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Foto: Netfalls Remy Musser/Shutterstock

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Gold als Spielball der Mächte

Goldpreis

Die Tweets von US-Präsident Trump beeinflussen die Märkte - aber nicht die US-Notenbank Fed. Das Ergebnis der letzten Sitzung der Fed führte – wie erwartet – zu keiner Zinsänderung. Der Goldpreis stieg in Folge, gab dann aber wieder nach, wie Heraeus berichtet. 

Der Flut an Tweets nach zu urteilen, entsprach die Zinsentscheidung nicht den Vorstellungen des US-Präsidenten. Ein weiterer Tag, ein weiterer Tweet und der Goldpreis gab seine Gewinne wegen des Optimismus bezüglich eines Handelsabkommens zwischen den USA und China wieder ab. Die Aktienmärkte legten zu und die Anleger stoppten ihren Handel mit sicheren Anlagen. Derzeit verharrt der Goldpreis in einem Seitwärtstrend, den jüngsten Erkenntnissen nach zu urteilen würde ein Handelsabkommen mit China zu einem Rückgang des Goldpreises führen. Dies würde jedoch den Goldpreis, so Heraeus, in eine bessere Ausgangslage versetzen, um im neuen Jahr wieder anzusteigen. Dem World Gold Council zufolge lagen die Netto-Goldkäufe der Zentralbanken im Oktober bei 41,8 Tonnen. Russland und die Türkei stockten ihre Goldreserven um 10,2 bzw. 12,8 Tonnen auf, womit die Goldkäufe der türkischen Zentralbank im bisherigen Jahresverlauf 144,8 Tonnen Gold betragen – die Türkei ist damit der größte Nettokäufer von Gold. China kaufte im Oktober kein Gold. Usbekistan verkaufte im bisherigen Jahresverlauf netto 16,5 Tonnen und ist damit der größte Netto-Verkäufer. Die Netto-Goldkäufe der Zentralbanken insgesamt betragen für das Jahr von Januar bis Oktober 564,7 Tonnen, was ein Wachstum von 17% gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet. Der Silberpreis übertraf in seiner Entwicklung den Goldpreis, wenn auch möglicherweise nur für eine Woche. Wahrscheinlich wird die Entwicklung des Silberpreises weiterhin schwach bleiben, solange der Goldpreis nicht weiter ansteigt. Im vergangenen Jahr entfielen 8 Prozent der Silbernachfrage der Solarindustrie (6,3 Mio. Unzen bzw. 196 t) auf den europäischen Photovoltaikmarkt. Die Nachfrage nach Platinschmuck in den USA stagniert seit 2017, in diesem Jahr wird ein leichter Rückgang erwartet. Tiffany hat kürzlich angekündigt, seine Expansion in den chinesischen Markt voranzutreiben und eröffnete jüngst seinen asiatischen „Flagshipstore“ in Hongkong. Da jedoch in China der Absatz von Platinschmuck rückläufig ist und in diesem Jahr auf unter 1 Mio. Unzen (31,1 t) fallen könnte, dürfte die Expansion keinen starken Rückenwind für Platin bieten.

www.heraeus.com

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„Die Diamantpreise steigen“

Diamantpreis

Nachdem Martin Rapaport mit seinem Diamant-Marktbericht für Unmut in der Branche sorgte, dreht sich der Wind aufgrund des Shutdowns in Indien. Die Diamantpreise steigen, weil der Nachschub auf absehbare Zeit fehlen wird.

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Corona-Krise: Pandemie verdirbt Kauflaune

Coronavirus

Geschlossene Geschäfte, Kurzarbeit, Ausgangsbeschränkungen: Das verdirbt den Deutschen auch gewaltig die Kauflaune, so die jüngste Gfk-Konsumklimastudie.

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Coronakrise: 90 Prozent der Händler wollen Staatshilfen

Coronavirus

Über 90 % der vom Handelsverband Deutschland (HDE) befragten 600 Unternehmen werden nach eigenen Angaben staatliche Hilfen zur Bewältigung der Corona-Krise in Anspruch nehmen oder tun dies bereits.

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„Partnerschaft ist das Wichtigste in der Krise“

Interview

Junghans-Chef Matthias Stotz im GZ-Gespräch über die Auswirkungen der Corona-Krise.

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Good News: In 48 Stunden Start frei für den Verkauf

E-Commerce-Aktionspaket

Der Handelsverband Juweliere BVJ sowie Untitled Verlag und Agentur bieten eine E-Commerce-Lösung für den Uhren- und Schmuckfachhandel an. In nur 48 Stunden kann bereits mit dem Verkauf gestartet werden.

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Corona-Epidemie: Handel warnt vor Pleitewelle

In einer gemeinsamen Erklärung fordern Handelsverbände Nachbesserungen bei den geplanten Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise. Die Hilfe könnte ansonsten für viele Händler zu spät kommen.

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Corona: HDE fordert Direktzuschüsse

Coronavirus

Die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen („Corona-Paket“) zur Stabilisierung der Gesamtwirtschaft und zur Existenzsicherung von kleinen Unternehmen sind nach Auffassung des HDE insgesamt sinnvoll und geeignet. Entscheidend ist nun, dass die Hilfen auch kurzfristig bei den betroffenen Unternehmen ankommen.

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BVJ-Serviceletter: Was ist bei Liefergeschäften erlaubt

BVJ-Serviceletter

In einigen Bundesländer sind trotz Geschäftsschließungen während der Corona-Krise Abholdienste weiter erlaubt. Was heißt das für die Praxis der Fachhandelsunternehmer? Antworten gibt der aktuelle Serviceletter des Handelsverbands Juweliere BVJ.

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Hinterm Horizont geht´s weiter

Coronavirus

Der Bundestag hat am Mittwoch ein Milliardenpaket zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise geschnürt. Was das für die Branche bedeutet und wie die weiteren Aussichten sind, dazu ein Kommentar der GZ-Chefredaktion.

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BVJ: Handelssterben geht weiter

Handel

Die Zahl der Betriebe ist im Einzelhandel mit Uhren und Schmuck weiter rückläufig. Dies teilte der Handelsverband Juweliere (BVJ) anlässlich der Veröffentlichung der Umsatzsteuer-Statistik 2018 des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mit. Das Coronavirus dürfte diese Entwicklung beschleunigen.

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