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Einzelhandelsumsätze sinken

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Die vierte Corona-Welle und Lieferengpässe hinterlassen nun auch deutliche Spuren im Einzelhandel: Laut dem Statistischen Bundesamt destatis in Wiesbaden sanken die Umsätze im Oktober gegenüber dem Vormonat real um 0,3 %, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist es sogar ein Minus von 2,9 %.

Die Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 1,0 % gerechnet, nachdem der Umsatz im September bereits um 1,9 % gefallen war. Nominal waren die Umsätze zwar leicht im Plus, aber aufgrund der starken Preissteigerungen fielen sie ins Minus. Im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 war der Einzelhandelsumsatz real 3,5 % höher. Gegenüber dem Vorjahresmonat Oktober 2020 sank der Umsatz real um 2,9 % und nominal um 0,4 %. Eine mögliche Ursache für diesen Umsatzrückgang könnten die mehrfach berichteten Lieferengpässe im Einzelhandel sein, so die Statistiker. 77,8 Prozent der Einzelhändler beklagten im November, dass nicht alle bestellten Waren geliefert werden können, so eine Ifo-Umfrage. Im Oktober waren es lediglich 60 Prozent. Die Konsumlaune ist aufgrund der negativen Berichte von der Corona-Front sowie die chaotische Krisenpolitik weiter im Sinkflug. Experten rechnen daher mit einem schwierigen Weihnachtsgeschäft. Das erste Adventswochenende enttäuschte bereits rund 80 Prozent der Einzelhändler, so die Ergebnisse eine HDE-Mitgliederbefragung. Die angedachten bundesweiten 2G-Regeln für den stationären Einzelhandel werden ein Übriges tun, dass immer mehr Käufer für ihre Weihnachtseinkäufe ins Internet abwandern oder ihr Geld lieber für bessere Zeiten horten.

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