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DKHS verkauft Maurice Lacroix und Glycine

Um ihre Dienstleistungen für die Expansion in Asien weiter solide zu halten, will sich der Marktexpansionsdienstleister DKSH vom Geschäft mit Luxusgütern und Uhren-Eigenmarken trennen.


Von dieser Restrukturierung sind zunächst die Manufakturen Maurice Lacroix und Glycine betroffen, für die der Zürcher Konzern derzeit die Mehrheit der Vertriebsrechte besitzt. Mit Zino Davidoff bestand bislang eine Kooperation für die Vermarktung und den Vertrieb ihrer Luxusuhren, Lederwaren und Accessoires in Asien. Auch diese werde nun aufgelöst. Die geringere Nachfrage, vor allem in China, Hong Kong und Thailand, die anhaltende Branchenkonsolidierung und der starke Franken hatten nach Angabe von DKSH-Chef Jörg Wolle zu einem Verlust von 10 Millionen Franken in der ersten Jahreshälfte geführt. Darauf müsse schnell reagiert werden, um die Ertragslage 2016 wieder zu optimieren.

„Ein Verlust von 10 Mio. Franken,

drauf müsse schnell reagiert werden...“

Wer als Käufer für Maurice Lacroix und Glycine in Frage kommt sowie finanzielle Details sind noch nicht bekannt. Der Verkaufsprozess sei aber mit einigen Interessenten schon angelaufen. Bis neue Käufer gefunden seien, würde das Geschäft normal weitergeführt. Von Massenentlassungen sei keine Rede, versicherte Wolle.

von Axel Henselder

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