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Foto: Galeria Kaufhof GmbH

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Galeria Karstadt Kaufhof will die Hälfte aller Filialen schließen

Galeria Karstadt Kaufhof

Der angeschlagene Kaufhausgigant soll von 170 auf nur noch 90 Niederlassungen verkleinert werden, wie am vergangenen Freitag bekannt wurde.

Galeria Karstadt Kaufhof hat während der Zeit der Komplettschließung mehr als eine halbe Milliarde Euro verloren, wie der Konzern den Mitarbeitern mitteilte. Die Corona-Krise traf das Unternehmen mitten im Umbau zu Shoppingcentern mit vielen Fremdmarken als Untermieter. Karstadt Kaufhof befindet sich seit Anfang April in einem Schutzschirmverfahren, nachdem ein KfW-Kredit gescheitert war. Nun muss sich das Unternehmen selbst sanieren. Sollte keine Lösung mit Gläubigern und Vermietern gefunden werden, droht die Insolvenz. Rund 500 Millionen Euro hat der österreichische Milliardär René Benko über seine Signa-Gruppe, welche die Kaufhaus-Gruppe besitzt, bereits in die Erneuerung investiert – geplant waren ursprünglich mal 300 Millionen. Weitere 140 Millionen Euro hat er zugesagt. Zudem soll Benko dem Gläubigerkreis versichert haben, das Unternehmen darüber hinaus mit mehreren hundert Millionen Euro zu stützen. Düstere Aussichten nun für die rund 28.000 Beschäftigten der Warenhauskette. Es sollen über die von den Schließungen betroffenen Mitarbeiter auch in den verbliebenen Filialen zehn Prozent der Jobs gemäß dem jüngsten Sanierungsplan gestrichen werden. Gegen den Kahlschlag protestieren die Betriebsräte und die Gewerkschaft Verdi vehement. Die Filialschließungen bedrohen auch viele Innenstädte, gelten die Kaufhäuser doch als wichtige Frequenzbringer. Zudem dürften zahlreiche Zulieferer aus der Schmuck- und Uhrenbranche um ihre Aufträge bangen. Nun hoffen die Sanierer auf Zugeständnisse der Vermieter, dann müssten eventuell nur ein Drittel der Filialen schließen. 

 

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Corona-Regeln: HDE-Präsident appelliert an Verantwortungsgefühl

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Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen der letzte Tage mahnt der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser, wieder mehr Disziplin bei der Einhaltung der Coronaregeln an, um die Gefahr einer zweiten Pandemiewelle zu minimieren. Bei einem zweiten Lockdown seien viele Handelsunternehmen nicht mehr zu retten.

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HDE-Konsumbarometer steigt weiter

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Wie schon in den vergangenen Monaten bleibt die Verbraucherstimmung auch im August nach dem starken Einbruch zu Beginn der Coronakrise auf Erholungskurs. Allerdings verlangsamt sich das Tempo des Anstiegs im Vergleich zum Vormonat, berichtet der Handelsverband HDE.

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Noch immer erreichen die Umsätze in vielen Handelsunternehmen im Nicht-Lebensmittelbereich das Vor-Corona-Niveau nicht. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes sowie eine aktuelle Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 500 Händlern.

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Noch nie in der deutschen Nachkriegsgeschichte ist die Wirtschaftsleistung so stark eingebrochen wie im zweiten Vierteljahr, nun scheint sie sich zu fangen, berichtet das ifo Institut.

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BVJ+UPS Capital: Partnerschaft für sicheren Versand

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Der Versicherungs- und Versanddienstleister UPS Capital ist neuer Partner des Handelsverband Juweliere (BVJ). Die Partnerschaft umfasst den versicherten Versand hochpreisiger Produkte, maßgeschneiderte Leistungen, Termin- und Kostensicherheit sowie individuelle Betreuung.

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GfK: Konsumklima erholt sich weiter

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Die deutschen Verbraucher lassen den Corona-Schock vom Frühjahr dieses Jahres mehr und mehr hinter sich. Während die Konjunkturerwartung erneut leicht ansteigt, legen sowohl Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung zum dritten Mal in Folge deutlich zu. Folglich prognostiziert GfK für August 2020 einen Wert von -0,3 Punkten und damit gut neun Punkte mehr als im Juli dieses Jahres (revidiert -9,4 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Juli 2020.

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Langfinger: 2,4 Milliarden Euro Schaden

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Über 2,4 Milliarden Euro Verlust durch Diebstähle im deutschen Einzelhandel gingen 2019 auf das Konto von unehrlichen Kundinnen und Kunden.

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Der Silberpreis stieg in der vergangenen Woche auf über 22 $/oz an und erreichte damit den höchsten Stand seit sieben Jahren, berichtet Heraeus.

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Der Weltschmuckverband lädt am 30. Juli zu seinem letzten Webinar aus der Reihe Industry Voices vor der Sommerpause. Diesmal geht es um das Gesamtbild der Auswirkungen der Pandemie auf die Branche.

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Gold auf Allzeithoch

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Zum Wochenauftakt erzielte der Goldpreis mit über 1.944 US-Dollar die Feinunze ein Allzeithoch.

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