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Gold-ETFs treiben Nachfrage

Goldpreis

Im dritten Quartal 2019 belief sich die weltweite Goldnachfrage auf 1.107,9 Tonnen, ein Anstieg von 3% gegenüber dem Vorjahresquartal. Das teilte das World Gold Council WGC jüngst mit. 

Die Nachfrage der Gold-ETFs verzeichnete einen Zuwachs von 258,2 Tonnen (das war der größte Zuwachs seit Q1 2016) – und erreichte damit ein Allzeithoch von 2.855,3 Tonnen. Die Goldnachfrage der Zentralbanken ging hingegen um 38% im Jahresvergleich zurück – was sich durch die besonders hohen Goldkäufe in Q3 2018 erklärt – und erreichte 156,2 Tonnen. Seit Jahresanfang 2019 haben die Zentralbanken allerdings Gold in Höhe von 547,5 Tonnen nachgefragt, das entsprach einem kräftigen Anstieg von 12% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Goldschmucknachfrage in Q3 2019 fiel um 16% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 460,9 Tonnen. Auch die Nachfrage nach Barren und Münzen ging stark zurück; sie halbierte sich auf 150,3 Tonnen gegenüber dem Vorjahresquartal. Das weltweite Goldangebot stieg um 4% gegenüber dem Vorjahreszeitraum und erreichte 1.222,3 Tonnen. Dabei stieg das Angebot von Recycling-Gold um 10%, während die Minenproduktion mit 877,8 Tonnen nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahresquartal blieb. Die Entwicklung kommentiert Thorsten Polleit, Chefvolkswirt der Degussa Goldhandel: „Die treibende Kraft für die Goldnachfrage im abgelaufenen Quartal waren die Gold-ETFs; Gold per ETF zu erwerben, scheint für viele Anleger zusehends attraktiv zu sein. Dahinter dürfte sich vor allem eine gestiegene Nachfrage der institutionellen, aber auch der privaten Anleger verborgen haben: In Zeiten von Null- und Minuszinsen wird Gold zusehends attraktiver. Zum einen, weil die Opportunitätskosten der Goldhaltung gering sind. Zum anderen vermutlich auch, weil der Goldpreis aus Sicht der Anleger nach wie vor ein Aufwärtspotential bietet, das Versicherungsschutz und Wertzuwachs in Aussicht stellt. Wir gehen davon aus, dass der positive Nachfragetrend im Goldmarkt in den kommenden Quartalen intakt bleibt, verbunden mit einem im Trendverlauf sich weiter verteuernden Goldpreis.“

https://www.degussa-goldhandel.de/marktreport/

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