Das Magazin für Schmuck und Uhren

Wirtschaft

Eine Kundin unterschreibt die Datenschutzerklärung am Rückdisplay der Kasse und erlaubt somit die Speicherung ihrer Daten

| Wirtschaft

Gewappnet für den Datenschutz

Clarity & Success

Am 25. Mai tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union in Kraft, die auch Juweliere und Goldschmiede dazu zwingt, personenbezogene Daten von Kunden und Mitarbeitern besser zu schützen – wer es nicht tut, muss mit hohen Strafen rechnen. Die Experten von Clarity & Success erleichtern diesen Vorgang mit der „Juwelier Management Software“ und geben hilfreiche Tipps.

Die Europäische Union verschärft ab Mai den Datenschutz, Juweliere und Goldschmiede sollten sich möglichst schnell darauf einstellen. Denn die Strafen für die Speicherung und Nutzung von Kundendaten ohne deren Einwilligung sind mit bis zu maximal 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des erzielten Umsatzes vorgesehen. Möglich ist außerdem, dass Privatleute Händler ohne vorliegende Datenschutzerklärung verklagen.

Unternehmer müssen nun prüfen, welche ihrer Systeme von der neuen Gesetzgebung betroffen sind. „Die Umstellung auf die Datenschutzgrundverordnung ist eine große Herausforderung, sowohl im Hinblick auf Mitarbeiter als auch auf interne Prozesse“, sagt Florian Henkel, Geschäftsführer von Clarity & Success. So müssen Juweliere, bei denen mindestens zehn Mitarbeiter Zugang zu personenbezogenen Daten haben, einen Datenschutzbeauftragten bestellen, der für die umfassenden Rechenschafts- und Dokumentationspflichten fit gemacht wird. Außerdem können je nach genutztem System hohe Umsetzungskosten im Bereich der EDV ins Haus stehen. „Nutzer der „Juwelier Management Software“ von Clarity & Success haben die notwendigen Funktionen bereits im System integriert“, so Henkel.

Vielfältige Maßnahmen erforderlich

Konkret müssen Einzelhändler ab Mai so gut wie alle Prozesse dokumentieren, um kundenrelevante Daten abzuspeichern und zu nutzen. Dazu gehören Maßnahmen wie ein jährlich zu aktualisierendes Verfahrensverzeichnis, ein individuelles Datenschutzkonzept, Auftragsvereinbarungen mit Dienstleistern sowie Datenschutzerklärungen von Kunden und Mitarbeitern. Juweliere und Goldschmiede, die künftig Kundendaten speichern und auch nutzen möchten, müssen sich dazu immer die schriftliche Genehmigung der betroffenen Person einholen. Hier gilt es zu beachten, dass die erlaubte Speicherung nicht direkt auch die Nutzung der Daten beinhaltet. Deswegen ist es wichtig, sich für beide Szenarien die Einwilligung einzuholen.

Nicht nur bei der zukünftigen Speicherung von personenbezogenen Daten werden die Gesetze verschärft. Alle neuen Regelungen betreffen auch die Altbestände. Konkret bedeutet dies, dass Juweliere ab dem 25. Mai sämtliche Kundendaten, bei denen keine Geschäftsfälle in den vergangenen zehn Jahren vorliegen, löschen müssen, wenn keine Datenschutzerklärung vorliegt. „Versuchen Sie daher möglichst schnell zu handeln und den Großteil Ihrer Daten zu retten, indem Sie die Personen vor Inkrafttreten der Verordnung kontaktieren“, rät Florian Henkel. Das ganze Thema erscheine zwar zunächst kompliziert, aber die neue Datenschutz-Grundverordnung liefert auch die Chance, interne Prozesse zu optimieren und sich mit einer richtlinienkonformen Software neu aufzustellen. Henkel: „Unsere ,Juwelier Management Software‘ von Clarity & Success bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Datenschutz anforderungen in wenigen Schritten und daher sehr zeitsparend zu erfüllen. Wir lassen unsere Software noch vor Start der Datenschutzverordnung zertifizieren und garantieren unseren Kunden damit, dass die Speicherung und vor allem die Löschung der personenbezogenen Daten ordnungsgemäß möglich ist.“

Nützliche Zusatzfunktionen

Zusätzlich bietet Clarity & Success einige Zusatzfunktionen, mit denen das Sammeln und Einholen der Datenschutzerklärung in nur wenigen Schritten umsetzbar ist – beispielsweise erleichtert das rückwärtige Touchdisplay für Kunden, das an der Kasse befestigt ist, diesen Vorgang. Jeder Kunde, der neu beim Verkaufsprozess erfasst wird, muss eine Unterschrift leisten, die über das Rückdisplay eingeholt und direkt digital für zukünftige Beweise in den Kundendaten abgespeichert wird.

Für Juweliere, die kein Kundendisplay nutzen, gibt es mit dem Unterschriften-Pad eine weitere Möglichkeit zur digitalen Abspeicherung der Unterschrift. Neben der Hardware bietet Clarity & Success ergänzende Apps für die „Juwelier Management Software“ an, die beim Sammeln der Kundenunterschriften helfen können.

„Darüber hinaus wird auch die Kassenhardware an die Richtlinien angepasst. Der Kassen-PC wird so abgesichert sein, dass nicht einfach Daten mittels eines USB-Sticks oder anderer Datenübertragungsgeräte heruntergeladen werden können“, erklärt Henkel. Und auch für die internen Datenschutzprozesse hat das Unternehmen bereits vorgesorgt: So teilt die Software jedem Mitarbeiter ein sicheres Passwort zu.

Florian Henkel rät allen Juwelieren, das Thema Datenschutz ernst zu nehmen und sich umgehend damit auseinanderzusetzen. „Wer die ,Juwelier Management Software‘ richtig nutzt, ist auf der sicheren Seite. Das Sammeln der Einwilligungen liegt jedoch nach wie vor in Ihren Händen.“

Für weitere Fragen zum Thema Datenschutzverordnung können sich Kunden und Interessenten an Jörg Fliegner, Qualitätsmanager und Datenschutzbeauftragter von Clarity & Success, wenden.

 

joerg.fliegner@clarity-success.com
www.clarity-success.com

Zurück

| Wirtschaft

Neuer Firmensitz in Wien

Heimerle + Meule

Die Pforzheimer Gold- und Silberscheideanstalt Heimerle + Meule kündigt für ihre Niederlassung in Wien in diesem Herbst den Wechsel in neue Geschäftsräume an.

Mehr >>

| Wirtschaft

Luxus online und offline

Gübelin

Ein neuer «Personal Delivery» Service bei Bestellungen in der E-Boutique von Gübelin verbindet das Ladengeschäft mit der virtuellen Welt.

Mehr >>

| Wirtschaft

Diamantenkrise 2.0?

De Beers

Der Umsatz von De Beers befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit 2015 – dem Jahr der letzten Diamantenkrise. Braut sich wieder ein perfekter Sturm zusammen?

Mehr >>

| Wirtschaft

Rückgänge beim Verkauf

De Beers

Im letzten Verkaufszyklus der De Beers Group gingen die Rohsteinverkäufe um 44 Prozent zurück.

Mehr >>

| Wirtschaft

Umsatzrückgang

Tiffany

Tiffany & Co. verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang.

Mehr >>

| Wirtschaft

Weiter im Rekordhoch

Gold

Der Goldpreis handelt derzeit bei rund 1.540 USD/oz, der Silberpreis bei 18,3 USD/oz – ein mächtiger Anstieg in den letzten Monaten.

Mehr >>

| Wirtschaft

Gesonderte Ladezonen

Lieferfahrzeuge

Die Initiative der Bundesregierung, in der anstehenden Novelle der StVO Parkflächen und Ladezonen für Lastenfahrräder vorzuhalten, wird vom Einzelhandel unterstützt.

Mehr >>

| Wirtschaft

Industrielle Nachfrage schrumpft

Silber

Die Silbernachfrage leidet unter einem sinkenden Absatz von Halbleitern.

Mehr >>

| Wirtschaft

Unerwartete Trennung

Creditoren-Verein Pforzheim

Wie der CV mitteilt, sah sich der Vorstand gezwungen, sich zum 19. August 2019 von Matthias Wolf als Geschäftsführer zu trennen.

Mehr >>

| Wirtschaft

Profitabel für Goldanleger?

Negative Anleiherenditen

Negativ rentierende Staatsanleihen im Wert von 16 Billionen US-Dollar lassen Gold attraktiv erscheinen.

Mehr >>