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Gold und der Wahlausgang in den USA

Goldpreis

Der Goldpreis steigt gewöhnlich vor US-Wahlen an, bevor er zur Amtseinführung des Präsidenten im Januar wieder nachgibt, so die Beobachtungen von Heraeus. 

Bidens wirtschaftspolitisches Programm beinhaltet eine Anhebung der Unternehmenssteuern von 21% auf 28% - ein möglicher Wahlsieg von ihm im November könnte eine Kapitalverlagerung weg von Aktien und hin zu sicheren Anlagen wie Gold und Anleihen bewirken. Die Haushaltspläne von Biden sehen im Falle eines Wahlsiegs über das kommende Jahrzehnt weitere Staatsausgaben in Höhe von 7,3 Billionen US-Dollar vor, wovon der Großteil auf seine Amtszeit als Präsident entfiele. Bereits heute übersteigt die Staatsverschuldung der USA das Bruttoinlandsprodukt, sodass Bidens Pläne den stetig steigenden Schuldenberg weiter vergrößern würden. Sollte die steigende Verschuldung einen schwächeren US-Dollar zur Folge haben, bietet dies dem Goldpreis weiteres Aufwärtspotenzial. Ungeachtet des Wahlausgangs im November wird in den USA das makroökonomische Umfeld schwach sein, wovon Gold profitiert. Es ist kein Impfstoff in Aussicht und die wirtschaftliche Erholung der USA erscheint bisher labil – die daraus resultierenden Risiken führen zu einem Aufwärtspotenzial für die Nachfrage nach Gold als sichere Anlageklasse. Obgleich sowohl Republikaner als auch Demokraten sich über das Erfordernis weiterer fiskalpolitischer Stimuli einig sind, ist eine Übereinkunft in nächster Zeit unwahrscheinlich. Ein Großteil der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten ist bereits im Goldpreis eingepreist – diese könnten sich jedoch verstärken, je näher der Wahltag rückt, was die Attraktivität von Gold steigert. Zurück zu physischen Goldnachfrage: Der weltweit zweitgrößte Goldmarkt Indien verzeichnet eine Zunahme der Verbrauchernachfrage. Dem World Gold Council zufolge verzeichnete die indische Nachfrage nach Barren und Münzen Anfang August einen Anstieg, die Schmuckhändler in Kerala berichteten allerdings einen im Vorjahresvergleich um 40-50% geringeren Absatz anlässlich des hinduistischen Erntedankfestes Onam am 31. August, das als glückbringender Tag für Goldkäufe gilt. Die offiziellen indischen Goldeinfuhren erreichten mit 58,5 Tonnen im August ihr bisheriges Jahreshoch, liegen damit allerdings noch immer 63% unterhalb ihres Vorjahresniveaus (Quelle: Indisches Handels- und Industrieministerium). Die Nachfrage der Großhändler dürfte sich im Vorfeld der Hochzeits- und Festsaison im vierten Quartal verbessern. Zwischen Juni und August lagen die Niederschlagsmenge und Ernte über dem Durchschnitt, was zu einem Einkommensanstieg der Landbevölkerung und somit einer höheren Goldnachfrage führen dürfte. Dennoch dürften die kumulierten Nachfrageeinbußen der ersten Jahreshälfte nicht mehr aufholbar sein. Für die Verbrauchernachfrage wird gegenüber dem 2019 erreichten Rekordniveau von 690,4 Tonnen ein deutlicher Rückgang prognostiziert (Quelle: World Gold Council).

www.heraeus.com

 

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Teil-Lockdown verdirbt Weihnachtsgeschäft

Weihnachtsgeschäft

Die unterschiedlichen Umsatzentwicklungen zwischen dem wachsenden Online-Handel und den stationären Innenstadthändlern setzen sich auch im Weihnachtsgeschäft fort. Zwar geht der Handelsverband Deutschland (HDE) für die letzten beiden Monate des Jahres von einem Umsatzplus von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus, das Gros des Wachstums entfällt dabei aber auf den Online-Handel sowie Branchen wie Möbel, Baumärkte und Lebensmittel.

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Neue Führungskraft im Ausbildungszentrum der DGemG

DGemG

Die Deutsche Gemmologische Gesellschaft (DGemG) teilt mit, dass Dr. Tom Stephan zum stellvertretenden Leiter des Ausbildungszentrums der Institution aufgestiegen ist.

 

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HDE sieht faktischen Lockdown für den Einzelhandel

Handelsverband Deutschland

Der Handelsverband Deutschland (HDE) macht deutlich, dass infolge der Beschlüsse zum Herunterfahren des öffentlichen Lebens viele Handelsunternehmen auf die zugesagte staatliche Hilfe angewiesen sind.

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Profitiert Gold von der US-Wahl?

Gold

Die Hängepartie bei der US-Präsidentschaftswahl sorgt für Nervosität an den Märkten - Aktien verbuchten starke Kursschwankungen. Der "sichere Hafen" Gold konnte hiervon zunächst nicht profitieren und fiel in der Wahlnacht bis auf 1.882 US-Dollar je Unze berichtet Heraeus.

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Was sagt die Branche?

Lockdown Nr. 2

Mit einschneidenden Maßnahmen reagiert die Politik auf die Entwicklungen in der Corona-Krise. Wir haben Hersteller, Juweliere und Verbandsvertreter gefragt, wie sie die Situation und die Folgen einschätzen.

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Goldnachfrage sinkt

Gold

Trotz eines erheblichen Anstiegs der Investmentnachfrage dürfte die Goldnachfrage in diesem Jahr deutlich stärker zurückgehen als das Angebot, so Heraeus.

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Rosenkrieg zwischen LVMH und Tiffany beendet

LVMH und Tiffany

Der Krieg zwischen LVMH und Tiffany & Co. ist beendet. Es wurde vereinbart, den Übernahmepreis um 400 Millionen US-Dollar gegenüber dem Angebot aus dem letzten Jahr von 16,2 Milliarden US-Dollar zu senken. Beide Akteure haben hier deutlich an Ansehen in der Branche verloren.

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Steht ein harter Winter für die Weltwirtschaft bevor?

Kondratjew-Zyklus

Der Kondratjew-Zyklus ist ein 50 bis 60 Jahre dauernder Wirtschaftszyklus analog zu den Jahreszeiten, der mit dem Winter in einer Deflation endet. Heraeus befürchtet, dass diese Phase nun  erreicht sei. Das würde den Goldpreis weiter beflügeln.

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Lockdown light beendet Erholung

ifo Institut

Der von der Regierung beschlossene Lockdown wird den Anstieg der Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2020 deutlich bremsen. Das ergeben Überschlagsrechnungen des ifo Instituts.

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Corona-Pandemie verdirbt die Stimmung

HDE-Konsumbarometer

Das HDE-Konsumbarometer zeigt für den November eine Verschlechterung der Verbraucherstimmung an. Nach dem Erholungsprozess in der Folge des ersten Corona-Lockdowns sinkt der Index damit zum ersten Mal ab. Die Verbraucher sind aufgrund der steigenden Infektionszahlen und wachsender Unwägbarkeiten auf dem Arbeitsmarkt verunsichert.

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