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Fed-Zinsentscheid beflügelt Gold

Goldpreis

Die Zinssenkung der US-Notenbank Fed verleiht dem Gold Auftrieb. Wie erwartet wurde der Zins um 25 Basispunkte gesenkt, der Goldpreis lag zuvor unterhalb von 1.500 US-Dollar, so der jüngste Bericht von Heraeus.

Unmittelbar nach dem Zinsentscheid kam es zunächst zu einem Rückschlag für den Goldpreis, auf den allerdings zügig eine Erholung folgte. Der Goldpreis notiert nun wieder oberhalb von 1.500 US-Dollar pro Feinunze. Offenbar sind nun die meisten positiven Entwicklungen eingepreist, was kurzfristig eine weitere Aufwärtsbewegung weniger wahrscheinlich macht. Weitere Zinssenkungen sind zwar im Moment nicht zu erwarten – vom nunmehr negativen Realzins sollte Gold jedoch langfristig profitieren können. In Indien sind die dem Lichterfest Diwali traditionell vorausgehenden Goldkäufe eingebrochen – dennoch übertrafen sie die äußerst niedrigen Erwartungen. Erste Schätzungen fallen unterschiedlich aus, deuten jedoch auf einen Rückgang der Goldkäufe in diesem Jahr um 25 Prozent. Vor dem Hintergrund einer infolge des hohen Goldpreises (+20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) verhaltenen Goldnachfrage hatte die India Bullion and Jewellers Association einen Rückgang der Goldkäufe um 50 Prozent ausgehend vom Niveau von 2018 erwartet. Die schwachen Absatzzahlen zur Festivalzeit machen einen Rückgang der Goldnachfrage auch für das Gesamtjahr sehr wahrscheinlich. 2018 lag die Goldnachfrage in Indien dem World Gold Council nach bei 760 Tonnen. Trotz eines Anstiegs infolge der von der Fed beschlossenen Zinssenkung blieb der Silberpreis in seiner Entwicklung hinter dem Goldpreis zurück. Sowohl der Silber- als auch der Goldpreis legten in der letzten Woche zu. Der Silberpreis stieg erneut auf über 18 US-Dollar je Feinunze. Bei ihren zunehmenden Käufen waren die Investoren, wie bereits mehrfach in diesem Jahr, eher auf Gold als auf Silber fokussiert. Der Silberpreis könnte sich weiterhin parallel zum Goldpreis seitwärts bewegen. Die Silberproduktion des weltweit zweitgrößten Silberproduzenten Glencore ist im bisherigen Jahresverlauf verglichen mit 2018 um 10 Prozent gesunken. Die schwachen Produktionsergebnisse, die Glencore und einige andere große Silberproduzenten vorlegen, deuten auf einen Rückgang des Primärangebots von Silber in diesem Jahr hin. Enttäuschend waren die Ergebnisse der Platinproduzenten im dritten Quartal. Die Produktion raffinierten Platins ging wegen Verarbeitungsproblemen im dritten Quartal bei Impala um 24% auf 281.000 Unzen (8,7 t) zurück. Der infolgedessen aufgebaute (unraffinierte) Bestand wird im Laufe des restlichen Geschäftsjahres des Unternehmens, das bis Juni 2020 dauert, verarbeitet. Sibanye-Stillwater hat die Förderprognose für 4E-Metalle (Platin, Palladium, Rhodium und Gold) für dieses Jahr bei 1,0 - 1,1 Mio. Unzen (31,1 - 34,2 t) belassen. Dies macht zwingend eine Steigerung der Produktion im vierten Quartal erforderlich, um die Produktionsziele zu erreichen.

www.heraeus.com

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