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Gold hat noch Potenzial nach oben

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Weitere geldpolitische Maßnahmen der Zentralbanken könnten Gold unterstützen, berichtet Heraeus.

Da die Zentralbanken die derzeitige Inflationsrate als zu niedrig betrachten und eine höhere anvisieren, könnten sie zusätzlich Maßnahmen einleiten, sollte ein Wiederanstieg der Corona-Infektionen die wirtschaftliche Erholung bremsen. In der Eurozone lag die Inflation im August bei -0,2% (Vorjahresvergleich) – sie hat jedoch nach Mario Draghis Ausspruch „Whatever it takes“ von 2012 kaum mehr die Nähe der 2%-Zielmarke erreicht. Die US-Notenbank Federal Reserve hat sich nun ebenfalls eine durchschnittliche Inflationsrate von 2% zum Ziel gesetzt, was jedoch impliziert, dass vorübergehend auch höhere Inflationsraten zugelassen werden. Allerdings hat jedoch auch in den USA die mit dem Verbraucherpreisindex (PCE) gemessene Inflation seit 2012 kaum die 2%-Marke überschritten. Angesichts der bereits heute äußerst niedrigen Leitzinsen und den durch die Anleihekäufe stark aufgeblähten Bilanzen gehen den Zentralbanken die Instrumente aus – möglicherweise ist in Zukunft noch mehr Kreativität gefragt. Der Goldpreis befindet sich, wie nach starken Preisanstiegen üblich, noch immer in einer Konsolidierungsphase. Vor Erreichen seines Rekordhochs im August hatte der Goldpreis innerhalb von nur zwei Monaten mehr als 300 $/oz zugelegt. Er könnte sich nun einige Zeit seitwärts bewegen, aber letztlich bleibt das Marktumfeld weiter positiv für einen weiteren Anstieg. www.heraeus.com

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