Aktien, Immobilien oder andere Rohstoffe. Skeptischer bewerten die Befragten dagegen die Aussichten für die heimische Konjunktur. So befürchten 85 Prozent, dass die deutsche Wirtschaft länger als zwölf Monate brauchen wird, um sich von der Corona-Krise zu erholen. Auch im Jahr 2020 sind die deutschen Goldanleger traditionell unterwegs. Fast drei Viertel der Befragten besitzen Barren, 59 Prozent haben Münzen. Wertpapiere wie ETFs oder Zertifikate spielen bei den Befragten indes kaum eine Rolle. Knapp 36 Prozent lagern ihr Gold noch zuhause, obwohl die Kosten für die professionelle Einlagerung überschaubar sind: Bei Anbietern wie heraeus-gold.de fallen hierfür normalerweise 0,5 Prozent des Eurowertes an. Bis zum Jahresende ist die Lagerung derzeit sogar kostenlos. 45 Prozent der Befragten bevorzugen das Bankschließfach, lediglich 21 Prozent setzen auf die Sammelverwahrung beim Händler. Zugleich spielt das Internet beim Goldkauf eine immer wichtigere Rolle. Nur sechs Prozent haben beim Online-Kauf gar kein Vertrauen. Hingegen nutzen rund 80 Prozent das Internet für den Golderwerb.

www.heraeus-gold.de

 

Zurück

| Wirtschaft

ifo Geschäftsklimaindex gefallen

Geschäftsklimaindex

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 90,1 Punkte gefallen, nach 92,2 Punkten im Dezember. Die Unternehmer beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter als im Vormonat. Auch ihre Erwartungen fielen pessimistischer aus. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft vorläufig beendet.

Mehr >>

| Wirtschaft

Proteste zeigen Wirkung

Einzelhandel

Die Proteste des Handels gegen die Corona-Politik, insbesondere die schleppend anlaufenden Hilfen zeigen Wirkung. Der HDE forderte wiederholt mehr Tempo: Der vom Shutdown betroffene Einzelhandel verliere an jedem geschlossenen Verkaufstag im Januar durchschnittlich 600 Millionen Euro Umsatz.

Mehr >>

| Wirtschaft

Längerer Lockdown lässt Wirtschaft stagnieren

ifo Institut

Durch die Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar dürfte die Wirtschaft im ersten Vierteljahr stagnieren. Das geht aus neuesten Schätzungen des ifo Instituts hervor.

Mehr >>

| Wirtschaft

Florian Henkel zieht sich von Clarity & Success zurück

Clarity & Success

Der Erfinder eines der erfolgreichsten Warenwirtschaftssysteme für Juweliere verkündete Anfang des Jahres einen Ausstieg aus dem Unternehmen.

Mehr >>

| Wirtschaft

Lockdown-Verlängerung: HDE fordert schnelle Hilfen

Handelsverband Deutschland (HDE)

Angesicht der beschlossenen Verlängerung des Lockdowns mahnt der Handelsverband Deutschland (HDE) jetzt die schnelle Umsetzung der Verbesserungen bei der staatlichen Überbrückungshilfe an.

Mehr >>

| Wirtschaft

Schmuckgoldnachfrage schwächelt

Goldnachfrage

Die physischen Goldabrufe von der Shanghai Gold Exchange sind auf das tiefste Niveau seit acht Jahren gefallen, meldet Heraeus.

Mehr >>

| Wirtschaft

MCH Group: CEO Stadlwieser wirft das Handtuch

MCH Group

Nach nicht mal zwei Jahren reicht der Chef der MCH-Group, Bernd Stadlwieser, die Kündigung ein. „Unterschiedliche Vorstellungen“ zwischen ihm und Teilen des Verwaltungsrats hätten laut einem offenen Schreiben von Stadlwieser zu diesem Schritt am vergangenen Freitag geführt.

Mehr >>

| Wirtschaft

Zeit, Süddeutsche, Welt, Handelsblatt, RTL u.a. berichten

Brandbrief

Der am Montag an die Bundeskanzlerin Angela Merkel verschickte offene Brief der GZ stieß auf ein enormes Medienecho. 264 Branchenangehörige hatten die Petition unterschrieben, welche die Wiedereröffnung der Geschäfte und schnelle Finanzhilfen für den Handel forderte.

Mehr >>

| Wirtschaft

Brandbrief an die Kanzlerin ist raus

Offener Brief

Die GZ hat eine Petition gestartet, die in einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidenten der Länder mündet. 264 Branchenangehörige haben das Schreiben, welches ein Ende des Lockdowns zum 1. Februar sowie ein schnelles, unbürokratisches Anlaufen der versprochenen Finanzhilfen fordert, innerhalb von wenigen Tagen unterschrieben.

Mehr >>

| Wirtschaft

Uhren und Schmuck im Krisenmodus

IFH Köln

Der neue Branchenfokus Schmuck und Uhren des Instituts für Handelsforschung IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung betrachtet den Markt, seine Entwicklung, Warengruppen und Vertriebswege und gibt zudem eine Prognose bis 2025 und zeigt: Das letzte Jahrzehnt im Schmuck- und Uhrenmarkt war von einer Aufholjagd geprägt, die seines gleichen sucht.

Mehr >>